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Der Orient · 1849-08-18 · 33 (18.8.1849) · p. Spalte 517-518

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
33 (18.8.1849)
Date
1849-08-18
Page
Spalte 517-518 (sequence 3)
Language
German
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517 Studien. Schätze der hebr. Literatur in London. JJFfnN, gedenkt, wo er auch ausdrücklich sagt, daß er darin-42 eigenthümliche Fälle aufzählt, von denen in 17 die Palästinenser und Babylonier (wtncn \v:nyD) übereinstimmen, 23 hingegen Eigen thumlichkciten der Palästinenser sind. Diesen letzteren Traktat erwähnt auch Jbn Gannäch in seinem ynhbx 3Nro (Kap. 2 und 15), und bemerkt zugleich dazu, daß er, obgleich die ,3n3 (hebräisch p&^ri ’nDD) besitzend, diesen gerade nicht erlangen konnte,1 woraus mein deutlich sicht, daß die Traktate schon damals nicht alle zusammen abgeschrieben wurden. Aber auch diese vier Traktate scheinen nicht die Summe des bezeichnten Sprachwerkes ausgemacht zu haben. Das "ttpjn -0D (unter dem Namen nnyo yTJ "NpH, welches Raschi eitirt (zu ip. 45, 10) war offenbar ebenfalls ein solcher Traktat, der in einer hebräischen Uebersetzung, gesondert von den übrigen, in die Hände Raschi's gekommen sein mag, da wir gesehen, daß Jbn Gannuch, der Grammatiker von Fach, sie nicht mehr vollständig erhalten konnte. Dieses Traktats Sefer ha-Nikküd, gedenkt auch ein altes hebräischfranzösisch-deutsches Glossar von Simson Ha-Nakdan (Ms. Nr. 102 auf der Leipziger Universitäts-Bibliothek), und zwar zu pp^ (Gn. 8, 11), was Sckadja als Nomen n. d. F. betrachtet, aber auch dort scheint es aus Raschi zu fein (s. LB. d. Or. 1844 col. 296). — Ans einer Stelle m Kimchi's Michlol, welche Dukes (Mittheilungen S. 3?) anführt, und die da Lautet: 3ro mm ■ -WN nbon *)iD3 rronn nrnw w roews)! y’pnm nniN pN-nptp onrpn p w V'i rpiyo 'i psMn ib pnsr frr> m p idd y^nn m, möchte man schließen, daß er auch ein nN^npn IM verfaßt , wenn wir gleich es nicht namentlich eitirt finden. Jedenfalls war dlese Stelle in eine m beso n deren Traktate, wie wir darüber daö ausdrückliche Zeugniß von Jbn G'annach (Sefer Ha-Rikma' Ms. S. 85b) haben. Die Stelle lautet: hx D'DiTDStf "iDND tfnii D nou bb ^din^dn nnj/o nNiDEr onm (;u p) p cp-oyn p ww ')D? nnw (siehe eine große Stelle darüber LB. d. Or. 1847 col. 649). Die Regel, welche dieses Citat berührt, gehört offenbar in das Gebiet der' Grammatik, und wenn er einmal unter dem Kollektiv-Namen "1DD t£Hpn \wb mhü eine Anzahl von grammatischen Traktaten schrieb, so hat unstreitig dieser XKD auch dazu gehört. Da sich jedoch nichts von diesen grammatischen Traktaten Saadja's erhalten, und selbst schon Raschi nur das "np:n ">2O gesehen und Jbn Gannlrch 1) In der hebr. Uebersetzung dieses Jbn G'annllch'schen Werkes (nDp“in 'd Ms.) beißt diese Stelle: HD 1DD1 tQ") nsDiDOTnon .d^dhi o^nnon’D\wn jo ynnxb irvsn nDob udd coyo. ]ro6 nnyo nniN inw’N") xb\ bbv mn m )b w *o rw ">ddi W33N bx y^n 518 das yn'nN nvrw ">OO nicht mehr erlangen konnte, so wird wohl schwerlich die Anzahl dieser grammatischen Traktate, wie deren Inhalt und Umfang, jetzt zu bestimmen möglich sein. Betrachten wir nun die 3 von Dünrrs ausdrücklich erwähnten Traktate und zählen dazu die 3, welche wir aus Raschi, Simson Ha-Nakdan, Jbn Gannäch und Sa adja selbst ernircn, so ergeben sich folgende 6 grammatische Traktate, die nach Drums Muster bei den dreien folgender Maßen geheißen: 1) nvniN “lyttf yn'nN, 2) cpDibnn ">y^, 3) nipjn nyt0, 4) nynv^yty HDii mi, 5) n^npn *W/ 6) o^nsn ny&y, und wir wissen nun auch, daß für nyic/ auch der Ausdruck "iMO oder mü oder endlich 3ro nach dem arabischen 3XN3 im Gebrauche war. Die hier gegebene Reihenfolge ist nach dem natürlichen Gange der hebräischen Grammatik, indem 1 und 2 über die Buchstaben, 3 und 4 über die Vokalisation und sonstige kritische Zeichen, 5 über das Lesen und endlich 6 über die Konjugation, alle zusammen über die Lese- und Formenlehre nicht hinausgehend» Von anderen Traktaten Sffadja's auf diesem grammatischen Gebiete haben wir freilich jetzt keine Spur, aber denken läßt es sich wohl, daß vor 1 ein nrnwnmyw, nach 4 ein 5WM ny&y, und nach 6 ein rroüM ~)yty und ein D\3\3yn nrrw 'lyw ei'istirt haben mag, da auS den exegetischen Eitaten von ihm ersichtlich ist, daß seine Forschungen sich über das ganze Gebiet der hebräischen Formenlehre erstreckt. (Fortsetzung folgt.) Die Schätze der Hebräischen Literatur in London. Von Leop. Dukcs. (Fortsetzung und Schluß der 1. Sendung.) d) (S. 106) min n&yyft. Er sind dies Sammlungen aus dem Talmud und den Midraschim. Daselbst findet sich unter andern folgende Stelle (S. 108 der Handschrift auf dem Anfang des Blattes): p!?m pwn Dion1 dk : d'ddh nox enn ny^iN Ni’Qn D'Pioa non rby' dni * D^ra:i nyi Naon - nnion Dy nbs inn n^D m iw dni d’dddd ' D’tyw mifD Nson p1? iba ni;y khü1 dnj Wir haben diese Stelle etwas anders modisicirt in einer der Noten unseres Buches zur Kenntniß u. s. f. mitgetheilt^ 7) Solche Sammlungen von talmudischen Auszügen finden sich viele unter verschiedenen Titeln zerstreuet. Dahin gehört auch der sogenannte Epp*? t^rno auf der Bodleiani- 33

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