Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 42 (20.10.1849)
- Date
- 1849-10-20
- Page
- Spalte 667-668 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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667 Studien. Seltene jüdische Ritualien. 668 die Augen beschämt niederzuschlagen, wenn er von den Erfolgen des Meierb< er'schm „Propheten" hört? — Doch genug! Wir wenden rrnö jetzt mit Ekel von solchen kritischen Expektorationen weg, werden aber, wenn «s nöthig scheint, nächstens wieder viele ähnliche verführen. E—-n. Ueber einige seltene jüdische Ritualien im Besitze des Herrn Dr. Altert Cohn in Paris. Mitgecheilt von Leopold Dukes. (Fortsetzung.) I. AfiSkanische Ritualien. Ul. hmcifir« H3. 2ä Frühandachten. Diese Sammlung ist sehr schätzbar. Man findet viele alte Sachen darin. Es ist diese Sammlung handschriftlich gUt geschrieben aber nicht datirr, sie ist aus Papier in 4 und ist nicht alc. Diese Sammlung ist reich an Gedichten von Isaak ben Ghajut. * Es scheint, daß diese Sammlung *) Isaak ben Ghajüt, der berühmte Pajtan, schrieb auch einen Kommentar zu Kohelet, der sehr wenig austaucht. Wir finden ihn einigemal titiut in dem handschriftliche n Kommentar des Ia k s b b en Salomo &ia ni (~a zpp nvbw) (lw Besitz des Hcn. Eleasar Aschkenasi, welcher viele Handschriften besitzt und auch baö pnDin HDD des A br ah a m Bokrat ha-Lewi aas Nascht edirte, vergl. unsere Anzeige davon in diesen Blättern 1848 S. 301). Dieser Kommentar ist defekt. Wir wollen dre Stellen, wo> Isaak ben Ghajelt citirr wird, hersetzen, obwohl aus denselben kein, klares Bild von dem Kommentar des I b n G h a j ä t sich verschaffen laßt. n>np 1D2 Kipi hd1? D’03n ibi'd ’ibip '101 4 niDoni >3 uniy hjk 1122 Nipj 3"j/i mtDoni >’ip,i2 ’D> tew I3’p3 ji2>3 K32 niN'4 p pnip Si onoi diki niD23 ’o p idi> i'ia |'K n >"jt pp'2 idoi> — : jvz'P pinn nj’N '3 idn2 nab 3did Ss jipn> >13' nb mjjo St 'tsi 4 ~inv in>ii2i3 4'2' in>2, nn 122 >3i k> pnipoi i'Vpvv dik> wa '"210 nui'j p pns’ >3iai wn isn’ ab dk uiddii om>iri2i3 Dipn> >3)’ NH"31 1'313 1>DJ? Kliff 1'3 133’ K> 'l DK D13 >DJ? KM mjonV >31' ab piDni inp i2N in ppn> >dt ’D '3 om>j?i>i oi’>y fj’o,’ ab pion yj’jjjo dik> so’tff dd r&i D’piDDa npiii nn pj?i i’k -o pan winiff id> rmNCff 013 Nlffi K> M"JJ3 13,p DIN 12 D’3’4JJ.1 >3 ’3 J’2’ ab ’3 11J? 1JJ?’"1)11 1>3 >3,1 '3 >3,1 >3.1 Kl,11 TDK! rin mjnt idk, kd3,i nr42 idd in,’ iVinoio tim D33 D13 D’3IffD) >DJ? 131312 K3D31 Pp1> >31' K> HIJID : D’jni 'k 132 1K'3 '1,1 identisch ist mit der des iiggi '122 (vergl. Mer dasselbe unsere Notiz im LB. des Orients 1844 S. 345), eineSammsung, welche auch Luzzatto besitzt (und welche derselbe im Kerem Chemed IV. S. 29 beschrieben hat. DasMacha^ sor der Pariser Bibliothek, woraus Dr. Derenburg in Geigers Zeitschrift (Th. V) die Pljjutim den 3b» Ghajüt verzeichnet hat, gehört ebenfalls zu dem afrikanischen RiluS. Wir haben diese Sammlung selbst gesehen und sie sehr schätzbar gefunden, Wir haben das nijjl «roiff nicht bei der Hand, um hier genaue Bergleichungen anstellen zu können. Zu Anfang unserer Handschrift stehen die Worte: Huron D,ii 11111,1 rk mijn 111'>i3 3113> >'N1K ' 111333 D31311D 111DM N1102K '>'» 111DJ-D 0'12J31 ' l"00 Diese 25 enthalten 80 Blätter. Dann folgt rf-> bw Sb 1DJJD 10 Blätter. Dann Sb ID^D nul bur 9 Blätter stark. Dann folgt O',2 b^b TiD "ilDD 9 Blätter stark. Das Ende fehlt. Die ganze Handschrift ist also 110 Blatter stark. Wir lassen hier das Verzeichniß der darin enthaltenen Stücke folgen, und zwar nach der alfabetischen Ordnung der Pajranim, welches für den Leser, unserer Ansicht nach, vortheilhaftec ist, es gewährt eine leichtere Uebecsicht. 4 4>3>! |3-K 4 1>’>y K11J 1)1134 ISDN 4 3 N41 DD '1'KI '’S ').)) D1’jQ> 1'1 ItffN >3> pp J'N >3 K^t '3121 1>'1 Klllff 31D1 13'3 D>3 D'IDIff J’KCff' >31 11 DJ >'031 ]pl NlUff jn,1 13' DJ? DtffllffD) D1D37 1'ki ij> cm piosi niD) nn nj;n pay>D nn mj?i? 1>’3 f’JJ?n 1310 D>tff 310 13’1 jnl 13’ >Ü?D3 131DE? 1DN’ 1'K 'niK'J p 13 ' 'l 311 'l’Dtff 1D3 I2DD pDD 1’KD '31 33 HDtff’ K> 0'3111K1 C41 ')J1 >3> pp s'K D’JlinKl D’JitffKI 111KTEI 1J? D'D> PIK'lff pDD 1>' 11K DJ’JJ? t’Ktff 1DD3 12K D’>I2D1 1K2> 1'KI lt" HD DJ1 12>Iff 131’) K131 K51 D’>!ffD VifflD ’3 sliff>1 ipDtffDD : >2D D’D^ ’ 3 131,1 D’1311 □ ’ > 3 11 17Dl>n Dl 1 3 ’3 IIK’J '} p 13' 'l 311 jffl’S 4 KT D’D^I DK 1’1)^t> 3)2 131,1 131 Dl>13 1K111 D'31 11D1>1 1J>31'!23 DlpD >2 l'Nl>2 jD 11D1>11 '3 1'32>D NT, 1> >>311! 1DK p tfl’D ID’l ♦ njni 1311D 312> D1K> D’TIIDI >l"l nDN pi >41 ,1>'> Jl’in Dl>13 131' 1NK3 11'> 1K112 1311 D'1311 D'>311 111J?3> 2K3 Dl>1> il'JJJI ID’ : [?] ’ 31J? )1I2>3 l’KII Dl,ID K>) 112DD C13 )’K2 Dieser Giani kommentirte auch ^den Midrasch Rabba zu Ko helet, welcher sich ebenfalls in dieser Handschrift befindet. Zu Ende lese» wir folgend« Worte des Kopisten. 1333.11 D>21 D3N1 113132 D’TD>132 TJI31 ’3N ]D’J 2in> l"' D1’3 1301 ,11 '1310 ^'kl j? 111,1' 'l '331' '"21 11K 1p3>1 sD'0,11 ,11'3'> 11 0'3^ 12D1 132 -ID J? 'j 1111' 13 ’IDJJ FjD) ’ ’3K '141 D’IDD 3113>