Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 24 (16.6.1849)
- Date
- 1849-06-16
- Page
- Spalte 375-376 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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375 Studien. Lalmudisch-musr'visches Gedicht. 376 Manche dieser Gedichte sind in musivstylistischcr Hinsicht merkwürdig, indem sie zu Ende der Strophen statt Bibelverse .Talmudstellen haben. Diese Gedichte sind meistens anonym und auch schwer zu übersetzen, und oft da >dcr Leser nicht wie bei den Bibelstellen alle Anspielungen gleich erkennt, nicht auf den ersten Anblick verständlich , denn die Zahl der lalmudfesten Leser ist nicht so groß als die der bibelfesten Wir heben aus verschiedenen duser Gedichte einige Strophen heraus. Zn den rno?N für rf~) :ny (S. 4V d) aus der nnDlfl anfangend ins v\w msp lasten wir den Anfang, das Ende und einige Strophen aus der Mitte folgen. Anfang. ■»nov^N jnwnp w nw nsn 1 riD1 n paoy xb dm D^nüb'.TD^i' t-id* rmv rno b ijn; D'nriön by nrmi dwidj rrwn-UD by ♦ dton bw : D'ttmn mtcr nnp3i Ende« nnDN üoy mjb ' Dnzu msn om» :.Dn3ii ]n )b pN 'lüih nra notö -nyj mvw?b -wm : Njm ndiddd Strophen aus der Mitte des Gedichts. nntfin oisn nnusc Dump j/3*in3 acmi D'»nn n't'yai npiay rvi’Jn dnv wart? nma un o 3’tyn : NinJ NÖ1J in 3 np^n mpa djdkhi npn -wa n',t'3i : Np’i'n natn N3'n' ppr nj» minaa ppnn nana u : J’p’UT ’P'a Dipb na.vii NW 'Pan 3 ■ nay p.va nuy>r : nx ,PLde pirnv n^v nnyia »ai ri’D-i nPd i;aP : K’ t^p NDU Nil na>p iPPya jn p)Ui - nariN pwi nan mni n'B’DJN "I 'D D tO lH'Nl »nPou pirai - »N’an ms iny : ’Jn min-Di 'N3I73 nni7p dn) nanp cn nnaj arbuwi : nnn nvpoD inppj nnwaa na' nma Pp djij» : toi3’p3 pPppj» byo y&n1? 3itm * iPya pp Pp' -,s’N '») : lP j'Pmaty ay D&?a n nP’ Wir lassen auch aus einer aadecn (ebendas. S. 42 b) de» Anfang, das Ende und einige Strophen aus der Mitte folgen. Anfang. rw nm anaa nnain nj syat» : nnN nyao laPiy ruip tm na'iaD ]Jonnv new p aeipnn : nan üijn mpn ’3. nPiaxn in'» ' nPyj ns o p^ni : nP pnsa Nim nP 3ma nih ' anD’ PP» ny ' Dnnn P>n20 an : am di ini' mpn ’D Ende. Nts'Ji. an pan nwyai NOJ N'annP 'NIN1 : ,N0')t3V niNV 33ya paipa aswaa piai - paa nnas ]’n nur -jdIj? 6 pN DDS'ai in pn ND3 Pjj 3lvr pn n»aa aPn >ni : |nn nni^a aus“? ruwrp N3^a h ■ njyj t^sj pnsn : Njn Nnia^an ton Aus der Mitte. naiL irn pn 3Dp3 * nnia hn dn -au : nap3 nnai 'n ai’n ■ »Dam biy p’i3 ubn p’N ponm : »Dp Nai’ nN nnab NINV niijpa pNip - nrrxnn pn niv'pai : nna1?niDE'N ’jjn ann nvaty J3iai DiE/j> nana ' p’öi ni’U )»j> 'ui 13^ 'nvD3 niNa» , DW)' nap »D by □'iC'Nm bn». |an ■ : 'ui ^'^>31 ninJi D»sn Aus diesen Proben wird der Leser den Geist der iw diesen Gedichten vorherrschend ist, kennen gelernt haben, und über die Stellung, welche dieselben in der Literatur- und Kulturgeschichte der Juden und der Menschheit, überhaupt einnehmen, sich ein Urtheil bilden können. 2} Machasor von Karpentras. Dieses Machasor ist beinahe ganz gleich mit dem vorhergehenden, und bedarf keiner nähern Beschreibung. Hr. Dr. Cohn besitzt ein handschriftliches Exemplar für den Versöhnungstag, welches , aber nicht älter als das gedruckte, worüber wir in diesen Blättern bereits gesprochen haben. Den Lheil für die Festtage (2P3-)) haben wir bis jetzt nirgends gesehen. (Fortsetzung folgt.) Literarische Amalekten. I. -■ Im LV. des Or. Nr. 20 macht Hr. Dr. Lewysohn im 2lnszuge aus seinem Werke zwischen und den Unterschied, das; eine Sünde bezeichnet, die ititensiv größer istals die welche durch ausgedrückt wird, indem er dies aus dem Arabischen herleiren will. Ohne dkm geehrten Hrn. Vers, auf jenes Feld zu folgen, erlaube« wir uns dessen aus dem Talmud geschöpften Beweisen in Bezug dar-