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Der Orient · 1849-02-10 · 6 (10.2.1849) · p. Spalte 87-88

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
6 (10.2.1849)
Date
1849-02-10
Page
Spalte 87-88 (sequence 4)
Language
German
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87 Studien. Biographie El. Levita? s. 88 findet sich bereits lange vor Levita buchstäblich inTosafot zu Taanit fol. 3 a, IDUi Mtwin infe “lDOT rn, und zwar erklärt es dort Di"iD WVlD im Narneu des 'in pnu'» fern. Möglich daß Levita itub de Pomis diese niODM übersehen haben. Bei dieser Gelegenheit bemerke ich endlich'auch, daß Levita daselbst unter Radix "wri sich auch im Kalender um einen ganzen Machasor von 28 Jahren geirrt hat; indem er hier schreibt: onirno fpi dup 'ä run ny fio roy ui) was aber DMiMD DDpi. O'M 'ü heißen muß. Ueber so manchen grammatikalischen Jrrthum des Levita in gedachtem MAN, werde ich gelegentlich ausführlich berichten. :— 2) joriTO nDD. Ein Wörterbuch über das Targum Onkelos, Jouatau und Jeruschalim; ebendaselbst und in demselben Jahre (nV, nicht wie ow UW und nnnn DDD irrthümlich nV schreiben), fof; 165 Blätter, außer 6 Bl. der Vorrede. Die Jahreszahl ist daselbst sechs Mal wortspielend angegeben. Das Titelblatt so wie die Vorrede müssen wohl erst später abgedruckt worden sein; indem auf festerem ein kaiserliches Privilegium und Verbot des Nachdruckes, ä. ä. Dtt nfe D'D’ N 3 , 'n üv tol^h", angegeben ist; währeild es in einem Epigraph am Schluffe des Werkes heißt: „nonl rufen Mm iödwddi Piosn npro nahs fei jotw dd mn ivon (d. u 4 Mos. 9, 14, oder Parasche Behalotcha, also etwa um die Hälfte des Monats Sivan) i°D“?Di," Uebrigens sind diese 6 Blätter des Titels und der Vorrede auch gar nicht paginirt und ist erst das eigentliche Werk mit dem ersten Buchstaben des Atfabets bezeichnet worden. - Nach seiner gewohnten Weise, läßt er auch hier ein Schlußgedicht folgen, worin sich seine gemüthliche Seele als treuer und liebender Gatte lebhaft abspiegelt. „fe heißt es daselbst: „Mtfel *6 vh uni , rufe n>nn nV nw p naan di lonn ly np’n -pn nuiy pm moi iw; jfe rvw pnn irr ny fei -ppn Nim und früher heißt es auch: „jpi isriN uni ruprn fe nsDpw diind rum "" diwx , fe n»i vry nmn dt« üv 'töi , und i^i hem To hx 'h ^ni , my nnyN n^i moyn ndsd wn oy n^yn niDNi, hn wu runo nm , um vins» nmy fe nm nmi , hjdd fe my n^i , ruprn fei rum um yiw mon pm". — Doch obgleich er seit so vielen Jahren an dem milden Himmel Italiens gewöhnt worden war und ihm daher hier das rauhere deutsche Klima, besonders jetzt im bereits vorgerückten Alter, nicht ganz zuträglich war, weshalb er sich nunmehr auch entschloß, in seine^ Heimath zurückzukehreu, so konnte er indessen seinem Hange Zur literarischen Thätigkeit sowohl, die sich ihm hierin Fülle darbot, als auch besonders den herzlichen Bitten seines Freundes, des gedachten Paul Fagius, bei demselben nämlich länger zu verweilen, nicht leicht widerstehen; so daß er doch noch daselbst bis zum Jahresschlüsse 1542 aushielt und während dessen hier noch verschiedene ausgezeichnete fremde, so wie auch manche eigene neue Werke in Gemeinschaft mit Ersterm edirte. Unter andern erschien daselbst von ihm noch: feüDVnn d. i. Targum zu Spr. Salom. mit nirun von Levita; daselbst 1541 in 4. 30 Bl. — Dann “idd Dfen mit dem vollständigen Kommentar Kimchi's und einigen Berichtiglmgen von Levita; daselbst 1542, fol. Ferner: Dnrn nipp, d. i. Hebräisch-deutsch-lateinisches Vokabularium von demselben, und zwar sind die deutschen Wörter nach dem Alfabel geordnet zusammengestcllt. Zum Schluffe befinden sich daselbst allerlei Phrasen in hebräischer Sprache für die damalige gewöhnliche Konversation, welche zum Theil das jüdische Leben der damaligen Zeit charakterisir.eu, von denen auch Herr Dr. Zunz einen großen Theil in seinem Buch „Znr G eschichte und Literatur" Vd. I unter Rubrik: ,,Das Gedächtnis) der Gerechten" ausgenommen hat. So heißt es unter andern hier: Wenn du dich beurlaubst, so sprich vor dem Weggehen: DDw^-iD, antworte D’Ditf rwo; so du in eine Stube gehestsprich: *py dw oder DDoy nw, antworte ipi^] wenn du Jemanden einen guten Tag wünschest, sprich: NDP ttDD, antw. mnn "|ra, oder NDD ndd^, cmtiv. ■'“idsj Dü'myi N1D1; wenn Du Einem zu trinken giebst: sprich: -jnrora, antw. dmid D”rt? u. s. w. Jsny, 1542, gr. 8. 30 Bl. — Endlich schrieb und edirte er auch noch nachstehende Werke r nurain nDD auf Maseru; dieses große Werk, woran er nach seinem eignen Geständnisse gegen 20 Jahre gearbeitet hat (vergl. III. Vorrede ju ‘miDDH miDo) gelang ihm leider nicht, trotz aller Mühe,' die er sich deshalb gab, es herauögcben zu können, und ist es bis hierzu nur Manuskript geblieben; selbst in Paris scheiterte ihm der Plan zur Herausgabe desselben. — tnm minn himin ]uö ^y wi'ü von Saadja^ Gaon, welches er gleichfalls als ausgearbeitet in der III. Vorrede zu m>DDn miDp erwähnt, und es sogar am Schlüffe des Masorat ha-Masora abzudrucken beabsichtigt, was aber unterblieben ist. —- D-ÜN rupD hy nut^n, wird gleichfalls von ihm in dem Masor. Ha-Masora erwähnt. — NDDH lüO, ein Volksbuch in jüdisch-deutschem Dialekte, in Reimen, worin eine Erzählung von dnn Abenteuer eines frommen Fürsten^ Namens Baba, gegeben ist. Dieses Buch wurde spater edirt zu Amsterdam, 1661, in 8. — miDDn by t^irnD, d. i. Erklärungen aller in der Masora in ganz )D vorkominenden nmi; wurde später mit einer gleichartigen Erklärung von R. Schmelka ben Chajim zu Prag 1610 (DDO? rus^) in 8 edirt. Die auf der Bibliothek zu Wolfmbüttel sich bosindlichen

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