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Der Orient · 1849-08-18 · 33 (18.8.1849) · p. Spalte 521-522

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
33 (18.8.1849)
Date
1849-08-18
Page
Spalte 521-522 (sequence 5)
Language
German
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521 Studie«. Zur Kritik des N. T. 522 ' m.Nnn tjid? D'TDEM "p blVD' TEIN DTDD "pb DINO ’by ‘Pltt'O d'Td bMD '.in "j\v tnt -jnna btsoo vm Nb dni : D'Tttn i?p NDD nnn’m rnsjn TDyn nobi Dieser Bcrs erinnert an die geistreiche allegorische Auslegung des in? zur Stille riüsb ins ON Ei’N TDD’ ’O. j;rmi iniN Diryn nm TLIN otdd inmn hn d'Tjj j/jvn boy ib mpn «bi pbrn p’N w nenn Nbi : jmjd ]tyn dni py 'bn niNSTb dodh 'T3 -jb Np D'pi Der Gedanke des ersten Werses ist auch mit .einer etwas andern Wendung, wenn wir nicht irren, von Roche foucauld ausgesprochen. Derselbe sagt: der Mensch glaubt oft die Leidenschaft zu verlassen, während sie ihn verläßt. : ttenjn mNsnn nbiNi niu'Tnn tjup nbijD ib mtppbi pn ppb mcri yy dein ynri ehjn. nbllvo nVrnNn l'byi TVyni bu dni yDtr Nbi : nbp: iniNosn pDi’ tipn DMibo nw tun ndkidd Dieses Bild ist aus dem TNID entnommen. Vgl. auch die Stelle aus dem ^NpN bptP die wir in Iion 11 (@. 90 Nr. 12) mitgetbeilt haben. , - np’ntpn rPya .Tyi-a nvTN b’jiin «bi orunb nbo’ pN ntwbü/3 ’D yn NDIDllt J?bp TD PNI nbv3J '3 'TNN nbinu : NDDDD ~>DJ TDT rttTDl pDIL" DN nini^pn ’Lni p ncni nn’ndn Tysp NDILID IDyiM NN bn'l l'TON NN Tpi!<n NT' N3'.TN inbninn -p nbnob V'N TD nDiP'DD nbnim : HDlTJ/l DTDCf NM MN1 NN'DNb!TD ’D }yob niTMD.py by -|b DDTN t<i yiDyo jutod TEiyi nt NiTV'D pTDT TM' D1ITD l'Tyll J’D’l MIN EiplM : nn'nb N3' DNI btD'N 132ND DIN °sin yllT' MNI Eine dunkle Anspielung auf 2 M. 21, 9. onimN -piD ipnnm DNDNDD iyoj DDlv cnDbn i'biDTp hj/d pm lasnb dn -pno p’jni : Dn'l 1TTDN j’Nl P TDN’l -)iy'1 -)DD .~bjj’ DTÜD Eine Anspielung auf die beBannte Fabel der Schnecke und des Hasen. 7) jmu NZKV EniD (Additions Nr. 15,402) auf Perg. schön geschrieben. Auch auf der Hamburger und Oxforder Bibliothek. 8) bes Moses den Esra (Nr. 1l,639) blos der Text ohne Kommentar. Zu Ende stehkL wie in der Hamburger Handschrift die Strophe 'w iO ")0D. In der Oxford er Handschrift ^genannt ^ni mit arabischen Noten und dem arabischen Vorworte des Verfassers 0 fehlt diese Strophe. 9) Zu Ende lesen wir die Worte njnu' p nobt? Tyan TDyn msy1? inw dhdi E»Tnb Dl' D'TLt))1 DD2ID DDEO 'WV2 lnD'OD D"D1 ö“d p'bjin b’b.iD nss roMDD nbij; lTN'TDb ipn NV 1'bDD /UJ IHDI’ D»n Literarische Aaalekten Z»r Kritik des neuen Testnmcnts. Es dürfte wohl schwerlich einen .Gegenstand geben, den die Kritik so sehr erschöpft habe, als dies mir den Evangelien von Dr. D. Strauß „Leben Jesu", Tübingen, 1840 geschehen ist. Allein von einer höchst wichtigen Seite, die als Hauptquelle der damaligen jüdischen Zustände, worin eigentlich der Schwerpunkt der ganzen Untersuchung li<gt, zu betrachten, bleibt noch viel zu wünschen übrig. Es wird uns wohl jeder beiftimmen, wenn wir dirse Behauptung auf den Talmud und dessen umfangreiche Literatur beziehen, welcher zur neutestamentlichen Kritik noch niicht hinlänglich und mit Sachkenntniß benutzt worden. Der vorurtheilsfreie, unbefangene, talmudkundige Leser der Evangelien findet noch immer viele ganz unberührte Punkte, die für die kritische Beurtheilung höchst wichtig sind. We viele Mühe und Weitläufigkeiml hätte sich Strauß ersparen können, sowohl bei Widerlegung der Meinungen und Hypothesen der Ausleger, als auch bei Anführung der Beweisstellen und Parallelen, wenn ihm der Talmud mehr zu Gebote gestanden! — Einige Beispiele mögen dies nun zeigen. — Um den nie zu verkinigmden Widerstreit der beiden Genealogien (Mt. 1, t—17 urid Luk. 3, 23—28), die zwei ganz verschiedene Linien enthalten, zu heben, heißt es b-ei Strauß (Leben Jesu, 1 Th. 1 Ab. 2 K. §. 21. S. 174 ff.), haben sich besonders zwei Hypothcsenpaare ausgebildet, von welchen je ein Paar sich gegenseitig stützt oder doch verwandt ist. „Die Annahme des alten Chronologon Julius Afrikanus, daß bei Josefs Eltern eine Levirats-Ehe eingetreten sei (die beiden Väter des Joses nämlich waren Halbbrüder, indem sie nur einerlei Mutter, nicht aber denselben Vater gehabt haben), und nun der Stammbaum des einen. Evangelisten dem natürlichen, der andere dem gesetzlichen Vater Josefs angehöre; durch de» einen habe er von der Salomonischen, durch den andern von der Natanischen Linie des Davidischen Geschlechts abgestammr." Allein die Haltlosigkeit und Unwahrheit dieser Hypothese ist dadurch am Besten erwiesen, da nach der rabbinischen Lehre, die hier im Geiste des Gesetzes über die Levirats- Ehe begründet ist, Halbbrüder, blos von einer Mutter, eine Levirats-Ehe gar nicht vollziehen durften. Siehe Jebamot 17 b und Maimüni Hilchot Jibbum K. 6. §. 7: p DT)N ninN i’Nty , na'bni oid" pyb dmn omucm p'N dn.t DND Man sieht, daß selbst den ältern Kirchenvätern manche jüdische Sitte gänzlich unbekannt war. — Eine andere Hypothese zur Ausgleichung, dieses schneidenden Kontrastes bestehet darin, daß man bei dem einen Evangelisten die Genealogie des Joses, bei dem andern aber die der Maria annimmt; wozu man die Voraussetzung fügt, „daß Maria eine Erbtochter, d. h. die Tochter eines föhnelofen Vaters gewesen, in welchem Falle es ncrch Num. 36, 6, die jüdische Sitte mit sich gebracht habe, daß der Mann, der eine

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