Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 20 (19.5.1849)
- Date
- 1849-05-19
- Page
- Spalte 311-312 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Studien. Literarische Analekten. 311 Schuld an das Hans"; allein dann folgt stets rin b präftjt'/ vergke E.rod. 22, 10 und iöftcr. Es muß daher auch hier heißen: ,,Er stellte das Haus wieder/ her", wobei der Schriftsteller an die Süftshüttc dachte, die Moses errichtet, nunmehr aber wieder erneuert wurde. Von dieser Bedeutung, welche, wie wir oben bemerkt, auch dem Kat vindicirt werden kann, ist D'übw gebildet und schon darin das Opfer, wodurch der sündhafte.. Mensch in seinen frühern Zustand wieder hergestcttt wird, oder wodurch die zwei Prinzipien des theekratischen Staates die Anerkennung Jehovas als König in Israel und als Schöpfer hergestellt werden, welche durch die sündhafte Natur des Menschen aus seinem Bewußtsein entfernt wurden.* hätte daher, wie Dofo für qv^id aktive Participialbedeutung. — (Fortsetzung folgt). Literarische Analekten ‘ I Das Lkteraturbtatt Nr. 3 Jahrg. 16^6 bringt eine Anfrage von Levana, über die vorzüglich von Abschreibern oft gebrauchte Formel: llbl02 DON nbp' NI? stl' üb- '©DH, wessen Ursprungs sie wäre, und wo sie sich sonst in älteren agadischen Werken finde. Durch die gefällige Mittheilung des leider zu früh verstorbenen Rabbiners Solomon Haas aus Straßnitz, bin ich im Stande den geehrten Lesern des Orients das Nähere darüber nachzuweisen. Dieses Sprichwort findet sich bereits in einem der jüngeren Midraschim Chuppat Elijahu, ** das meist aus Cktaten. des altern Midrasch Maaß e Tora besteht.und von R. Elia de Vidas im Reschit Chochma ausgenommen wurde, wo es unter ähnlichen Sprüchen, Pforte 4 zu Ende, angeführt wird: ch\» ypN ü'hwü fl n^'DNi * d^ddü njn Napn ■ p^nn din dddv -idj Dy ai tt an d.to .njn nuan obioo '-non rmfio pb »bs miy an) nrnon Dy rfo inn 011202. Wir entnehmen zugleich daraus die richtige Lesart, die sich durch die Zusammenstellung mit den zwei letztem Sprüchen kritisch bewährt und wonach das Citat bei Zunz: Zur Geschichte 207 ODOOU njn'NSDn Zu berichtigen ist, da die vom Fragesteller vorgeschlagenen Konjekturen sich als unhaltbar erweisen. — Es ist nichts anders als das bekannte •mbp ’jnjn nm *) Wir können diese Theorie hier nur andeuten, in unserm Werke haben wir bei der Untersuchung über die Natur der Schelamimopfer dieselbe ausführlicher zu begründen gesucht. A. b. E. Zunz, Gottesdienstliche Vorträge 285. Anm. b. Zu den frommen Wünschen in der jüdischen Literatur gehört unstreitig eine gründliche ausführliche Untersuchung über den Talmud, die sich über alle Gegenstände und Fragepunkte auf diesem Gebiete erstreckt , nach Art de« Einleitungen in die heilige Schrift. Wie viel Fleiß und kritischen Geist zu dieser herkulischen Arbeit gehört, um sich in diesem Labyrinth durchzuwinden, weiß seder nur einigermaßen mit dem Talmud vertrauere. Hr. Rabbiner Chajes hat in seinem Mebo Ha-Talmud einen kleinen Anfang dazu gemacht, der bei seiner Unvollständigkeit, was bereits Hr. De» Jost in seiner trefflichen Kritik Orient I. 1845, nachaermesen, doch immer gute Dienste,, weil das Material ein wenig zurechtgelegt ist, leistet. Es perdient daher immer die etwa eingeschlichenen Jrrthümer , die bei einem solchen Werke unvermeidlich sind, zu berichtigen. Ab. 31. S. 25b heißt es daselbst bei den mit vielem Fleiße zusammengestellten Interpolationen und Zusätzen im. Talmud: -,"2.^,1 , n">’ .l’b fbin -],1 b'i DJ) ’do o N’n n-DDin p^bn ni , ’in '7 N-ip’n in iDMj) D’jriD mtn csso pn nto ca Nip’nsD -orj «b Dobnn.* Allein dies ist offenbar unrichtig und der Name wa-Jikra für das ö B. M. kann durchaus nicht als Kriterium der gewiß nicht spärlichen und noch nicht völlig aufgefundenen Interpolationen im Talmud gelten. Scho-n der Kirchenvater Hieronymus, welcher im 4. Jahrhundert lebte, führt diese bei den Juden gebrauchten Benennungen des Pentateuch an. Prologus galeatus Primus apud eos Über, vocatui Bere schit: quem nos Gene.sin divimus est — Tertius Vajikra, id est üeviticus. Auch in den alteren Midraschim, deren Redaktion mit der des Talmuds fast gleichzeitig ist, kommt der Name Wajikra abwechselnd mit Torat Kohanim vor.. Bereschit Rabba Ab. 3. fr\ pöD "i"n -üd -»in vr :min wdih.- 'n■;'xto . -mw *]jo mn: nbo Niriusr. Nip>i ddd .-Ijj mb d ,/d» idd 'dt npi riobri., ^lbschn. 33. S. 28 sucht Herr Chajes ferner die halachischen Diskussionen, die in zwei oder brei Traktaten wiederholt Vorkommen (n’b/SO npJ'D) zusammenzusiellen; allein auch hier vermiffm wir eine der wichtigsten Stellen, nämlich Rosch ha-Scharia 24 a «nb Aboda Sara 43a, die völlig gleich la u tend> wiederholt sind. * * . ■ ui. Homer. Es ist höchst wahrscheinlich, daß den palästinensische Rabbiner, einige Kenntiiiß der griechischen Literatur nicht ganz fehlte/ die sie schon durch den, obgleich schwachen Verkehr mit den Alexandrinern und Helleniste-» erhalten mußten. . *) Auch hier vermissen wir eine Stelle aus Halichot Olann ft 21 tlOOINQ NML- D31NB' 'O L" np ’NQN 'ib 17p 'bjl nr nbin ’riDHD i^nd 'niqd. —