Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 29 (21.7.1849)
- Date
- 1849-07-21
- Page
- Spalte 453-454 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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453 Studien. Die Juden in Spanien. 454 Am Rande stehen viele Bemerkungen von »ndekannter Hand.* Zu Ende 1BDH H! VQITO D"D ’IIDD'n IDlDClpDl’ ’1N inm iiru n'.ywjjEr jni D'jan Tührb ito rumi 'l 1133 ItyiNDH 133111 3p1«! p 3pJI’ '11133 D’JJJl w Di’3 hin ’na”Di .I'"n di'vnd nnD^D1? quin 'N!3"O1 7131 ^31*? u. njto prVNI,11N EHrf? D'O’ (13 ypDii D^n ßonn L-11V3 113'D'3 'QJ1DJD3 IHIN D’llllSDrj ^3 ’3N ’BIDI^’D '73!3 'Jl’Jil ’JHn ^33 313(1 '} nnstyob ilBD 1133 W31) NJ1D D’131D.1 »«1 -').!) 1131’ DEM Ji'.l Auf der ersten Seite des ersten Blattes der Handschrift lesen wir folgende Worte: b& iöd'’nprqjn Wi («’inp p mim bn 'i.ii pB'lD ]gn ra’sfn *j^n ,111.1' ‘~b ir>3 Piti3tff nun1? i’onD nvi ’ib'nmini 'n my |it^ D’Nip^i niDKvn ’D3m D’siDipiDi ni3im wn-i min bts i\wj? 7^nN nSi mm ip’j> njaw n1? hin ’mira 'ixi ’ni>3’ ’D3 pjyrj mnct'N n!> ti313 jdjni ^din dki hin ji’njin1? ’nimnn iibnii rnij? Wn diiddi 'rooni Q’ij/em >jty p’bm P i'ii3 13 f)dp '1 N’ü/jn 1213 rPi DH3 ip’inn cniN itösn ib'wi n i 0 ’ V .1J ’ n 3 o’iimi (i'i'Lt '13 nbnn33 cp’nj/nb Tnnni aiin.il >ni>i3' : i;1kn dbar Die Uebersetzung selbst, die in dieser Handschrift enthalten ist, ist die gewöhnliche des Jbn Labon, und der Kopist muß diese Keilen wahrscheinlich in der Uebersetzung des ^\POp p gefunden, und sie hierhergestellt haben. 4) Das hebräische Lexikon des py^D p DPÜD und die Einwendungen des p MN (Aruudel. Cod. oriental. 5L sehr alt und gut geschrieben). Das Werk des Menachem ist zu Ende defekt, von MP kehlt die Hälfte des Werkes, in dem Gedichte desselben h"ßt es 'ui 1 'Dill p willst ferner ini'pi, .1i31t£/n 1TO1 HDID — (vergl. das Gedicht im LB. des Orients 1848 in unserer Mittheilung nach der Leydner Handschrift)«^ Es befindet sich auch in diesem Bande ein Theil des ppCIN Wir hatten keine Muse denselben kritisch zu betrachten. Herr B. Goldberg, der Herausgeber desselben aas der BerlinerHandschrift, wird dies wohl gelegentlich thun. Nach dem des MN findet sich folgende Inschrift des Kopisten. 3) Auf dem britischen Mussum haben wir auch eine alle sehr schätzbare Ausgabe des mo gesehen, vom Jahre fcn 1506) in Fano gedruckt. Es findet sich-daselbst rin Gedicht von Meir den Joses Jbn Jachia zumLobe des Kusari, anfangend: O'D'N O'Vw ID^n HD : 'ui D’^n o’U;,ni? ty. D’ODip^ Ben Das ganze Gedicht ist in diesem kunstvollen Reimen, aber ohne poetischen Werth. 4) Wir haben auch das Exemplar auf der Oppenh. Bibliothek gesehen, es ist dies auch sehr defekt. nwü''-b rranonmvons onjo 13 pme ’jn □ ’ei< np3iN liw3 — a nnpb i.i3c HL -pi > 13 — ./3^ nzn7ni cpj;3ini niND yipm (Fortsetzung folgt.) Die Inden in Spanien unter den Westgothen. 1. Es war im Jahre 41 i n. Ehr., als die germanischen Barbarenstämme, die Sveven, Vandalen, Alanen und Silin gerdie schöne pyrenäische Halbinsel, nach zweijähriger Ausplünderung und Verwüstung in Besitz genommen und, des Hirrumschweiferl-s müde, endlich sich in dem paradiesischen, aber nun verödeten Lande niedergelassen. Die Ruhe, welche diese Halbinsel seit der Regierung des Augustus als römische Provinz genossen, war durch den Einfall der Barbaren um 409 n. Ehr. gebrochen, der Wohlstand und der Reichchum in Folge der langen Ruhe war durch die Raublust der wilden Ankömmlinge vernichtet- und in diesem verödeten Anstande hörte mit 411 n. Ehr. die Halbinset auf, eine römische Provinz zu sein. Sie Sveven ließen sich in Galicien, im Nordwesten der Halbinsel, die Vandalen in der Mitte des Landes, die Allanen in Lusitanien und Karchagena und die Sillnger in Andalusien (Boetica) nieder, und nur in dem jetzigen Catalonien, Arragonien und Navarra hielten sich noch die Römer.1 Am Ende des Jahres 414 gesellte sich zu diesen Barbaren noch Ataulph, König der Weftgothen, aus Narbonne in Gallien mit einem großen Gothenheer nach Spanien ziehend, und dieser war der erste westgothische König auf iberischem Bodeit, der die Gothen nach Spanien brachte und eine fast 300jährige Herrschaft derselben über dieses Land begründete.^ Diese neue Barbarenhorde bekannte bereits das Christenthum^ Jndeß dauerte die Gothenherrschast vorläufig nur 5Jahre (414—19), indem Wa llia, der zweite nach Ataulph, fast das ganze eroberte Spanien den Römern überließ, und sich damit begnügte, Septimanien sdas Gebiet der 7 Landschaften an der Gerönne bis an's Meer), das er zum Geschenk von dem römischen Kaiser erhalten, als Wohnsitz seiner Schaaren zu wählen. In Septimanien erstand das westgothische Tolosanische Reich, während in Spanien selbst noch -die Römerherrschaft unter manchen Zuckungen und Kämpfen die Existenz bis 481 fristete - und der erste König der Westgothen, mit dem die ununterbrochene Gothenherrschaft in Spanien begonnen, war Eurichder bereits geschriebene Gesetze gegeben. Die Juden waren bereits in diesem.Lande. Von dem Jahre 481-—531 war das westgothische Reich in Spanien mit dem 1) Jdatius in s. Chr-)nicon bei du Chesne: Script, rer. Gallicar. 1. p. 186. 2) Orosius 7, 43. 29*