Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 13 (31.3.1849)
- Date
- 1849-03-31
- Page
- Spalte 197-198 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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197 hvnria nrw D-fen nov’ dhoij/. Dwtyn dni awbyn D’tnon Vdob ^din .n^ pjoni rnfoyn nimyo D^>iy nNin i'-n ni byi cnisbi Q’ym Dmocy crr'&J ynn bn pw ihn' ^in by iDiy r\üobm ti?)yt nbytöw. Man vergl. damit die Schlußworte des Prologs zum Faust von Göthe: Und was in schwankender Erscheinung schwebt, befestiget durch dauernde Gedanken." —- Hier wird die Permanenz der Begriffe und der Gattung dem Wechsel des Individuums , gegenüber gestellt; ein metaphysisches Gesetz, das schon dem Verfasser des Predigers wohl bekannt war. — 5) Pf. 84, 4: rfy jp -irni rra nNSfö Dm DJ T'mmiD hw nm« rintcr -iwn.- Es wird freilich schwer zu beweisen sein, daß mau den Vögeln Schutz an den Altären gewährte, daß sie diesen aber in den Tempeln gesunden, ist ohne Zweifel. So erzählt H e r o d o t (Hist. I. §. 159) t rO ’AQiGTodinog — i^atges tovq GtQov&ovg nal akka oW tfv vevoGGEv^eva OQvtd'cov yevsa iv up vrjai. Bekanntlich erfreuten sich die Gänse einer vorzüglichen Gunst auf dem Kapitol Zu Nom. 6) Hiob 17, 1: onsp isyu w rfrnri 'nru Man vergl. damit den deutschen Dichter Anastasius Grün (Schutt. Eine Fensterscheibe 9): Wer untergehr im Werk all seines Lebens, Der stirbt wohl zw ie fa ch, ach, und lebt vergebens! — 7) Die Zahl 7 spielt bekanntlich in den biblische» Schriften eine große Rolle , was der Spekulation neuerer Gelehrten viel Spielraum geboten hat. Vgl. B-ähr (Symb. des mos. Kultus I. S. 187) und Ereuzer (Symb. 2. 1. S. 161). Mag es uns gestattet sein, den vielfachen Vermuthuugen eine andere hinzuzufugen. Zeit und Raum sind identisch und unzertrennbar von jedem Dinge; die drei Momente der Erstem und die vier Richtungen (nicht Dimensionen) der Letztem mögen jener Zahl die Bedeutung gegeben haben. 8) Ps. 139, 7: , nnziN-j\jdd rw? pno tun pn n^HNi nnN dxv ü'mrpox dn.,' vergl. damit Euripides (Nereules 1ureo8 V. 1160 Tauchnitzsche Ausg.): -- — nOl UCCKCOV SQTjflLCiV SVpCOj 7CTSQG)TÖg, 7] KUTCt %&OVOq flokcßV. Man merke hier besonders auf die Konstruktion von x«r« mit dem Gen., welches ,,in die Erde hinab", unter der Erde heißt, also analog dem r Dr. L. Lewysohu. * * * 11. Die Gutachten-Sammlung pnü '. (Fortsetzung.) O. Gutachten nicht babylonischer Gaonen. - j. 841—872. R. El'asar Alluf aus Spanien N'DDDN pri). Dieser El'asar war ein Zeitgenosse des Paltui in PB. und Natronai in Sora, er bl. also 31 t 198 —872, und wie Hrija in einem seiner Gutachten berichtet (SA. 111. 1, 17), hat er an diese Gaonen Anfragen gerichtet. Von diesem El'asar 'Dl) kommt in unserer Sammlung auch eine eigene Oecision vor, worin er auf das vom Schulhaupte Vernommene (nhDTIO ifirn DWD) stch. beruft (SJ. Ul. 6, 23^ und man kann aus diesem und aus dem Umstand, daß eines solchen unter den Gaonen nicht gedacht wird, mit Recht schließen, daß unser OT3BDN ]DT nicht Gaon war. Dieser El'asar lebte, wie schon Rapaport (Nachträge zu Kalir, Anm. 17) vermrityet, gewiß in Babylonien, ohne Gaon gewesen zu sein, und &^dddn pn (ans Spanien) bezeichnet nur die Herkunft, woher er stammte, wenn man nicht lieber im Sinne des Jeruschalmi nehmen will, wo dieses zuweilen für N'ODK in Syrien steht. Auch scheint der Titel Alluf (^^) darauf hinzuweisen, daß er in Babylonien war, vielleicht als Rosch-Kalla; Mar Rab Natan b. Mar Rab Chananja Alluf, ein Onkel Scherira's, wurde unmittelbar vor Saadja zum Gaon in Sora gewählt. Mar Rab Chefez b* Zazliach, derRoschKalla in.Babylonien war, führte den Beinamen . 11. —1015. R. Chanoch b. Mose R. in Kordova, st. 10J5* SZ. III. 1, 28. 5, 9. taimüni in seinen Briefen und Gutachten (Jgrot 5d) nennt ihn R. Chan och ha- Sefardi und führt seinen Entscheid an, R. Jerocham führt seine GA. ebenfalls an und die Entscheide mögen sehr zahlreich gewesen sein. Er war eine der vorzüglichsten Quellen für die Reception in Spanien und als seinen Schäler bezeichnet man S amu el ha-Lewi Ha-Nagid. Die Chronographen sind übrigens ausführlich über ihn. Ul. 1015—* R. Mose b. Chanoch. SA. III. 2, 2t. Er war der Sohn des Chanoch und Nachfolger im Rabbinar zu Kordova, und dessen Gutachten werden angeführt in mDnnn 'D und -iiByn yD, wie auch in andern Schriften der Decisoren. Dieser Mose hat auch einen Bruder S che sch t b. Chanoch, dessen GA. lm 'Jttuc ebenfalls erwähnt werden. IV. R. Joses Jbn Abitur, der Aeitgenosse und Gegner Chanoch's zu Kordova, über dessen Schicksale und Erlebnisse das Ueberlieferungsbuch von Abraham b. David ausführlich berichtet und der hier bald als -tfrpSN '[ ^0?, t>alb als ■'TIDDH pp? 'l und bald endlich als p fl angeführt wird. SZ. 111. 1, 29 (pirfOK 'j 2. 28. 3,9. I V. 4, 21 (iTiDDH *)D? P), 6, 21 (prw *13 P)0)'). 8, 23 ('TiDOn F)D? Als einer der wichtigsten und bedeutendesten Lehrer zu Kordova um das Johr 1000, als einer der durch seine trüben Erlebnisse rms interesssrt, erlaube ich mir hier einiges über ihn zu bemerken. Schem Tob Palquera^ rühmt Josef Jbn Ab i t u r, als einen unter den besseren religiösen Dichtern um das 'S*- 1000 und schon vor Palquera hat Charisi um 12171 2 als d>en ersten in Spanien be- 1) MebaMsch 27 d. — 2) Tachkem. 7 b, 8 a. — Studken.^ Gutachtensammlung Schaare Zedek> 13