Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 14 (7.4.1849)
- Date
- 1849-04-07
- Page
- Spalte 215-216 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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216 215 Kritiken. Sefer Ha-Wf. jM&'v. zum Vorschein kommt, so sichert uns auch der ofterwähnte Vers 10 in Kap. 17 der Apok. die Richtigkeit unserer Erklärung des Thieres im — 13, 1 — durch ii£°? inib dieses ist der Schlüssel zur Enträthsclung der ganzen Apokalypse. — Es gicbt in der Apok. mehrere Anspielungen auf die Zahl 666. So z. B. 1b. 14, 1: „Ich sah ein Lamm aus dem Berge Zion stehen" J Vipin b}): Stellt man nun 305 i .oooo ' ' .. oooo o’-o pD^n mtow.— zusaminen mit pjj -p 361 ] Es giebt auch Anspielungen in der Apok. auf die übrigen Ueberschristcn der Psalmen. Auf den Namen spielt auch Paulus an — Hebräer 4, 8 — daß nämlich Mi.",', der Nachfolger Mosis, den Israeliten Ruhe schaffte — siehe Josua 22, 4 und 23, 1. .‘„dmW biü mri" und daß diese Ruhe zusammenhängt mit den Worten David Pf. 95, 11: „TirnJD btt pNT1". Da dieses aber keinen Zusammenhang hat, indem Josua nicht von moralischer Ruhe spricht; nicht von.Beruhigung, vergl. Math. 11, 29: nmip , sondern von der materiellen Ruhe nach den Kriegen mit den, den Israeliten an feindenden Heiden, und nach den Eroberungen Palästinas, so kann dieser Vortrag blos des Namens MIN' wegen entstanden sein. So zielen auch die ^Kronen" Apok. 13, 1: nnDy —- bildlich die jijpj — auf die Häupter des Thiers, auf den Namen yw, denn in Zach. 6,11-—12 heißt es: ninpp m])) W NQL bnin *'*' w. Selbst die Worte p-p'irp ~ J2 passen auf den Sohn des gerechte Go'ttes. ' Vergl. Jer. 33, 16. — So Apok. 13, 3: r\?i\ü jot ti)nb'nsps nm ist parallel mit in3£> im Jesaja, und ffiü ist wiederum Anspielung auf tiÄ. -— Auch „d i c Hörner" ist Anspielung auf in1? pp rrmv ktod pp p-m. Für einen Messias wäre wenigstens als Beiname, paffend; indessen ist es' bemcrkenswerth, daß Gematna nDH tfh -- ist". Die andern Evangelisten wollten nicht Jerusalem nennen (unv geben dem Leser nur einen Wink). Vielleicht wegen der Herrschaft der Römer in Jerusalem. In der Apok. heißt es daher auch Babel statt Jerusalem. So ibid. 17, 5:pp3 liD. — Kurze Ueberfkchten. 5) pültn IDO. Sammlung verschiedener Gegenstände jüdischer und nichtjüdischer Auroren in spekulativer und praktischer Wissenschaft, Kommentationen über Schriftstellen, Ucbcrsetznngen und Originalarbeiren aus seltenen Handschriften. Won Hirsch Ph i l ipp o ws ki . in London» Leipzig, 1849, 8. S. 136. Das Ganze ist nur hebräisch. (Fortsetzung und Schluß.) Die mitgetheilte Schrift DwsJBJfl Tl^nnn -M s Särätt’ö ist aber auch, insofern Samuel b. Je'huda Jbn Tab ün, den die Chronographen O'p'NpQN nennen, sie aus dem Arabischen übersetzt hatte, ein Beitrag zu den Arbeiten dieses ausgezeichneten Taboniden, der in der jüdischen Literaturgeschichte es wohl verdient, daß seine zahlreichen Uebersetzungen, mit denen er dem Judenthume große Dienste geleistet, einmal zufammengestellt werden, und Hr. Ph. hätte sich dem jüdischen Publikum verdient gemacht, wenn er, bei der ihm gestatteten Einsicht in so ausgezeichnete Bibliotheken, eine derartige Zusammenstellung im Vorworte gegeben. Da es jedoch nicht geschehen, so mögen hier die vorzüglichsten Uebersetzungen für die Leser des „Orient" als Aufforderung zufammengestellt sein, daß Gelehrte dieses Verzeichniß weiter führen mögen. 1) Unter bcm Spanien DOlill übersetzte er das religionsphilosophische -Werk Musa Maimum's "pTNr&N. DieseUebersetzung, die sehr oft gedrucktem europäische'Sprachen übersetzt und mannigfach kommentt'rt wurde, ist schon oft besprochen wurden, zumal sie durch eine Korrespondenz mit dem Verfasser des Originals auch m geschichtlicher Beziehung wichtig geworden. — 2) DTIDH mnn Maimüni's, aus dem Ilrabischen u. d. N. übersetzt und vielfach gedruckt; aber auch handschriftlich ist diese Uebersetzung noch in vielen Bibliotheken vorhanden und de Rossi allein besaß deren fünf (eoci 207. 260. 438. 770. 1246). — 3) Maimüni's p12^ N1N .pTtrWD' rODD u. d. N. phn p-)D üf'nB aus dem Arabischen ins Hebräische übersetzt, und ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Das arabische Original hat bekanntlich Ed. Pococke in seiner Porta Mosis (Oxford, 1655, 4) abdrncken lassen. — 4) Maimüni's das Pococke (!. L) im Original herausgegeben, unter dem Namen crp^E) nJDDltf Ing Hebräische auf Ersuchen der b'y& "'COn übersetzt und ist durch den Druck hinlänglich bekannt. — 5) cint L7?")2 oder Erläuterung der gebrauchten philosophischen Ausdrücke in der Übersetzung des More Neduchim. Ebenfalls hinlänglich bekannt. — 6) p-'jnn mbo. 'd> Maimüni's, ins Hebräische aus dem Arabischen übersetzt und genugsam bekannt. Noch viele andere Werke, die ich hier weiter nicht aufzählen will, hat dieser Tabonide übersetzt,. und es wäre von großem Interesse gewesen, wenn Hr. Ph. eine Notiz über den Uebersetzer im Vorworte mitgetheilt, wie es überhaupt verdienstlich wäre, daß das große Geschlecht der Taboniden mit ihren Lei-