Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 32 (11.8.1849)
- Date
- 1849-08-11
- Page
- Spalte 505-506 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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505 Studien. Die Gutachten-Sammlung Schaaee Zedek. Bon Dr. Fürst. 506 FrciheitSbriefeS mtv Sklavin vom Jahre,1320 angeführt wird, mit derselben Formel: nNnb rD DW ODEO MLSO nmniw nnüDi 'pdj nijra *nD3 dVo njn 'di obiy pDK ÜW .b) UDN D.TDN TO 7Q D3N D^ TO 'di.4 — — Heber. R. Josef Rakower Nr. U. (1707) und seine beiden angeführten Werke: Le 6) cm Mi sch na und Mar Lebet Ha-Mischna kann ich, da es mir an bibliographische Werken fehlt, nichts Näheres angeben. Vielleicht dürfte der Redakteur dieses Blattes, Hr. Dr. Fürst, diese Lücke aas seiner ßibliotheca judaica cwssüllen, was die Leser gewiß freundlich aufnehmen würden. — Größeres Interesse bietet nun Nr. 111» der Grabstein des R. Nata den Selig (1707). R. Nata nämlich ist der, Vater des berühmten R. Jonatcrn Eibenschütz, der daselbst etwa 9 Monate Rabbiner war, was durch die Jahreszahlen bei Nr. II. leicht ersichtlich Eft, und in der Bliithe seines Lebens allgemein betrauert, gestorben ist, wie dies dorr nach der Mittheilung meines geehrten Vaters, dem ich die folgenden Notizen verdanke, von den ältesten Leuten bezeugt wird. Auch R. Jonatan klagt in der Vorrede zum Pleti über den frühen Tod seines Vaters, besonders weil er dadurch dessen Unterricht in der Kabbala, den R. Nata von seinem Großvater R. Natan Spira, dem Verfasser des Megalle 'Mmufot erhielt, entbehren mußte, ,-)J yoj jnj);r wd N2'i;d-q by vbn bH\ mn dn am 'm jom .Tn nVi iD'' nsnpa noi 'di ’i min mn pdk/j rra'miDDn mnn "»n moD jn nbja jn wd usos6 hd mpioy rpjo byi bipon jwn \rpT ^do 'di b '"iNnS N. Jonatan (geb. 1696, gest, 1764. Jost und Zunz l. c. Die Angaben bei De Rossi sind falsch.) dürfte nun ungefähr beim Tode seines Vaters 12 oder 13 Jahr alt' gewesen sein, und es ist dessen Geburtsort schwer zu bestimmen, da sein Vater Rabbiner in mehren Gemeinden war. Jn Eibenschütz hat er vielleicht eine längere Zeit nach dem Tode seines Vaters gelebt, und er hat auch diesen Namen deswegen angenommen, weit ihm der Ort gewiß sehr theuer war', wo die sterbliche Hülle seines Valers ruhete. Sein Lehrer scheint dmn Meir Eisenstadt, Verfasser des Painrn Meirot ge- 4} Auch die Volkssage bemächtigte sich dieses Mannes! R. Isaak eiferte stets heftig in feinen Predigten gegen den Genuß des Nescch-Weines, dem viele Bachussreunde auch damals nicht widerstehen konnten z dieses Verdienstes wegen schmückte auch sein Grab eine kleine Weinrebe, die vereinzelt ohne Pflege und Wartung darauf blühete und manchesTräublein trug, bis erst vor wenigen Jahren, der kalte Hauch des alles verheerenden Zeitgeistes auch dessen Spuren wegfcgte. Daß man es damals mit dem Nescch-Wein nicht strenge genommen, beweisen die Maßregeln, die R. Löwe dagegen anseordnet und in - der alten mährischen Ge me i ndeo rd- "*"*9 (pob N'f'n nupn) ausgenommen sind. §. 272 und W3 heißl es: noS o poiy iDipDD jnido tn”no nupn pa mvia onV nwyn '•pi ]« pjjo iu d'sud ■ta -ivitn1?. wesen zu sein, den er im Tummim öfters z. B. K. 25 mlt den. Worten: niyj tjl^N erwähnt. Mit Pietät gedenkt er auch seiner Mutter im Tummim, K. 92 §. ii nVl 'D n'Dnn wie auch seines Großvaters im Pleti K 98. §. 12. '),-]£> nDN DN JltOD D'pil h'l yb, der Rabbiner in Polen war (siehe Bet Schemuel 63. §. 3). — Die Abkürzung des Namens Eibeschütz für Eibenschütz (eine Stadt im Inaimer Kreis in Mähren) ist bei den Juden üblich, so heißt es auch in Im Rcchtsgutachten Iad Eliahu von R. Elijja aus Lublin, Amsterdam, 5472, der der Nachfolger im Rabbinate zu Eibenschütz vor genanntem R. Nata war: 'inD n"n CD'DH T mV l'-nybu anpD nn n£>np noaa "Tdn 'm ibw 'o in'b p'tfiQNN ppD. Für den künftigen Biographen des R. Ionatan sind folgende Notizen im Pleti K. 13, 61. §. 7 und 64. §. 6 beachtenswcrth. — SBie. bemerken auch hier die oft gemachte Erfahrung, daß im achtzehnten Jahrhundert die meisten Rabbinate in Deutschland mit Polen besetzt waren, was auch die folgenden Daten, die ich bloß kurz nach den Angaben im Chebra-Duch notire, bestätigen, 'ß jon nJED -j-nn b "iddji NpN^p -pnö 'hid udh imio -iddj jdo -ne tf' pVa n’pn mw njto -opji pnV injrDja an 'n a’V'n rutya ptöD’b P’V 'nio lj'am imo iddj wo'anDD l>"i ]jni' 'nio iraai )» nusj. — D. Oppenheim, Rabbiner» Die Gutachte»r-Sammlung pia n))». (Fortsetzung von Nr. 11. 12. 13. 17.) 9. Ucber die dr itte Sammlung von Decisionen (p>pDD) und Gutachten (m'to), über die ich oben coL 229 das Nähere angegeben, nämlich die u. d. N. mpiDD nob bekannte, und über welche Dukes Bericht erstattet hatte, giebtunsHr. Schorr in Brody, nach einer Mittheilung in L uzzatto's Bet Ha-Ozer Bl. 66 a eine nähere Angabe nach eigener Anschauung. Die Sammlung heißt D'JlNJn p mpIDD HdSi und besteht aus zwei Theilen, welche beide zu Konstpl., 1516, 4 bei Mose b. Samuel Fissilino gedruckt wurden. Das Exemplar Carmoly's, welches Dukes gesehen, und das vafselbe war, welches im Nachlasse Sal. Dubno's gewesen, war demnach nicht vollständig, und wie Hr. Schorv meint, ist es blos der zweite Theil. Hr. Sch. hat beide Theile . gesehen und als zweigetheilte Sammlung scheint sie nicht so geringen Umfanges zu sein und Hr. Sch. würde der lite-- rarischen Welt einen Dienst leisten, wenn er Ausführliches über diese Sammlung mittheilte. Die Anzahl der Decisionen (O'pOO) und Gutachten in jedem Thciie, die Eintheilung der Gutachten nach den benamten Gconim, und welche Nummern auf jeden derselben kommen, nach welcher Methode die Eintheilung in Simanim oder Schearim erfolgt und woher 'der Herausgeber Fissilino die Handschrift erhalten, diese undähnliche Fragen würde Jeder gern beantwortet sehen. Eine