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Der Orient · 1848-12-09 · Außerordentliche Beilage zu Nr. 50 (9.12.1848) · p. Spalte 11-12

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
Außerordentliche Beilage zu Nr. 50 (9.12.1848)
Date
1848-12-09
Page
Spalte 11-12 (sequence 2)
Language
German
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11 12 Studien.; Das Tetragrammaton. daß, wie oben Anm. 3 schon erwähnt ist, ^xn x*^ als x^ ausgesprochen und geschrieben wurde — wie fite Sj’npX^ — und so entstand alsbald das Stammtwort njij. daher die Endung jY>$ dieses Jod, wie z. B. in fiel aus, daher heißt es auch ebenso leicht fällt'im Hebräischen das Alef aus — vgl. fite Vix? — daher z. B. fite pxM oder denn alle Wörter, die anttTp7 enden, bekommen dadurch, so wie durch die Endung Stärke oder Größe, aber nicht im Übeln Sinne, denn es ist s. v. a. ]'1X. So ist die Urbedeutung des Epithetons die Kraft oben, nicht aber die Unterdrückung oben und so bedeutet x^: Du 7 sollst den Schwachen deine Macht — auch die Macht deines Vermögens lpx | pn — nicht fühlen lassen „liN3ärTO, auch ihn nicht durch die Macht der Ueberredung, talmudisch: beeinträchtigen. — B. Ebensowenig als "Gesenius u. m. Etymologen 511X) von ableiten, so wenig leite ich es davon al>? Ju ist.auch ein eingeschobenes Waw. — C. Du? Verwandtschaft der Buchstaben n chet und P! He in der alten Anssprache ist bekannt. ist verwandt mit pjjx stören". — Von p-^n fiel das 3 aus und es wurde ♦ wegen der Härte in der Aussprache dieser Gutmalen, wurde ein Waw eingeschoben □wn 'fite O'NN. — D. Von dem Worte ij-g, wehklagen, fiel das Nun vor dem He aus in Ezech. 2, 10, und von denl Worte p-,pi^ (S. Gesen. das Wort) kommt oder umgekehrt! Wahrscheinlich entstand aus diesem Worte, ebenfalls mit eingeschobenem Waw, das Wort PM (Ps. 91, 3. ibicl 57, 2). In Analogie hiermit fiel das j von ni’* — als Nomation aus und es wurde pp mit Mappik; dann pj'p;i und mit eingeschobenen Waw wurde es pfl'pp* Äu den Zeiten des Enosch und fing man statt' pp cm nVrp lesen (Gen. 4, 26)! wahrscheinlich weil p ober auch Sonne bedeutet, die als eine Gottheit verehrt wurde, Jer. 43, 13. — M. s. Gesenius HWB. unter jx oder px Nr. II. — Das 2 wurde öfters weggelassen. M. s. Ges. HWB. So ^x—^MX. Von mn fommt ni3, ohne j heißt es 'In mchrcrn Wörtern wurde statt dem 1 das ' gebraucht: piX3^N^ Z 2pr 2^5 U/pl—Ufpl und das Jod fiel auch ganz weg wip—wp Gestn. 26s) Nr 2. M. s. Gestn.HLLB. 6tl. 4 unter dem Buchstaben l Daselbst unter I. x3 steht man ein eingeschobenes Waw „im AeLhiopischen NI nabu, )) np, y .naja." — Vergl. die Wörter ^2 j PTO— TO^ ffln. So chald. to f und dann X-TO. Gesen. unter NNN. — E. Nach meiner Ableitung paßt der Ausdruck Jes. 26, 4: „In Iah' liegt Jehova." Ich habe nämlich von dem Namen pp mit Mappik den Namen Jehova abgeleitet. pp ging im Sprachgcbrauche über zu pfpp, analog mit u. s. w. und dann ein eingeschvbenes Waw, zur Erreichung der Gutturalen, wie z. B. in rn$o j ninn^n rhiwj rnn? Plene» mit Waw mobile. Vergl. pMs von yp, $i, s. Gesen. HWB. diese Wörter. Abgesehen davon, daß das n am Ende mehrerer Wörter, nach Kamez, als He parag. steht, nicht als He feminale, z. B. NwLN I N2)), chaldäisch X2^Q s XM | so 41 dies, wenigstens bei Nomina propria öfters der Fall. Z. B. pity 1 M. 36, 24 N. p. m. n^2 Reh! 12, 5. 18 f N. pr,. masciilinum, ^Gesen. das- Wort. So heißt es bei Gesenius (HWB! eä. 4, 1834): mit den n Parag. pjppp (erhöht) R. pr. einer Ortschaf/im Stamme Gad. 4 M. 32, 35. Nicht. 8, 11." und so ist das n am Ende des N. pr. pp fv He Parg., nicht „He feminale". Die Feminälform wird bekanntlich auch als Neutrum gebraucht z. B. 1 Sam. 30, 6. Ucberhaupt kommt man, bei Etymologien der biblischen N. pr., mit hohem grammatikalischen Kenntnissen selten aus. Endlich sollte die männliche Form von der Radix PPH pl/p; mit Segal für Präsens sein, Nehem. 6, Koh. 2; nicht ppp) mit Kamez, wie dies in dem Got- Lesuamcn ' pppp bei* Fall ist, wodurch dieser Theil des Namens ja eine feminale somit eine nngrammatikatische Form bekäme: Hr. Skreinka behauptet nämlich die Vokale Schwa, Chotem, Kamez wären dem Namen Jehova eigenthümlich, dadurch, daß das Jod in der Bedeutung von den übrigen dreien Buchstaben gleichsam als getrennt zu betrachten sei. Selbst nach der Auslegung des Raschbam E.rod. 3, 14 giebt das Kamez in pppp— außerdem daß es pppp oder pppp nach seiner Etyrnologie heißen sollte, den: Worte ja eine feminale, somit eine ungrammatikalische Endung für ein N. pr. masculiüuin, indem es am Ende 'wenigstens pp nicht Pli hatte heißen rnüssen. — Endlich ist in meinem Worte;pp^ gar kein n nach dem Kamez, ergo ijl kein n fennnate da. — Kurz, da von p^ der N. p. m. pro:1» gebildet werden konnte, so kornite das p. in. ppp oder plipi'» von p-p, auch ebenfalls mit n am Ende gebildet werden, besonders mit eingeschobenen Waw zwischen den beiden Gutturalen, wie im pppp* ~~ Endlich N. p. m. mit Feminälform. Eor. 2, 57. F. Nach meiner Ableitung: nVpl’’ von pp? mit Mappik, nicht von pppi, sind Schwa, Cholem, Kamez' dem Worte eigenthümlich. Da man aber Jehova immer von piipl—ppfi abgeleitet hat und gesehen, daß obige Vokale ungrammatikalisch sind und daher lieber Adonai aussprechen wollte, so hat man — um von ^x, meine Herren, zu unterscheiden — d a s Wort an allen Stellen in der H. S., wo es sich auf Jehova beziehen soll, wo cs „tehp" sein soll,

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