Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1849-01-27 · 4 (27.1.1849) · p. Spalte 55-56

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
4 (27.1.1849)
Date
1849-01-27
Page
Spalte 55-56 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/8555529-9893953-9893956--5767-3534774
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

55 56 Kritiken. Kimchi's Wnrzelbuch. . Alle grammatischen Kunstwörter bei den Inden sind nicht älter als das Studium der arabischen Grammatik bei ihnen. l Nachdem die Araber ihre eigene Grammatik festgestellr haben, bildeten sich die Juden die ihrige nach derselben. Im Talmud findet man keine oder sehr wenig Kunstwörter. Für Adjektiv findet sich daselbst der sehr paffende Ausdruck ivt UW (er'gl. Kimchi Lexikon Art. nTK), ein Ausdruck, welcher aber von den später» jüdischen Grammatikern nicht beibehalten wurde. Wir lassen hier einige Artikel als Probe folgen. HIN Buchstabe. Plural npniN. Dieses Wort, welches biblisch ist und „Zeichen" bedeutet, (mit dem Plural rnnw) wurde schon in der Mischna (Sabbat 10, 1) in der Bedeutung Buchstabe (ebenfalls eine Art Zeichen seinem Begriffe nach) gebraucht. Elijja Lewita in seinem Tischbi (Art. niN) glaubt die Veränderung des Plurals sei deshalb üblich geworden, damit keine Verwechselung der beiden Bedeutungen stattfinden möchte. nPftUN vergl. den Art. ID'. niDIl mptn ni^lE© nrniKV so nennt Moses Kimch i die Buchstaben nE>"3tD, Im Buche- Jezira kommt bekanntlich noch das hinzu14 '»UDD nrnw Sufsixa. (vergl. non -mn tött/ pt bn nnwnn dVto n1? by in non in« psyn ab m^un niNn pjjr hnt nJn ntmn 'by in n^'SJ pt by pjj/ by nun nvito demo n^on ^inn n'psun nsonn by nmn N’n d nsn T©Nn;oyn miN by ni’ xb niNonni nNnnm ODn^nvNn DE'm myn n’H’i pm by mv bioni ton “jidn njn idnj dni pin Nin pt by nmni 'py by Nintt» na ^y©n law ^y© TON n^’SJ by mio n'n ibi ppn pt Nin n1? pyn Dsy pnn n’ni bys nw hdnj ton.t pjy D^n Nin pm ♦ by©n tüIw Wir kaffen auch die Worte des Moses Narbonni in seiner Erklärung zu dieser Stelle folgen. ' syrpE>n nsn’ "nbo byion iNnp' D'ornnni» iidn □ ’pnpnan iniNnp'E^ no "nlD„ iNip' n'Oi'.innE' invNn i'iyn iniN pi byi py by nnon Nim "l>FD , iNip’i nsrv "'’pn niNni,, idn my mm , nnm , Nin ion ’bn "nba,, D’pnpiDn imNip’ -wn Nim man irn ibi,, nDNi nnun uppnin o , in , nx , ^n 7’jy ’nbn «in jo?n »du nb’DJ by mio n’n TON,n py viVn n'n' dm ptnsy nsm "troNn : nbo b'b t>y© 14) Folgende Stelle aus dem -p:)N des Pr ofiat Dur an Kap. 31 mag hier ihren Platz finden. “ibd ‘pyn [nsnS.© ni'niN] oniN Nip p^i -- 'wniD'pipnoniL"in n^nn cm i©N ni^>isn ni'S' mnD by nm D'pbin i'nD s^i E"nn nnt n1? nnoon ni^ip mewb © iiDNon Nin noNn © nms’ idd byc □’^n nin num? ist an © btt ji©mi nimnn p dj dqe»di n’©n 'nn 'noi nt^ui niNn n’nn ’nc cno p-n' jni' ji'dt niEf.nn nnpom n^n D’bbn bbj ’rtn tsm Art. ’I^I). nnmon ni'niN, fo nennt Moses Kimchi die Buchstaben weil sie die Personen anzeigen. rirnw non so heißen die Buchstaben auch s?OP.n 'genannt. iX'HSon nPHIN', so nennt Moses Ki mchi die Buchstaben v)"dn. nnon nrnw ebenfalls Benennung desselben, ni&ntsm• nmiN» (Vergl. d. A. -ftD' utib nDN*PO)- nr^n^n nrniN Wurzelbuchstabni (s. d. A. np^E^n die Zischbuchstaben, so mennt Jbn Esra (Zachot 9d„ Mosnaim 21 u) die Buchstaben rVJDIin 2 aufemander gleichlautende Buchstaben. . Participium. Mittelwort, auch nun genannt, vergl. Raschi zu^ Jerem. 25, 3. Hos. 1, 2. Im Talmud ist n^n, für das Gewöhnliche sd. h. dasjenige, welches gegenwärtig ist^j gebraucht. Z. B. y'Mn \1T\W nNn 2 „Die Weisen haben nur von dem Gewöhnlichen gesprochen"/ es ist hier dem Seltenen Ungewöhnlichen entgegengesetzt. Bei D ona sch heißt es byo “iDilJ N^ü bjl©, »gl. unsere literaturhistorischen Mittheilungen S. 174, Note 4, eine sehr wichtige Bezeichnung. David Kimchi nennt es zuweilen Michlul S. 46 a. Die Gegenwart stehet in der Mitte zwischen der Vergangenheit ("Dy) und der Zukunft (T>ny auch ionb)* Vergl. übrigens unsere literaturhistorische Mittheilungen S. 174, Note4. h]))B thatiges Mittelwort. leidendes Mittelwort. Diese Ausdrücke sind nur bei spanischen Grammatikern üblich. Synonym für sind -)^mn ÜW Michlül 5 a und Del Esodi. Vergl. auch Maimuni nibo Kap. 13 und unsere Sprache der Mischna S. 80 Note 80. cvn, Michlul S.56a. nkVin1? n'2ni idd 2nn Mni pion no n> pmpi pn tin pipD D?2 D)pD2. nryri no. Ebendas. 58 b Dj) D)pD2 HOT E^D^rn ntyn n*1^ rb pNUpl. Vergl. auch Kimchi Kommentar zu Jerem. 17, 1. 33 4 u. s. w. ^-z Art , Weise. Dieses Wort kommt, wie der Ausdruck (vergl. unsere Notiz darüber in der'Recerksion des Wörterbuchs von David Löwi, in diesen Blältern) und py, nt sehr vielen Zusammensetzungen vor, die grammatischen Ausdrücke müssen hieran geeeihet werden. n£/p3 -pi, bittend, optativ " ni^TH Ausnahme, Unregelmäßigkeit. n1? in Ni"n'^ nnn’DD^) n© bbc ct?n I'NI nnN feo — .nnn’CD 15) Schem a r j a von der In sel C r e t a in seinem Kommentar zu Cant. . nnv2 ' in's. nip'VO'v ■YiDn idnj Nin?nn d^id d "idnd p .n^msD D^IIDD niD heißt historischer Modus. Das Wort Modus und ,-fiB haben Aehnlichkei't mit einander und der Verfasser scheint hier deshalb das Wort nifr gebraucht zu haben. Dieser Kommentar, in 2 Exemplaren auf dev Bibliothek

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.