Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 37 (8.9.1849)
- Date
- 1849-09-08
- Page
- Spalte 565-566 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- Malbim 1× ep/1002711
- Rashi 1× ep/1002670
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5ft6 565 Kritiken. Malbim> Jesaja. mir unbekannt, ob es sich irgendwo handschriftlich erhalten. Gegeir dieses Werk nun schrieb der Zeitgenosse Scsadja seine Polemik unter dem Namen nnwn und diese Teschubot zieht Jbn Li brät', der seine Angriffe gegen alle sprachwissenschasttichen Arbeiten Sa adja's richtet, ebenfalls in den Bereich seiner Polemik. Was die Form dieser Bücher anlangt, sei es das Machberet von Ben-Ascher oder derTeschnbot vonSa^adja, so waren sie beide in schwerfällig gereimten Versen, in dunklem und hartem Style, voll der ausgesuchtesten, seltsamsten Neubildungen, wie das Citat von Sa^adja und das Erhaltene von Ben-Ascher beweist, und dies ist kein Wunder, da um dieselbe Zeit Jbn Sarnk und Jbn Librüt ebenfalls diesem eckigen, harten Style Huldigten. Jbn Esra, der die Syrachwerke Sa'adja's richtig aufzählte, scheint weder das p mnriQ noch S^ads^s roc^n dagegen gekannt zu haben, oder wenn er sie gekannt für seinen Zweck nicht für nennmswerth gehalten. Gegen diese hier erwähnten Werke Sa''crdja's schrieb nun Dunäs Jbn Librät Angriffe und Ein-' Wendungen (nwn), die überschrieben sind by rwn )1N4 myo und worin die Polemik sich gegen Stellen sämmtlicher sprachwissenschaftlichen Werke Sa^adja's erstreckt. Diese nu&sm besitzt nttr Hr. Luz. handschriftlich, in einem Pergament-Kode^r, der schon im Jahre 1091 geschrieben wurde und worin auch DDJD mra, ferner DrWD-tyi BUH und noch Einiges sich findet. (Fortsetzung folgt.) 17) Der Prophet Jeschajahu mit einem vollständigen Kommentar (p^.i -wo , nfen "mvn , crienDcn tcrm ein Epitom aus Raschi, Rcdak, Raba und Ben-Melach) von Meir .Leibusch Mal bim, Rabbiner zu Kempen. 1849. 8. (ohne Angabe des Druckorts.) (Fortsetzung.) . C. 29. v. 19. sind der fromme Adel: ist der religiöse Plebs. nnßlP ist die dauernde, habituelle Freude,^ das Aufjauchzen über eine neue erfreuliche Erscheinung. Sinn: die Frommen fahren fort sich des Ewigen zu freuen, sie bedürfen keiner Wunder, denn sie erkennen 'n, den Gott des Universums aus der Betrachtung der normalen Führung in der Natur; aber der große Haufe jauchzet erst auf, wenn der Gott Israels, der Wunderthätige, Neues schafft. Mit derselben Akribeia, mit einem staunenswerthen Aufwand von Scharfsinn werden 54, 4—7- 61, 10.11. 62, 1. 2. die Sätze so gegliedert, daß respektive 8 und 19 Paare einander vollkommen entsprechen. Daß aber dieser Scharfsinn Md diese starre Konsequenz im Festhalten und Durchführen des Prinzips den Vers, sehr oft gegen Verheißung und Vor¬ \ 3) Aber nvm "Ml Ex. 4, 24? inDGW 1 S. 6, 13? nehmen auf die Abwege der Paränese verleite, ihn oft zwingen, die Grundrechte der Grammatik und des gesunden Menschenverstandes zu verletzen und so den talmudischen Spruch StCim® Nnsnn 2.18 zu rechtfertigen können wir bei aufrichtigster Achtung vor der Originalität und umfassenden Gelehrsamkeit des Hrn. Matbim nicht verläugnen. Wir muffen schon diese Anklage durch einige Beweisstellen zu begründen suchen. 3, 1—4. jystftD, die männliche Form bezeichnet die kräftigere, nJj/5yD die weibliche die schwächere Stütze, jener werden cwan, .bann ddo, nrb, , Nrai,. -w' als die vorzüglichern, dieser hingegen Wip , jpj , ®nb D’Q , norfe ttf'N als die schlechter» zugewiescn. Da nun bei dieser Klassifikation ohne p bleibt, so wird' er zum Androgynes gestempelt. Denn, weint der Vers., da ytyv den großen und kleinen Rathgeber umfaßt, so schließe er \ywü in sich. Das Falsche und Verschrobene dieser Auffassung springt in die Augen; denn: n) In unfern Gegenden hat es mit der Wohlfeilheit des Wassers allerdings seine Richtigkeit; aber im Lande des Propheten ist es etwas so Köstliches, Wünschenswerthes und oft Seltenes,^ daß die schönsten Bilder der Frische und Labung, des Glücks und der Freude gerade diesem Elemente entlehnt sind. Ueberdies spottet der Prophet der Hypothese des Verfassers und wie um ihn zu necken, sagt er und nicht b) Daß der physische TDJ1 dem klugen, gewandten DDr&D nachstehe, sagen, gegen unsers Vers. Annahme, Spr. 21, 22. Koh. 9, 16. c) Nach des Vers. Gliederung müssen sich pf) paaren. d) (Siebt es denn nur beim pyp Gnade, nicht auch bei den andern Persönlichkeiten? Im V. 4 weiset er die gewöhnliche, natürliche Auffassung von der Hand, weil ubbyn, als Abstraktum dem konkreten Dny.) nicht korrespondiren könne, es sei dies gegen die »pin. Er hätte aber sein grammatisches Gewissen durch Ruth 3, 2 und Iecheskel 9, 1 beschwichtigen können; denn die abstrakten und nn)pD sind nichts a. a. die konkreten und QNP2. C. 5. V. 1. Wird das poetisch schöne, lokale Bild pp p durch in ein Horn-Symbol sinnlichen Glückes und Oel-Symbol geistiger Seligkeit subtilisirt. Wie paßt das aber zu dem ganzen, bis in die feinsten, individuellsten Züge ausgeführten Gemälde? — Durch ähnliche schielende Seitenblicke wird z. B. 54, 11. 12 herausgekünstelt, daß TpD=r]H>3, , ^nD=Dn^, mptf die Steine der vier Stämme Iehuda, Jisachar, Josef und Levl im Brustschüde des Hohenpriesters bedeuten. Diese waren aber die Träger des Königthums, der Gelehrtheit, des Reichthums und des 4) Wajikra rabba p. 26. OD DD^ Odr nr6n |d ->np wirb )b -wp dw nvw. 36'