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Der Orient · 1849-09-01 · 35 (1.9.1849) · p. Spalte 557-558

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
35 (1.9.1849)
Date
1849-09-01
Page
Spalte 557-558 (sequence 7)
Language
German
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557 Kritiken. Luzzatto, Bet Ha-Ozar. 558 K'l! Ha-Mikdasch 7; 9: cpDlSty WH JM'pn b]in rHlODH '131 nimp1? pj’pn lOO'tl' IDJ?. Diese Umstände schon zeigen das Unwahrscheinliche der ganzen Erzählung von der Tempelreiniguag. D. Oppenheim, Rabbiner. Kurze Aeberfichten. 16) \wb 'tcnn heb nno , i y uv n n' 2 btisd 3dd -icctwX mzn ho b'by 'Di.iDNsnb S rnrrpm -\w -\wh ri'c?) pa6n niDibyn ’ibjQi nitopDn “)pn mpbi Dnp,> Dyny onoDDi bjoan nMiDipa rorab. onp Dpb. rc. ^Fortsetzung.) Aber sind wir mich von dem Inhalt des Scüadja'schen Wörterbuches im Stande, uns ein ungefähres Bild zu machen, so bleibt uns noch übrig, über den Titel dieses Wörterbuches einiges zu referiren. Menachom Jbn Sarük's Wörterbuch, das gewöhnlich m^riE) geheißen und jdo jeder Buchstabe wieder nmno genannt wurde, wird von Dun äs Jbn Li brät in dem Einleitungsgedichte m Menachem [n.TH “idd genannt; denn er sagt in diesem Gedichte von Jbn S a x ü k: i'n&tcn nymrjn:^ ntf) : ünnp3 cbm 4 ]'m?n n?ni Josef Kara (zu Richter 5, 21) nennt das Wörterbuch des Jbn Librät, gewöhnlich ebenfalls nmriD tenamt, ebenfalls jrUN “)DD. Der Ausdruck lautet: JTÜNn "IDD3 mi "in Dü CTQnDT] JD .TfO ^b N'DW. Der Karäer Iehnd a H a d a ssi in seinem Werke C'schkul ha-Koscr (eä. KoSlof 1336 S. 60 b) theilt die sprachwiffeniichastlichell Schriften in;ynpn nDD und niirUK ns>D ein, d. h. in Gramrnatiken und Wörterbücher, und man fleht daraus, daß als der technische Ansdruck für Wörterbuch im Gange war, wenn gleich auch nmno, DDnnD idd oder jnriD 'd der natnrgemäßeste Ausdruck geblieben. Auch Saadja's Wörterbuch führte den Namen jnJlN -)DD neben D\mnD mo. Dulms Jbn Librät in seinen n^L/n nennt Saadja's Wörterbuch bei dem Artikel rnc&ri, "TON ausdrücklich mit dem Namen jnJJNn 'd, und wenn er gewöhnlich sich nicht dieses Namens bedient, so beweist dies gar nichts, da er überhaupt mehr auf die Sache eingeht, ohne Titel zu. nennen.. Wir verstehen demnach die Phrase Jbn 'Esra's (1. 6.) jrUNfi 1DD von Sa adja, bv h> er hat ein Wörterbuch verfaßt, und neben nnny jiüb 'd d. h. Grammatik, hat es einen Platz in seiner literärgeschichtllichen Skizze gefunden. Was mm den Ausdruck jnift anlangt, so ist er eine Neubildung von sammeln, und zwar nach der Form pnrjD , j'nrp, rmd in Bezug auf den Ursprung des Wortes ist das Wortspiel Jbn Esra's gemacht, wie er bei Häja "IjpD'PpK, bei MenachemJbn Sarnk rnDHD "]£D "iDn gleiche Wortspiele rmwandte» Daß die Form'nicht tauten kann, ha.k Luzzatto schon aus dem Metrum bei Dunäs nachgewicsen, aber p'W wie Luzzatto will zu lesen ist nicht nolhwendig. Die Sprache des jrw "idd war, wie Jbn Esra (1. e.) ausdrücklich bemerkt, ursprünglich schon hebräisch, wie das von Jbn Sarük nnd die nb^pV rrpü von Jbn G'eb i rot. — Einen wichtigen lexikalischen Beitrag bietet uns Saftrdja in seinem: rmDbtt hbE>b?N pyDübtf TODD d. h. Erklärung von siebzigHapaxtegomena. In dieser Abhandlung sucht Saftrdja die hebräischen Hapaxlegomena aus der Mischna, aus dem Talmud und Targum in kurzen Bedeutungen zu erklären und wenn man die Stelle seines Zeitgenossen Jefet (Abu Ali Hassan b. Ali el-Basriji el-Jmäm) in seinem handschriftlichen Kommentar zu Exodus (Ms. Leyden), die Deren bürg mitgetheilt (Geiger, Zlschr. V. S. 318), brachtet, so scheint es wahrscheinlich, wie schon Geiger (I. 6. S. 323) bemerkt, daß darin keine abgeschlossene im Juteresse der Sprachforschung unternommene Arbeit uns vorliegt, sondern blos als Fragment ans einer Apologetik des Talrnudismus gegen die Karäer zu betrachten ist. Die Stelle bei Zafet zu ün mb (Ex. 3, 2) lautet nämlich: 'y bb jd pübn nn , mnb jd ~um o nyai nobnm »wdh p cnin non wd nnDü Nyosü niDü onmn nm nnpb jona unjN yn^nb owinm. Er wollte also damit den Karäern die Nothwcndigkcit des Talmuds, der Mischna und das Targum für Worterklärungen des Att'hebräischen Nachweisen, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß diese Abhandlung in irgend einer seiner antikaräischen Schriften gestanden. Daß die Anzahl der Hapaxlegomena aus 91 in unseren Handschriften und in den danach veranstalteten Ausgaben angewachsen, daß demnach die Emendation von pymbN in pyonbtf zmückgcwiesen werden muß und daß wir ferner bereits vier Ausgaben von dieser Abhandlung haben, mit größerer oder geringerer Kritik des Einzeluen (a. von Leop. D ul' es in ,,Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes V. S. 11ö—136; b) unter fccttt Namen oyny nnm omjip d. h. Sb 'hid mbo d^k/h jnno N")DJDi njitrDD piND "wpo bl pco 'nyo Heft I. von Benjak0bz c) in der Gciger'scherl Zeitschrift V. S. 31?—324 nach einer sehr korrekten Abschrift von Derenburg und ä. aberinats von Dukes in seinen Mittheilungen S. 110—115) ist hinlänglich bekannt und reicht es zu unserem Zwecke vollkommen hin, auf diese Ausgaben zu verweisen. Jedenfalls ist nun ein für allemal die Jdmtifieirnng dieser Abhandlung mit

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