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Der Orient · 1849-08-18 · 33 (18.8.1849) · p. Spalte 515-516

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
33 (18.8.1849)
Date
1849-08-18
Page
Spalte 515-516 (sequence 2)
Language
German
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515 Kritiken. Lrrzzatto, Bet üa-Ozar. 516 mNDn 2p* 'W? nm ’psyb nmb nw *)xm d'btü nuwb mtnin »pbn n nN2n> Bnpn jwb Whdn r\Dtü *poyo2 2*?N2 nn^pn hatte Hr. L. ein eigenes Werk'chen geschrieben, mit einleitendem Gedicht rmd mit Vorrede, und Bruchstücke aus diesem Sprachwerkchen hat der Vers, bereits ür den Bikkure ha-Jttim mitgetheilt. In der Form von Briefen, theils an Reggio, theils an Samuel Chajjim b. David Loly waren die Forschungen abgefaßt und in dieser Weise auch dort zum Theil veröffentlicht. Alls diesem Werkchen nun theilt hier der Vers. zuerst die zwei zu verschiedenen Zeiten verfaßten Vorreden und dann die schon in Bikkme ^Jttin abgedruckte Abhandlung über die Synonyme hilft .Mttb und über die vierfache Konstruktion von nämlich Vitt tt2*>, ]D 80, 'ODD 80 und '52^2 80, mit vielfachen Berichtigungen und Verbesserungen. Es ist hier nicht der Ort auf diese Forschung einzugeheu, aber nicht ohne Interesse ist die Zusammenstellung , wie seit der Mischna die Scheidung der synonymen Ausdrücke nicht unbeachtet geblieben. Schon der Talmud ist bestrebt, den Unterschied.zwischen und mnn (Baba Mezsa), 221 und runi (Megilla), nb’bn und 22U22 (Temura), xw und 2pLy (Schebu ot), ypi , D'prap und 2)22y (Chagiga) und dgl. mehr aufzustuden, und ebenso sucht der Midrasch zwischen intt und nntt (Bridrasch), do 222ttnb ü'3 ny (Mechilta) u. a. zu unterscheiden. Sckadja sucht und ^2 zu unterscheiden, die Tosafisten machten zwischen Wp und pn (@afe bat 36), Nach man i zwischen 2n und rwbn , HJpB und 2222 ,?n?3 und 222 , ma unb jid« (Pent.- Comm.), Jos. A l b o zwischen 2pL7 und 212 (Jkkarim II. 6. 27), Nissim zwischen bb.12 und jyob , )b und rbtt (Deraschot), C h a S k u n i zwischen g^do :uib ü'üBO, DV> und c?2V, A bravanel zwischen yiV HD und ^DttJ, )b f>2tt»2 .Unb D p2tt2, "Ob. S so rn o zwischen und 2ttb, ttiOtt und 22'tt re. einen Unterschied und wie die großen Eregeten I i z ch a ki, Il> n E sr a , K i rn ch i und Genossen diesen Punkt beachtet, ist hinlänglich bekannt. Der Pentateuch-Commentacor B achj a (Ekeb) sagt: ^"2Dn W' hd2n nxfeio nyo rwwbn 'pibrn m roban p bru HlttlDD, bc* Gegner ©alrnan Hena's, Rüben ß. 2( bvon ha - Lewi, sagt in seinem "Abotot Ahaba (Fürth, 1744, 3): rwittf 'iw rrpw nbiyb pdnn ttb Wjn 'im 221 dx nu G^bp^D uw )tt; Nastali Wessely hat in der neuen Zeit über einige Syllvnymen ein großes Werk geschrieben, Salomo P a p p e n () e t m hat in 3 Ouartbändon bic hebräische Synonymik zu erschopfen versucht und L ö w i s o h n, B e n - S e eb, K a lv o, L ö wen st a m rn, Könitz haben Einzelnes zu erklären gesucht; kurz diese Wissenschaft hat ihre unbestreitbare Berechtigung. — Zu diesem Aufsätze, über dessen eigentlichen Inhalt hier zu berichten, wie gesagt^ nicht der Raum ist, gicbt Hr. L. nun ein Supplement , das in vielfacher Hinsicht von Interesse ist. Ueber Sa^adjcr, den . ersten der ssnpn ppb *>jpr, dessen Jbn Esra in dem literärgeschichtlichen Einleitnngskapitel zu Mosnajim gedenkt, meint Hr. L., daß wenn Jbn Esra ihm zwei Werke m2y ]\tth 'd und nm 'd zuschreibt (1. c.), in dieser Bezeichnung ein Zrrthum fei, vielmehr war es ein Werk, welches rvniy ]iwb nirist 'D geheißen. Diese Emendation L.'s in den Worten Jbn "Esra's stützt sich darauf, das Dünüs Jbn Librät in seinen b)3 ni.lE'H pNJ myo ^2, welche L. handschriftlich (aus dem Jahre 1091) besitzt, aus dem erwähnten nn2y ptc6 5M2 'D Sa adja^s gerade unter diesem Namen des Buches citirt. Ich glaube aber nicht, daß dieser Umstand , kritisch betrachtet, allein hinreicht, die Llngabe Jbn Esra's, die sich immer mehr als genau herausstellt, zu emendiren, vielmehr giebt es viele Momente , die gerade auf die Richtigkeit der Jbn Efta'schm Angaben Hinweisen. Wenw wir vorläufig jede Schlußfolgerung beiscit lassen, so gewinnen wir aus Jbn LibrrU's über Sckadja als gewiß, daß das Werk, gegen welches Jbn Librn.t seine Kritiken geschrieben, vollständig!2'221? 'd geheißen, was Jbn Esra kurzweg mit den Älnfangsworteu N12L 'o benannt. Dünüs Jbn Äibrüt und Jbn Esra hatten dieses Werk im arabischen Original, und ersterer schrieb dagegell in seinen 2W,2 auch arabisch, wiewohl diese eigentlich gegen sein gerichtet sind. Sa adja'swie Dünas' Arbeit lvurden dann ins Hebräische übersetzt, die des ersteren unter dem Namen Sefer Zachnt Leschon "Jbrit, die vielleicht nun gar nicht mehr e.ristirt, die des letzteren unter bcm Namen nwn, welche Luz. handschriftlich besitzt, und wie Sckadja's Werk beschaffen war, können wir demnach nur durch Citate bei seinem Gegner erfahren. Ans diesen ergiebt sich null FolgerUes: Das sprachliche Buch Sckadja's, welches Jbn L i b r & t unter dem Namen miy "pc^b nm 'o f ii n f Mal an führt, jedoch steht für rray in der Übersetzung auch $2p.2 und für 2DD nach dem Arabischen 222, zerfällt in Pforten (my&y), wovon in den nvi&yn drei angeführt werden, nämlich: 1) £Wbri>2 2^^, über die Vertauschung der Brichstaben, 2) □,DTOrj 2M, über die Conjugation, 3) 222) mi n^H'5 2M, über Kenntniß von Dagesch und Rase. Der Ausdruck £'2>?N war aber offenbar erst von den Uebersetzem gewählt, da er selbst jedes sogenannte 2M als eigenen Traktat unter dem Namen 2N5D d. h. 2DD gearbeitet; denn in seinem Jezira-Kommentar (Kap. 2 §. 2) nennt er den Traktat über Dagesch und Rase ausdrücklich, indem er sich darauf bezieht, 'Enbtti. c^JnbN 2r^N2, und ebenso hießen die übrigen. Wir können es uns auch wohl denken, daß es mit diesen drei Traktaten nicht abgeihan war, da er selbst in bcm erwähnten Jezira-Kommentar (Kap. 4, §. 3) seines 2N‘D2 über die Bllchstaben 1-2 2, hebräisch 222)^ 222

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