Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 16 (21.4.1849)
- Date
- 1849-04-21
- Page
- Spalte 249-250 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/8555529-9893953-9893974--5876-3534959- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
249 Studien. Chefez den Jazliach. 250 Z) Wenn aus der Stelle: iddd DrD rni (Hag. Mann. Sefcr Abeba Ende), oder pDPl 1DDD pDD nS 7\W))W (SMK. §. 82), oder psn iddd 7d N"i djdn TMiyw )bw (Kol - Bo) von St fiitai (Schern II. Chet Auf.) der Satz aufgestellt wird, Rabbenu Chananel habe ^das Sefer Chefez versaßt C)N^1 1^'Di 1DN 1OV), so kann dies nur in der fatschen Auflösung der Abbreviatur l'i seinen Grund haben. 4) Nach dieser Ermittelung erfahren wir auch, daß das rnMpv.l 'd des i Chananel in ähnlicher Weise und wahrscheinlich nach dem Muster des psn-1DD angelegt war, wie auch die! nibru nobn eine gleiche Oekonomie gehabt, da diest Weise z der Bearbeitung des Gesammtinhalts des Gesetzlichen im! Talmud damals gewöhnlich war. — Der Verfasser des Seder Ha-Dorot, Jech. H eilprin, in seinem Bücherverzeichnisse sagt, daß er in einem Werke citirt gefunden habe: yzn m id yw 'j 'd wdi ’ tsniD •, ich glaube diesen Satz so zu berichtigen iv 'ü yw *j 'D lyoi 'D Dl, d. h. er habe gefunden Midrasch wa-Jitfu, Midrasch Ben Scho^a und Midrasch des Mar RabChcsez. Denn da yw 's offenbar ein Name ist, von dem der Midrasch herrührt, so wüßte man nicht, was man mit dem yon Di iE mache, wenn man sich nicht denkt, daß b d.h. Midrasch ausgefallen, oder daß für IQ gestanden 'iE (&711D). Erwähnt wird dieses von Seder Ha-Dorot unter Art. 8711V. Midrasch wa-Jis^n und 'yw p Brno (— so geschrieben) gedenkt auch Abr. Porta leone in 'seinem Schilte Ha-Gibborim, allein eines Midrasch des Mar Rab Chefez gedenkt weiter Niemand, so daß man nicht einmal eine Hypothese darüber aufstellen kann. Nun noch etwas Näheres über den Ehrentitel (A Huf), welchen unser Mar Nab Chefez b. Ja zliach geführt. Natan b. Isaak ha-Kohen ha- Babli" in dem erhaltenen Fragment seines Berichtes, indem er das Vortragswesen und die Prüfungsordnung in den Kalla-Monaten (nb nsnn), nämlich Elul und Adar ('v'D 11N1 pp.i 'v'D bbs tnri ni.iw nb Dii rjnnn), schildert, beschreibt die Ordnung mit folgenden Worten": ,,Das Haupt der Hochschule (Rektor) sitzt 11) Natan b. Jsaakha-Babli, bei den Chronographenschlichtweg Natan, der Babylonier, genannt, bl. um 916—943. Er erlebte es mit, als Mar Rab Kohen-Zedek b. Mar Rab Josef durch die Eigenmächtigkeit des Exi- Larchen David im Monat Adar 9!6 zum Mit-Gaon in Pum-Padita neben M ebasser b. Kimai berufen, und als dies Doppel-Gaonat in Elul 921 aufgehört durch Bergleich mit Mebasser und Ucberlasiung des Gaonats an Kohen- Zedek allein. Im Jahre 925, als Kohen-Zedek bereits 9 Jahre Gaon zu PB. gewesen, sah er den Streit mit dem Exilarchen "Ukba. Unser Natan lebte vermuthlich in Bagdad, drill , dhwn niwy rbb , 2u/v wni (12 m&yym ' riTtf” bwi up bx djtjdi , Nbp nii naipJ omn ntsnbn mb wni ono (njntp) vsh by miüD nnp ihn b&7? mb wi cct7 uopj ntbi D'Nip:n d»u jmnjon p mcyy (an der Spitze), vor ihm sitzen zehn Männer, ihr Angesicht dem Rektor zugekehrt, und diese Zehn-Männer- Reihe nennt man die erste Reihe (NDp Nil). Von diesen Deeemviren sind einige (sieben) Kalla-Häupter (mb 'wn) und drei Magister (miDn). Den Namen Kalla-Häupter (mb '!L?Ni) haben sie davon, weil Jeder der Häupter zehn Männern des Sanhedrin (piirUD), die man A llnsim (wmb) nennt, vorgesetzt ist." Wir sehen daraus also, daß rpb der Titel eines Mitgliedes des Sanhcdrins oder sozusagen des Schulkollegiums war und der Rosch-Kalla über zehn Allufim gesetzt war. Ucber das Sanhedrin oder die mDlb erfahren wir ferner ans diesem Berichte, daß es das Kollegium war, welches in sieben Reihen ('11 't , nniL7 'l) zu je zehn Personen nach der erwähnten N£p Nil gesessen, so daß cs 70 machte" und also eine Nachbildung des alten Sanhedrin gewesen. Jedes Kalla-Haupt war demnach Vorsteher über zehn Allufim (D^n '' by nwü), so daß es neben den drei D'iDn sieben mb W1 gegeben. Nach diesem Siebziger-Kollegium in sieben Reihen saßen dann die eigentlichen Scholaren oder Studiosen, zur Zeit unseres Natan ungefähr 400. Wir erfahren ferner ans diesem Berichte, daß die Plätze der 70 Allu^fim, im Gegensätze zu denen der Studiosen, flxirt waren, daß sie alle besoldet wurden, und wenn Einer sich durch Gelehrsamkeit ausgezeichnet, er zwar nicht einen andern Platz im Kollegium einnehmen kennte, jedoch mit einer Gehaltznlage beehrt wurde. Die Stelle eines Alluf war natürlich, wie die eines Kalla-Hauptes und . des Rektors, lebenslänglich und man sah es sehr gern, wenn nach dem Tode eines Alluf sich ein Sohn als würdig fand, der des Vaters Stelle einnehmen konnte. Da auch, wie gesagt, die Stelle eines Kalla-Hauptes 'lebenslänglich war, so konnte natürlich die Ausrückung von Alluf zu Rosch-Kal La nur selten verkommen, aber es kam doch zuweilen vor und unser Chefez b. Jazliach, indem er bald Alluf, bald Rosch-Kalla genannt wird, war vom Alluf zum Rosch-Kalla hinaufgcrückt. Wir sehen also, daß Ln Babylonien pj^N, wie pNJi , iiti und nb BW. eine reelle Existenz und nicht blos Scheintitel waren. — * u. Wahrend in den übrigen Schriften des A. L. der Unsterblichkeit der Seele bald positiv, bald negativ, bald skeptisch Erwähnung geschieht, wird im Pentateuch hingegen dieselbe nirgends deutlich berührt und man begnügte sich Andeutungen über sie aus den mosaischen Schriften zu sammeln, zu deren Anwendung nicht selten eine künstlich exegtische De- , 'idititw 'r ent# (rnrn^N) pii.iD rnzM.ii (43 cw —) D'TEfrnn bi , n:w pni \jb ’tn ob Qrn ,D»i'iriN pnß7? (— i7'N niND yDico