Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 3 (20.1.1849)
- Date
- 1849-01-20
- Page
- Spalte 43-44 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/8555529-9893953-9893955--5760-3534762- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
44 43 Studien. Dr. Foänkel's Sündenregister. seinem Buxtorf auf: , N^ip ^2üh *^DJI rrJD )”t.1 nb >irn, und vergesse nie dieses so passenden Sprichwortes. Ein Hr. Schick in Presburg pflichtet im LB. Nr. 10 Iahrg. 1848 mir nicht bei, daß Mose Jsserles ein -v^no nxiv, und sagt mit sehr vielen Worten gar wenig über diesen erleichternden ■(!) Decisor. Ein würde sich sogleich an das wohl Lausend Mal vorkommende -y>OTnP pinttl des erinnert, ein Mann von Geist seine, falsche Ansicht mit einigen scharfsinnigen Bemerkungen wenigstens unterstützt haben, nih m u np bn! Ueber andere unbedeutende, nicht minder grundlose Anfeindungen und Angriffe hinwegsehend wende ich, und gewiß auch der geehrte Leser, mit Vergnügen den Blick auf die in angemessener Form abgefaßten Entgegnungen des edlen Zi'pser,. Rabbiners in Stuhlweißmburg, dem für manche von mir an- und aufgenommene Berichtigung mein innigster Dank gebührt. Wenn dennoch demselben in Folge eines in dce Biographie des Chiskijja den David di Silva (LB. Nr. 31 Iahrg. 1848) eingeschlichenen Druckfehlers die Bemerkung entschlüpft (LG. 42. Iahrg. 1848): „Dieses zur Berichtigung der von Frankel aufgestellten Zweifel und Ungewißheiten in Betreff der Herausgabe dieser Werke" (nämlich: nw 1"' unri 'HD); so hat er sicherlich beim schnellen Durchlesen die Entstellung des Satzes durch einige vom Setzer übersehene und ausgelassene Worte nicht bemerkt. Denn die Antecedenticn müssen für die Schuldlosigkeit dieses Gelehrten bürgen. — Gleich nach dem Abdrucke der genannten Biographie hatte ich den Druckfehler gesehen, und folgende Annonce nebst einer Berichtigung zu der Lebensbeschreibung Asulai's von Carmoly angefertigt; die Absendung zwar unterlassen, doch kann der gelehrte Hr. Red. an dem ein ge sandten Mskpt. die Wahrheit meiner Aussage erkennen und bestätigen.' Die Annonce lautet: In meiner, LB. Nr. 31, abgedruckten Biographie des Chiskijja di Silva sind col. 493 Z. 19 v. U. einige Worte vom Setzer ausgelassen worden, wodurch das Gegentheil von dem gesagt wird, was ich behaupten wollte, und einige Zeilen darauf auch aufstellte. Es muß dort heißen: „Man möge sich aber durch die häufige Erwähnung dieses Kommentars in jenem zum Jore Dea ... nicht zur Annahme verleiten lassen, der zum Orach Chajjim sei früher gedruckt, o b s ch on er th e ilw e i se früher verfaßt worden; denn u. s. w. Herr Zipser wird beim nochmaligen Durchlesen jener Le-z bensbeschreibung die Verstümmelung des Satzes durch den/ Setzer gewiß wahrwehmen, und zugleich einsehen, daß über/ die Zeitfolge des Druckes der beiden Werke l"'i2nn bei mir kein Zweifel obgewaltet. I Wir gelangen Zu den Ergänzungen und Berichtigungen/ des Hrn. Dr. Beer in Dresden (LB. Nr. 52 Iahrg. 1848),/ bic nach dem kleinen Vorworte in der löblichen Absicht geschrieben sind, daß nicht weitere Jrrthümer und falsche Schlüffe entständen. Am Ende des Jahrganges hielt derselbe eine Heeresschau im LB., besah jedes Einzelne genau und sorgfältig, und fand Manches zu rügen und zu tadeln, zu ändern und zu verbessern. Gleich dem Waarenhändler, der beim Ausverkauf oder am Jahresende in Bausch und Bogen losschlägt, oder gleich dem Schachspieler, der nach beendigter Partie Ofsiciere und Bauern einschachtelt, nimmt Hr. Dr. V. viele, wenn auch unter sich sehr verschiedene Männer, die das Jahr hindurch Einiges im Oriente geschrieben, zusammen, und beurtheilt sie oder ihre Arbeiten in Einem Artikel mit einer vielleicht nur E n Mal in Dinte getauchten Feder vsnrQ ■ WnriD NDHD. ■ Wir wollen gegen die Absicht, selbst gegen die Art und Weise der Kritik Nichts erinnern; denn es kommt weniger auf die Form als auf den 'Inhalt an. Doch der muß begründet fein, soll er die Ueberschrift nicht der Unwahrheit zeihen. Prüfen wir! Hr. Dr. 23. macht unter der Zahl 2. mich aufmerksam, daß die von mir gegebene Erklärung der im vorkommenden Erdapfel mit Wasserrüben u. dgl. von ihm schon 5 Jahre früher im LB. Nr. 1 Iahrg. 1843 und weit ausführlicher gemacht sei, die ich übersehen. Wenn unter dem „übersehen" nur nichts Anderes zu verstehen ist, als: eine 5 Jahre früher in einer Zeitung abgedruckte Bemerkung flüchtig gelesen und vergessen, oder vielleicht gar nicht gelesen und von ihrer Existenz Nichts gewußt zu haben: so rufe ich gerne die Worte aus: nyi1? ■ "jro. Doch das ist nimmermehr eine Berichtigung, eine Ergänzung; sondern vielmchr eine Übereinstimmung! Es handelt sich ja nur um die Priorität dieser Erklärung, und diese will ich demselben gerne einräumen, ob auch viele Biographien bereits mehre Jahre theils in gesammelten Notizen, theils in angefertigten in - meinem Pulte lagen und noch liegen. Ja, ich will sogar recht herzlich bedauern, wenn es dem Dr. B. gefällt und mir Zeit dazu bleibt, daß seine Erklärung bei Einsendung der betreffenden Lebensbeschreibung von mir nicht gelesen oder vergessen worden, weil mir dadurch das Hinderniß entstanden einen Gewährsmann anzuführen, der ich eines solchen stets so sehr bedürftig. — Sodann wird mir zum Vorwurfe gemacht, das im q-o Bd. 7 von Luzzatto erwähnte und im cnp nü^n abgedruckte Mskpt., das auch Hr. Dr. in seiner von mir zwar nie gelesenen oder auch nur gesehenen Schrift gegen Ronge citirt, nicht benutzt zu haben. Wenn ich aber den Hrn. Dr. B. versichere, daß er mit dem Ankäufe der Lheile des ‘-jftn unfr fcer Qinyn in -welchen Biographisches und Bibliographisches, namentlich das in diesen Fächern von Rapaport und Luzzatto Geleistete sich vorsindet, mich außerordentlich verbinden würde; aber für einen mäßigen Preis, weil meine Einkünfte .mir nicht zu reichlich zugemeffen: so wird derselbe ohne Zweifel mein wiffenschäftliches j *) Es geschieht hiermit.