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Der Orient · 1849-04-07 · 14 (7.4.1849) · p. Spalte 213-214

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
14 (7.4.1849)
Date
1849-04-07
Page
Spalte 213-214 (sequence 3)
Language
German
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214 .213 Studien. Enträthselung der Apokalypse. T. vor — z. B. ]3N 1 49, IsM ]2N 1 Sam. 4, 1. — So' Jes. 8, 14 —15: ♦ j-jifn ->"QV3) *53) A3 )2$$ hierauf gründen sich die Worte' im N. T. Luk. if),' 18: dlS' IL'K ^2 N3V'. Ndily' j2«N. Oerglauch 1 Petr. 2, 4 — 8". Nun bemerke man: A. Das Wert p^# L. Den Namen Ap. 14,10 in unserer Erkl. 6. DaS Prädikatwelches dem Christus öfters im N. T. beigelegt wird, B. an die Hebräer 3, 1 .ff. Diese drei Gegenstände, führen uns auf eine interessante Enträtselung einer räihselhaften Stelle in der Apok., nämlich Kap. 2, V. 17: und ich gebe ihm — dem Sieger — einen weißen Stein: ft pro" (auf' das Wort p^ kommen wir weiter unten wieder zurück). Obmvähute drei Gegenstände und der Name stehen offenbar, als Anspielung, in Verbindung mit Zach. 3, 8 —10: *]’in] nn« jN2N j y/irp Krypta «'2Y M"'2 npn.npiD 'V3^'2 -?p3D^ D'2/n 13D1? 'NM 1V« |3K-£ n?n I'2': N.YL: '"M n« nysy '33N: O33P. ng2M NN« 1Z«^>L 8 «Mn? : NN«' O>'2 «'N^-fp^N si^Ndk '5>V'p^ "" mNNS (Nimmt man Guy als Flächen, wie so könnte der Sinn sein: auf diese sieben Facetten will ich folgende sieben Wörter fti^i '»RV/ü) eingrab eu. —) An obcrwähnter Stelle — Apok. 2, 17/ wo, wie wir gesehen, mit Pf. 9, 1 g e sp ielt wird, — heißt es nun: ^«2 2D2 VlN O'lÄI j2/]2« NMyb 'NN31 : ngibn b« '2 cd''« ipi' *6 ip'« Die Erklärung dieses Satzes ist, im Zusammenhang mit dem klebrigen, folgende: Dem Sieger über den Tod: Pf. 9, 1. ryiD b})' werde ich den Stein des Zacharia geben, so daß er theilhaft wird der allgemeinen Sündenvergebung.^ — Ein solcher Stein hat sogar auch 7 Ajin bnchstaben: nyzw, Targum — Nun kommt das Wort > Ein -Ziegel, von weißem Thon, heißt — 1 M. 11,3 — Gesenius unter Hjlft: ,,Man nahm dazu weißen kreidcartigen Thon. Daher der Name, von p*?r weiß sein u. s. w." Daher heißt es in unserm Vers in der Apok. 2, 17 p*p pN, beim pV puttüürt mit <& tf; iü a und Z e re, nämlich p*7, soll eine Abkürzung sein von Hpi?} dfo: ein weißer Ziegelstein des Zach.* — Fer- 3) Ohne welche der Messias nicht kommen kann. Bekannt ist der talmudische auf Jes. 60, 22/ Der Erlöser kommt schnell, wenn keine Sünde rW^njS) wo nicht kommt er erst zur rechter Zeit nnjp, — 4) So hat die mDD zu Ps. 9, 1 die Bemerkung p^, eine wahre Konjektur für p1?} denn es bezieht ner: ,,Und ein neuer Name ist geschrieben auf dem Stein", ' d. h. bei dem Stein des Zach, heißt es: — Ferner/„ein Name, den niemand kennt oder'weiß außer dem, der Lehre genommen „Npftn", b. h« ber in den Büchern der 'Propheten gelehrt ist und weiß was Zach, geschrieben hat; der den Sinn und auch den geheimen Sinn in/das Verstn im A. T. zi; erklären versteht; (wohl durch den Labyrinth de§ Paradies: Gegen die Kabbala 's. m. das interessante Buch pd<.) wie es im N. T. a:r einer Stelle heißt: Dv^nirn ftfrpft JH^l. —- Die Pharisäer nannten dergleichen Anlehnungen ja auch ,,tiefe Lehren". Das hier von Jehova gebrauchte Zeitwort „Npftn" steht ohne Zweifel als Denom. von npj> Lehre. So Apok. 2, 27: pw ^5)Np^ 1?, solernte ich von meinem Vater. Sv 1 Chron. 15, I ss.; und da bekanntlich — wie es auch im Talmud heißt von dem Propheten Elias Vp^'n — wie jene Scnuaritam-rin auch zu Christus sagte — Ev. Joh. 4, 25 — so heißt es auch in der Apok. 19, 12 ,,daß Christus selbst seinen Namen kennt, außer ihm niemand", d. h.'weil nur er die rVrriE der Propheten kennt. Bergt, z. B. Math. 22., 29: Ihr kennt die Schrift und — die Große Gottes nicht. — Es ist lächerlich zu sogen, daß die Apok. nicht ,,Judenthnm^^ sei. Gewiß nicht. 2lber sie kann nur mit dem Studium der damaligen Juden erklärt werden. — Was Judenthum ist hat der Pharisäer gesagt: ,,thue deinem Nächsten nicht, was du nicht willst daß Andere dir thlin sollen." — Da wir nun nicht einsehen, daß ein anderer Sinn in den zehnten Vers des siebenzehnten Kapitels der Apok. gelegt werden kenne, als den, rvelchen wir — in dem Aussatz im LB. Nr. 8 I. 1848 — darin gefunden (und der im Einklänge steht mit der Tendenz des ganzen Buches), daß der .,,Name der Lästerung" nämlich weg fällt mit dem Fall Jerusalems und somit auch der Fall der Pharisäer, die den Christus so kurzweg nannten,6 wohingegen der wirkliche Name sich offenbar aüf-1 Sam. 9, 21, also auf den Tod Saals, den Den-jamiten. Dies soll nun in p^5 r^D ni'Ofcb liegen 1 So hat auch das Targum zu Ps. 110, 1 gedai'schenr,' nämlich 2t2j soll den Sinn haben, daß David auf den Tod Sauls warten solle, da ein König dem andern nicht zu nahe kommen dürfe, und dann soll David sogar von sich selbst gesagt haben vplN : "IBfc/, 2W / "1DK D12 'i?«“-|t£4 ^3 p)N^ n’^ on« | rron ’nj; ]'D'32i «L>2V ]dt «n*i2n« «2ipD «ni2^D// : 5) So mehrere «ältere Interpreten zu Jer. 23, 31. Liisb;rnp5n. — 6) Bergl. Luc. 21r 20: „Wenn ihr sehet Jerusalem belagert von einem Heere, so merket baß ihre Verwüstung nahe 14'

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