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Der Orient · 1849-09-15 · 37 (15.9.1849) · p. Spalte 583-584

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
37 (15.9.1849)
Date
1849-09-15
Page
Spalte 583-584 (sequence 4)
Language
German
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583 Studien. Hillel der Aeltere. Biographien der Talmudisten. XIV. 16, 4 —ist Jerusalem von Sosius »an der des Fasttages"' erobert worden/und zwar an.terofisk. Hillel, der Keltere. II. (Fortsetzung.) (Bergt, LB. d. I. Nr, 10, 15, 21, 27. 34 und 35,) 8, Wir würden die Grenzen dieses Bettes weit überschreiten müssen, wollten wir hier die Sentenzen HilleOch ihrer geschichtlichen Beziehung wie ihrer dogmatischen Bedeut tung gemäß, umständlich erörtern; eine trockene Aufzahlung derselben lann über den Lesern des Orients gegenüber füglich entbehrt werden» Auch wäre erst ftstZustellen, ob der im zweiten Abschnitt der Sprüche der Väter erwähnte Hillel mit Hillel ha^Saken identisch fei. Wir verweisen daher auch in dieser Beziehung auf unsere bereits mehrfach heregtt umfassendere Arbeit, die wohl nicht lange mehr auf sich warten lassen dürfte, und begnügen uns einstweilen mit der nähern Ermittelung Zmiger bisher noch wenig dttmchteten Data Das Fest des WZsserschöpfens (pOHWPi rvo ffiQ0) scheint durch Hillel auf seinen Kulminationspunkt gebracht, mxm nicht überhaupt von ihm ins Leben gerufen worden Zu ftmO Es liegt die BermutyunZ nicht fern, daß die Einweihung des herodiamschm Tempels, die — wie aus mehren Andeutungen des Josesus zu entnehmen ist — am Laubhütteuftste startgefunden. Zu dem Feste des Wasftrschopmw die Veranlassung gegeben^ Josefas sagt, daß der Umbau des Tempels am Jahrestage der Thronbesteigung des Herodes Zur Vollendung gelangt fei;3 dieser Jahrestag war aber kein anderer als der elfte Ti scheid Denn nach Am, 1) Es ist hier bios von der gesteigerten Lu st barkeit beim betreffenden Akt, nicht aber von diesem selbst die Rede, der unstreitig aus uralter Zelt herstammte. Siche 1 Sam. 7, 6; 'rj vO^> CWl O’D-nNtl”) — aber wÄ'1 —j ii>. 2. 23, iö; 'n!> nni« tjdv — * — d'D n.w'i? Jes. 12, 3 - ywm D’D Orawi. Aus letztere Stelle wird im Talmud (Sukka 50 b) hingewiesem 2) Sukks Soc. cit, wird die Behauptung ausgesprochen, daß in der Mischnü Oh, a) nicht nuNtGP, sondern n3?S?n Zu lesen leiz demnach wüßte also der Tempel selbst den Mittelpunkt der Festlichkeit Zebildet haben. Dies würde aber «ine nähere BeZiehung des Tempels zum Hüttenfest vorümfttzm, was nur durch unsere VermMhung erklärlich wird. 3) Am. XV, % 6. — Diesen Tag soll Herodes stets festlich begangen hüben, so daß jener nach der Einweihung des Tempels ein Festtag doppelter Bedeutung wurde. 4) Siche die vorige Anmerkung. Erwägt man nun, daß nach dem Sturze der hasmonäi scheu Dynastie die Hohenpriester meist unilenlsse Kreaturen der idumaischen Zwingherren warm, so taucht die Vermuthung auf, daß das Fest, welchss der Hohepriester am elften Ti sch ri zu veranstalten pflegte (Joma 70a) auch eine politische Tendenz hotte. Der herodZischen Dynastie schmeichelte es, ohne heim Volke Anstoß za erregen. Jedenfalls bürgt der limstand, daß die Mi sch na des betreffenden Festes ckM-tzM. für dessen mehr als gewöhnliche Bedeutung. — ■ , 7.; ' 5) ,,rt; hogtjj vij$ vrjßr i l «g-, — Die welcher Fasttag hier gemeint sei, hak die sschchtzMsten Meinungen Zu Tage gefördert, die aber sammttichtz^ Jost (Gksch.-d J6r. 1. Anh. 3!) gründlich abgefertigt' W den. Jost selbst spricht sich für den VersöhnuchMtztz aus, und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, daß aüWißM iO, Tnchri kein Fastlag des Jahres Zugleich auch RntzttH war. Ihm steht ein wahrhaft ILO 'sb IT&Jp ütt,ßiW wahrsmann Zur Seite, nämlich L e yde kk er, der in;fc|pf Schrift: De republ. Hehr, p. 635 — in Bezug Bersöhnungstag —» ohne die in Rede stehende'KD Zu berühren — in aller Unschuld die Bemerkung »Hane apud J o ä e p h u m leg« die.m haue swi'vatfim fcnsse cum P o m p e i » s et H erudes expugnai'^ntd1 — Wir sind dieser Meinung beige treten/,HM wir durch selbstständige Forschung Zu demselben ResuttgtHA langt sind- Nur in einem Punkte scheint uns auch'M alte Meister fehlgegriffen Zu haben.' Joseph us'nMM bezeichnet den fraglichen Ieüpunkt näher durch AngMM O l y m p i q b e (das Iah t der Olympiade wird n x cht gMHs geben) und des Monats — tfß $ir}vl — chen Aut. %1V. 4, 3 — beZügUch der Einnahme lem durch Pompeius — tzzqI t q ixov eben dieser dritte Monat ist es, der den HistonkemM 4M Zu schaffen machte, so daß die Einen den SiwanssM^, doat. die Ändernden Kislew (Uffer), uch. Andere den Tummus als den gemeimen Monat weil letztere^ entweder das Jahr, nach welchem Jchse^ gerechnet, von Jjjar beginnen lassen, oder verwandeln (Gcaliger, Casaubonst NachdeDh^O Jost Einen nach dem Andern ad absu rd uni klärt er sich selbst — wie bereite erwähnt ' send für den Tischri, abn die Art und Wesse/MfMf!-' diesen Zu einem fcernus m^nsls stempeln will, kaMMDp nicht befriedigen» Nach ihm soll Josefus nach gierungsantritt der Fürsten rechnen, so daß der mit der des' Regierungsjahres Hyrkan^s war. sehen nun davon, daß es unftrm Historiker noch gelungen ist, die Thronbesteigung Hyrkan^s als stattgefunden evident nachznwttscn, rnuchek^er dem etwas zu, dessen Unstatthaftigkeit in die Augen spring^^WH' ser soll die Zeit eines unb desselben Faktums nachdr?HpM/p - sschiedenen Berechnungen bestimmen, und Zwax einmal,HMs. Olympiaden, dann wieder nachdem R e gi eru stZFMb tritt eines Königs, endlich nach einem FestcyklwsftW^ ist auch Letzteres Zulässig, weil wie Jost selbst '^ÄWp' bemerkt — der V er söh n u n g s tv g schon vermöge . artigkeit seiner Begehung die Aufmerksamkeit der der Juden weilenden Heiden auf sich Zog, tm wir noch hinzufügen) durch den Umstand, . Feier es war, die denr „Po mp ei us die ,.. geöffnet, berühmt und den Römern geläufig wsede^Tstsi und darum von JofefuK mii Recht als es U^s *ß«in '. fannt vorausgesetzt werden tormie; so hieße es doch wZ.Uff,..- lich von den Römern Zu viel verlangen, wollte man ihMR Zumurhen, sich die Thronbesteigung eines Fürsten M mwt$b'y..\ der wahrscheinlich selber nicht viel von. ftme? HZrefchM^ - wußte- ■' ' "

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