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Der Orient · 1849-04-28 · 17 (28.4.1849) · p. Spalte 261-262

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
17 (28.4.1849)
Date
1849-04-28
Page
Spalte 261-262 (sequence 3)
Language
German
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262 Studien. Die Gaonen Mar Abraham und Häja. 261 In 84 dieser Sammlung heißt es : 'NP '3'3P7 pntpn nn-ia idd , p33-iD njtis n^Nts'U ' , nun bw w Dünnen > Dn ->n , (fi /' *np’i) I’jmD NDiiK in« TOn '«i nnn p3:no Nrns ’np — .ndi-12 n d 3 n - niE/pn D'!2ni> I'P'P ’Dijn vnti>p .ppvpb mp’ i’TD a.nn’ ü^m njn ru3 rujp-. pn d ' d ru’Ni ‘pn ,-p wer ntw<!? mwo wn, D’^ptso iJ’DU , not^pnov bin nV pN^ d^nd hind ndpi , nctypno bst masD Dtypna sbi p:nD Hinab - dind ndhi — .min 8. Nun mögen hier noch einig« Gaonen aufgezählt werden, die in diesen Sammlungen zwar nicht Vorkommen, aber, soviel man aus Citaten und Fragmenten ersehen kann, nicht weniger als die anderen auch als Schriftsteller bedeutende Autoritäten waren. Die Zeit der Gaonen als die Schöpferin jüdisch-rabbinischer Bildung und Literatur verdient gewiß eine nähere Beleuchtung von den verschiedensten Standpunkten, und das was solchen Forschungen vorausgehen muß ist die Vorführung der Persönlichkeiten mit ihren Leistungen, was hier wenigstens in bibliographischer Form geschieht. Diese nicht vorkommenden aber erwähnenswerthen Lehrer sind: I. Mar Rab Abraham b. Mar Rab Scheri ra, Gaon zu PB. 81b—27. Von diesem Gaon kommen in den Sammlungen der Gutachten, so weit ich sie gesehen, keine Gutachten vor, aber wir sehen aus Citaten, daß von ihm welche vorhanden waren, die später sich noch gefunden. Natan im 'Aruch (Art. dd) bemerkt zu dem talmudischen D’bpi nn'L'wie folgt: niDitpnn uns , D’^pi nn’u □in ’33tp DipoD , nn mw n pNty D? lD'3) 83.1) p3 D'PD'pi , r>3^3ND pNI D'^ppp I'3 piD 1'DIW ,D'N'p3 ni Dn'ni'nn 'ijj’ji "pN pNm n6 nr D'anpn o’^pn uer * D'idt HDD pN’pDn pn p-moty pjo’D n , rjr!>hn n3tfO n'riw , pN.l Dm 3N TOD (Dty) TON) D’bpT nrptjo tod n’iity , nnaiyb Dp. Wir schon aus dieser Stelle, daß der Verfasser des "Aruch eine GÄ.- Sammlung vor sich gehabt, worin unser Gaon Abraham, als ein Kenner der ^bpl nrT'Si' gerühmt wird. Das im "Aruch angegebene Datum bezieht sich auf das Todesjahr, b. h. den Serminuö ad quem, wo er sein Gaonat bifteibict und daß es für op.-eig. ptt^p heißen muß und wie dies« Ausrückung entstanden, hat bereits Rapaporc (Natan, Anm. 26) nachgewiesen. In Schalschelet Ha-Kabbala wurde dieser Gaon Abraham mir Ahraham i^p verwechselt, welcher letzterer zur Zeit Hüja's gelebt und dem der berühmte Gaon ro&yn zu gesandt, (s. Alfllsi zu Ketubot 6. 9). II. Häja b. Nach schon, Gaon zu Sora 905—916. Die Tosafot^ führen ein Gutachten dieses Häja an mit den Worten jdpD'M 22 und es müssen also ihnen Gutachten desselben Vorgelegen haben. Nach Baxtolocci in seiner rabbinischen Bibliothek befindet sich im. 6) 'Abode Sara 28 b Ans. jro. ► Vatikan eine Handschrift, welche die.Überschrift hat: Nna’nn m pt^ns in ”n 'to -iiohnD mrao» hdd by NjJTnj-j, d. h. Gutachten (— ju £}£>nk> ist wahrscheinlich noch zu ergänzen —) über viele Traktate des Talmud von Häja b. Nachschon, Schulhaupt von Neharde'a^ Wie später durch Jakob b. Ascher die Gutachten gewöhnlich nach der Anordnung der vierTuriim gesammelt and redigirt wurden, so geschah cs wohl damals nach der Reihenfolge der talmudischen Traktate, und in ähnlicher Weise hat schon sein Vater Nach schon, wie Ws der Sammlung Tob- 'Elem (ed. Berlin, 1848, 4) zu ersehen, DWim mV IlD^ra mmpD geschrieben; Auslegungen und Decisionen gemischt. Was den Ausdruck Njmnn betrifft, so ist er offenbar, in strikter Fassung genommen, gewiß unrichtig, da wir genau wissen, daß unser Häja das Gaonat in Sora bekleidete und daß zu Neharde'a seit Jahrhuderten bereits keine Hochschule war. Aber Neharde'a muß, wenn auch nicht als Sitz einer Hochschule doch als Sitz einer alten Gemeinde bestanden haben, die in Bezug aus rituelle Gebräuche ein Gewicht hatte; denn in einem Gutachten Häja b. Scherira's heißt es': mny "HD ID)1? DXIHJD O 001)03.."HGM o-ioyn lob donsö bi , rpm nnnifio Druson 0V2 210 1D)NP .fHU *]DlM »TTÖy TID Id IDE omyoi io iom no npyn ■]oyi / wr? mii rnv'pn Nyn-jnn nb-yi)i »rn iDninN^iNin 'O) rpiDü’Hiny HO lüb wniDD N'bl. Dieser Bezug auf den Brauch in Nehard e'a kommt auch noch anderweitig vor^ und es ist.nicht unwahrscheinlich, daß Netz arde'a, wenn auch Sora untergeordnet, doch noch eigene Lehrer zuweilen hatte, die theils d«>rt ganz blieben, thetts von dort zur Uebernahme des Gaonats in Sora berufen waren. Unser Häja b. Nachschon mag daher vor seinem Antritte des Gaonats m Neharde'a NftSTlD gewesen sein, wie doch Häja b. David, der 889—896 Gaon zu Pum- Badita war, früher als Dajjon in Bagdad fungirte. * — Wir wissen nun, daß Häja b. Nachschon, dessen Vater und Großvater bereits Gaonen waren, Gutachten und Erläuterungen über viele talmudische Traktate verfaßt und vor dem Antritte seines Gaonats in Sora wahrscheinllich Schulhaupt zu Neharde'a war. Von diesem unseren Häja b. Nach schon rührt auch die, Polemik gegen das Reeitiren des rytf *?3 her'," und es scheint, daß er auch über die Liturgie seine Gutachten abgegeben. — 7) Angeführt von Js. Jbn Ghajiät in dessen Sefer ha- Halachot Ms. Siehe Derenburg in Geigers Ztschr. V. 398. 8) Abudirhem theilt einmal im Namen Scherira's und Häja's mit: D"ID31 ob^O) NsyilD3DCy xddow ni»"nDbD3 pinnn^ nnnNd^pdidn^ imi jr»D3 inx hw nten iido;dioy oi) in^D pn. 9) S. Derenburg 1. c. 10) Ascher zu Soma, Ende, wo ausdrücklich Häja b. .Nachschon steht, ferner Tur Orach Chaj., Kap. 619; Kol- Bo, Kap. 68. 17*

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