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Der Orient · 1848-09-30 · 40 (30.9.1848) · p. Spalte 633-634

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
40 (30.9.1848)
Date
1848-09-30
Page
Spalte 633-634 (sequence 5)
Language
German
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Studien. Die talmudischen fremdsprachlichen Worterklärungen. 634 633 geschlossen würbe.951 Die Endschaft der Horaa iss die Endschast der talmudischen Periode und fällt mit dem Todesjahre R'Abina's, dem 23. Jahre des Rektorats Jose's zusammen, d. h. in das Jahr 498 n. (5^.^- Dieser Zeitraum der Horaa von 3t0 Jahren, wird, wie gesagt, bei den Chronisten in zwei Hälften getheilt, deren eine die immer weiter wachsende, anschwellende, gleichsam fluchende, und deren andere die allmälig absterbende und hinschwindende, gleichsam ebbende Horaa bildet.9^ Als Scheidelinie, welche die zwei Hälften dieses Zeitraumes auseinander hält, wird in der Regel der Antritt Asche's als Rektor zu Sora, d. h. das Jahr 374 n. Chr., angenommen,954 so daß die erste Hälfte 186 und die andere .124 Jahre umfaßt und welche Scheidung auch vorzüglich recipirt tfh95ä — (Fortsetzung folgt.) Die talmudischen fremdsprachlichen Worterklärungen nach Dukes und Jellinek. Eine Skizze von M. Zipser. Im LB. Nr. 9 und 10 l. I. sucht Hr. Dukes in einer von ihm gemachten Anzeige über das Werkchen D'DDn nD&y von Jellinek, die im benannten'Werkchen vorkommende, mangelhafte Zahl der arabischen Wörter, mit denen im Talmud Bibelstellen erklärt werden, zu vervollständigen. Die Gesammtzahl dieser Wörter wirvon ihm auf 11 angegeben, es müssen also Hr. Dukes folgende 2 Stellen, aus welchen sich diese Anzahl noch vermehren läßt, bei Abfassung dieser Anzeige unbekannt gewesen sein, oder er fand es der Mühe 951) Siehe über genaue Bestimmung dieses Zeitpunktes LB. d. Or. 1847 c. 745 flg. — 952) Baba MezÜa 86 a 5 Scherira 32 und 38; Sed. Tann. 1. 0. S. 187. — > 953) Gewöhnlich bezeichnen die Chronisten dieses durch n^nn und rpD, wo der Anfang als bis dahin reichend gedacht wird, von wo die Abnahme (rpo) beginnt. — 954) Bada Mez. I. c. und danach Scherira, SederTannaim, Nissim, Sef. ha-Kabbala u. A. — 955) Wie bereits oben erwähnt (Anm. 934) gab es auch eine Annahme, daß im Todesjahr H u na- Mare's um 296 n. Chr. der Wendepunkt der Horaa gewesen sein sollte i^Sed. Tann. 1. e. S. 188), so daß die erste Hälfte 108, die andere 202 Jahre umfaßt hätte. Daß dort die zweite Hälfte 204 Jahre zählt, beruht auf die Annahme des Talmud-Abschlusses nach der runden Summe was 500 n. Chr. giebt. Jndeß erscheint diese Scheidung im Zeiträume der Horaa isolirt. — nicht werth, sie nachzuschlagen.. Rosch Ha-Schana 26d heißt cs: die Schüler wußten nicht, was es heißt n!?D^D "jDDm (Spr. 4, 8); eines Tages. horten sie, daß die Magd* Rabbi's zu Jemandem, der 'sich das Haar durcheinander warf, sagte: wie lange willst du dir das Haar durchkämmen (ipyufc böbüD). Die Schüler wußten ferner nicht, was es heißt ■ iDtfn nionddü nnNDMüi (Jes. 14, 23), eines Tages hörten sie, daß dieseMagd zu ihrer Freundin sagte: nehme den Besen (NiT'DND) und kehre das Haus aus. Die Schüler wußten ebenfalls nicht, was es heißt "plT 'n by ibm -(5ßf. 65, 23). Rabba bar bar Chana sagt, einst ging ich mit einem Araber und hatte eine Last mit mir, da sprach dieser zu mir, nehme deine Last ("prp) und lege sie auf das Kameel. Aus dieser Stelle können wir zwar blos auf dm arabischen Ursprung des Wortes 3rp schließen; denn daß man von einem Araber arabisch lernt, versteht sich von selbst, und daß Kjro nicht blos einen ausländischen Herumwanderer (Orient v. I. 25, 33), sondern einen Araber von-Nation bezeichnet, ist aus Talmud Baba Kamma 55 u ersichtlich, wo NDID und 2*60:1 als Gegensätze aufgestellt werden» Jndeß erfahren wir aus einer andern Stelle, daß auch das Wort NDND und noch viele andere nach den Talmudisten arabischen Ursprungs sind. Im Midrasch Rabba (zur Stelle Gn. 33', 10) heißt es wie folgt: R. Chijja, der Große, R. Simon, Sohn Rabbi's und R. Simon, Sohn Chalesta's, vergaßen mehre Wörter aus derUebersetznng, sie gingen zu einem arabischen Kaufmanne um sie von ihm zu lernen, da hörten sie wie er zu einem andern sagte, lege deine Last (no;t«) aus mify] sie verstanden daraus, daß ttD.T eine Last bedeute, was auch der Sinn jener Stelle ist: Werfe auf Gott deine Last (Ps. 55, 23). Sie hörten ferner, wie er zu einem andern sagte: was stößst du mich, woraus sie sich die Stelle erklärten: ihr werdet die Frevler zerstoßen (Mal. 3, 21). Ferner hörten sie, wie eine Frau zu einer andern sagte: komme und salbe dich, worauf jene erwiderte: ich bin eine Abgesonderte ('.IN .TU »TTO^). Ferner hörten sie wieder von einer andern Frau, die sich einen Kehrbesen ausleihen wollten, diesen -WtDD nennen, wovon sie sich die Stelle erklärten: ich kehre dich mit dem Besen des Verderbens aus (Jes. 14,23). Ferner sagte eine Frau zur andern: stimme an deine Trauer, was auch die Erklärung ist, die bestimmt sind, Trauer zu erregen Jjob. 3, 9. Ferner sagte eine Frau zur andern : leihe mir deinen Schmuck (fiEWp), da brachte diese aus Misverständniß der Wortbedeutung ein Weide-Schaf. ** *) Von dieser Magd siehe "Erubin 53 d. — ") Siehe den Kommentar odi^D 3n)N Job. 42, 11. DjnrD jsnin nowp o:nn o rwp nttm wn ntwp p)nD r\m 7k pipt? ■ )its6b. nom , rw:D 16 n morn nnn niD^nno nsn pnrmfni

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