Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 47 (18.11.1848)
- Date
- 1848-11-18
- Page
- Spalte 739-740 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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739 Literatur - B erichte. Bibliographie von Wunderbar. 74v “i^on 'in —lDDv non :i:n^ m‘ Dio^n verabfolgen ließ/ Nach zwei Monaten erlaubte/man ihnen endlich' weiter zu ziehen; wo dieselben nach Fez; reisten. Aber auch dort sollten sie den Leidenskelch bis auf die Hefe leeren.. Ein Jsmaelite, der früher mit dem Rabbi in Spanien zusammen wohuite und mit den von dort vertriebenen Jsmaeliten ins Exil wanderte, wußte ihn fälschlich änzuktagen, indem er ihm durch drei falsche Zeugen ein Verbrechen aufbürdete. Nun mußte er unsägliche Marter erleiden. In einer Grube, wo das Sonnenlicht nicht eindringen konnte, wo Schlangen und Skorpionen hausten, mußte er trostlos schmachten, und wurde derselbe zugleich gesteinigt zu werden verurteilt; jedoch wurde ihnr der Vorschlags gemacht, daß falls er sich bekehren wollte, er nicht btos aller Strafe entlassen, sondern auch überdies ibm dann alle Ehrenbezeugungen zu Theil werden sollten. Trotz dem blieb er seinem Glauben treu und litt 40 Tage in dieser sinstern Grube die größten Leiden, bis endlich die Juden von Sarsan ihn von seiner Gefangenschaft loskauften, wofür er ihnen als Lösegeld gegen 200 hebräische Bücher überließ. Nun ging er nach der Hauptstadt Fez. Allein da war wieder eine schreckliche Hungersnot, so daß man das Gras vom Felde verzehrtes Täglich mußte er in einer.Mühle arbeiten mit beiden Händen, wofür er nur ein kleines Stückchen Brod erhielt, das kaum ein Hund genießen konnte. Nachts mußte er auf der bloßen Erde ruhen-, und wegen der großen Kälte, weil er weder Kleidungsstücke noch Wohnung hatte, grub er, sich eine Höhle in den Koth, nm sich darin nur einigermaßen zu erwärmen. Nach vielen . Leiden gelangte er nach Neapel. Aber auch hier mußte er mit den übrigen Juden unter dem Drucke des französischen Königs leiden. Man schlug ihn, verwundete ihn und nahm ihm seine ganze Habe. Endlich nach diesen Trübsalen kam er in Venedig zerlumpt und zerrissen mit einem Sack bekleidet, an, wo die ehrwürdigen Einwohner ihn gastfreundlich aufnahmen. Von Venedig reiste er nach Mantua, woselbst er sich auf einige Zeit niederließ und sich fleißig mit dem Studium beschäftigen konnte. Dort lernte er den berühmten Rabbi Josef Jabez (pV F)DT> h) kennen, der hier als spanischer Emigrant seine Zuflucht fand, und der unsern Rabbi Jehuda gebeten, einen Kommentar zum nmyo auszuarbeiten, welches er mit Vergnügen gethan, um so mehr, da dieses Gebiet sein Lieblingsstndium war und ihn viele Gelehrte mit Rath und That dabei unterstützten. — Zum Schlüsse will ich hier noch nachstehende Stelle aus dessen Vorrede hervorheben: „^20 •njnn D’bPaon nbp '22D lnon^j-nun W>33 'nwp 2)2pn 220 2pn 212222 by -pminP vm2 , 'p3n ’ppNn csnn : *p' nPpn 223 2pn by -p 2ynPi, -]’PJ2 222 * 2'2 P p 2 idd 232 w yt ^2p 's pna' '2 ') Außer.in der Kopuster Ausgabe steht nirgends dieses 2p3pn nosnP 2p.ii32 ö'2323 Ptn D’J\ie>d nnp’ rai HNin map pPi , prao nnee 1P321 22232 inr-e 1P32 vnijn nap3 223N mpN yjw dw ,-imi iPai "nx nan 232p dPsd ’2'N2dj nPiD22 -pno nPiDn wap 233 iniwi iniPsDpi n'3nPdn 2222« ioty 2pn '3 D’Diuii HNidj 2323 p"ona 2223P21 22102 dto'n '31' ppPo srnip p ’D , nw mpon na 22122 '->'2 ü’222 N3 PDP pi223 Pi ’"p2 323P 123 N'DP 22'2p 2'NpO 1’222 '3 lyipd . 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In Bezug auf den Sohar schreibt er in feiner gedachten Vorrede wie folgend: 13'3!22p 131 ee^>P 22 22N2 222^> 13’31P 13'2Pe<-- •]!N3 2PP 321 siee.1 'een 32 123 13'322v 23)1 2Jöp 2PN 1^)31 n"3P221 23"N221 ’püSni , eeP'22.12 2p'dee 2221 2^323 eep 23213 '3. — 12) 2pp 2i22ee 223ee. Erster und zweiter Theil; enthalt eine Kosmographie von Abraham Farifsol, sanimt 2iP22 2'.12 d. i, eine hebräische Uebersctzniig eines Auszuges aus einer zu Cochin ls'Pip) i» Malabar aufgefundencn jüdischen Chronik, nach einer holländischen Handschrift, welche Eigcnthum LcS Hrti. Marzellus Blcö, Beamter der holländisch-ostiudischen Handels-Kompagnie, gewesen ist; nebst Anmerkungen von letzterm, so wie. auch von dem holländischen Ucbcrsctzcr, Hrn. v. Dort, nebst Anmerkungen und einer Kritik zu dieser Chronik von Nastali Herz Wessely, welcher vorbezeichnete Ucbcrsctzung aus dem Deutschen des Hrn. Nütz gemacht hat. (In deutscher Sprache ist diese Chronik auch abgcdruckt in Cichhorn'S Bibliothek 2’2pP2 222 erwähnt, weshalb ich vermuthe, daß es das 2'2P2 222 kein wird, welches »am Drucker hier doppelt gegeben und korrumpirt in 2'2pP2 222 verwandelt wurde. ') Ich vermuihe, daß es hier anstatt s22 221—23^2221 heißen muß.