Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 33 (12.8.1848)
- Date
- 1848-08-12
- Page
- Spalte 523-524 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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523 Studien. Zuschrift an Mos. Mendelson. Die Nabb. des vor. Jahrh.'s v. Dr. Klein. 524 | Im so wie einige Proben daraus zu liefern. Herr S. Deutsch m'öge das Exemplar auf der Wiener Bibliothek damit vergleichen und später angeten, ob beide Werke identisch sind. Erwähnt werden in diesem Buche folgende Schriftsteller:- - ' - 1) p brrafc (In nrr-'s). 2) pHN Sn (fllDÖ 'd). ■ 3) oSn upi m -nn (nm 'd). 4) D«n 't (nsn 'd)* . 5) . pjvv 'nn (*oni 7d). 6) *w -nm '-in (NN' 'd). Er wird auch unter dem Namen -• "W “)DD 'in angeführt (nbm)- 7) /.&np ppiv'Hn (nmn nan 'd). Er wird auch zuweilen blos mit'ori-s> /nn erwähnt (N ^). 8) 2p;?' 'in (nbm 'o). 9) cruo 'nn (mots? 's). 10) p>w' p..jn3 'n (Nipi 'o). 11) inop 'n (stbi 's). 12) DDtjn (N1N) 's). Folgende Stellen mögen als Probe genügen. ipiD ob 122 '2 ' k 11.7 'o ntTWibob bm n’oin hon * ipio ob 122 irn -jboi nw 'iNi N2 ntiN opo doo moib noni i3ois? b’a Dion Dib bNtsi noni ni i'po top bpitssii oniii ni iboiL? j?i)' P'N nvnn boo -jb L" nnp 102 bpissn -jboi noni bV'Doo oib .(ins? uni iop uraw uop bpwb 721137 1D11D1 -|boi N2 ^bob Wl SO piD’ lDUPO ns' obi iNn i’i3'N bpion ib HD niN b mob insi byw. V'n 13b INI Nbl TUN INI! 'INH NOtSOl iboNl D3D toe? rrn ob b irn dn '21 2piü7,i- 2"N 12b ,1'N 13"pi b ntt/ytff ,1D 2p 12V 1122 pis/1,1 npio -p ibob 13 2 3’nol IT’ll 122 1tS?P3 133 22 lb PN 11 IW 1p13 2? Diese Fabel sindet sich Ln Kalila wa-Dimna. .'21 2212 '12 bV21 n2 D'DStS'D PNI o’23p irnibts/N ib'tson 102 bn3 tasten teb 1'VN12 n'jN ION 2^12 103bl Vub 111W3N Np [l3'3pl] '1122 l’tC'NI 1DNJ5? plDOl tlbllH N'ÖH 13N'21 12113 '3 o'pnil ItEQI 11' biso1? piDDI 1DN ’2 1DN11 -jlDlN brnmts? 22,111 iLOi'ii' bmb N1.1 1T112N nipbi fn 1T112N 111B? D'J21 bp 0N1 ipn n2 102 '1 13001 12 Oni32“ bp 30101 O"' 12100 N'b 132 INI HIN 1031 nw ib’Ni np’3’2 '101 btsob N'31 k ,12'pi ION ptsbi ']'iil< 'i no 11N'21 loonnts? I'O n^ '10 bst» ION ptS’bl '13 11p 11 131 2d 3"N wm tS?l3 1300 102 '13 '1.1,1 np3l’ ONIffi 103 '10,1 p3TtS? ib'NI Nil ION 3213 2031 n2 |3 IVip 1DN 0N1 1101N '1722 1'tS?N1 o"'! piNI obni jb’N3 1311p, .131 N'IB'O 1N1211 F|11tS?m nsiw ’in ,1NJ3n,1 D'1133 11L0 0"pn Nb. ONI ION NW : lbL-2N'L? ip pnoi N^ 1311 obl2 111P2 Vergl. unser .1' bp P2ip Art. 2tS?2 lind ebendaselbst S. 53. Zuschrift an Herrn Moses Mendelson in Hamburg, die Zusammenstellung der rabbittischen Autoritäten rnr vorigen Jahrhundert betreffend^ von De. Kleiu, Rabb. in Sto lpe. Was mich nun mit einem Mat veranlaßt an Sie zu schreiben, das ist der mir heute zu Gesicht gekommene Aufsatz im LB. des Orient Nr. 9 Col. 140 über R> Serach Eidtitz. — Für mich haben Ihre Notizen über jene Zeit ein außerordentliches Intercffe, da auch ich jene Koryphäen ge-, bührend schätze, und selbst Gelegenheit fand, während meines Aufenthaltes in Prag, in den Jahren 1829—32, wo ich die dortige ,-jiw besuchte, vieles Traditionelle über viele Männer aus früherer Zeit zu hören. — Wenn ich gleich nicht glaube, daß Alles ein Interesse für das. Publikum habe, so meineich doch, daß es solche Männer, die fleißige Forscher und Sammler sind, doch privatim interessiren möchte. — Das hat mich ermuthigt, Ihnen, verehrter Herr! heute über R. Serach Eidlitz, so heißt er im Munde des Volkes, Einiges zu berichten, und besonders will ich von seiner Uneigennützigkeit sprechen. — R. Serach E. war, wie Sie richtig sagen, ein ungemein scharfsinniger Lalmudist. Er war zur Zeit R- Iecheskel Landau's sogenannter **n}w, und nicht blos weil er ein Freund Eybenschützens war, sondern auch weil sein 'yiyw besuchter als der R. Iecheskel Landaus war, wurde er von Letzterem beneidet (denn so groß selbst Landau dastand, so war er doch von kleinlichem Neide gegen Gelehrte nicht frei), oft um L. ein wenig zu kränken sagten ihm seine heimlichen Gegner (und er hatte deren Anfangs nicht wenige) ins Gesicht: Heute hat rnt' f~) wieder schön gesagt. — Aber für mi rl hatte es schlimme Folgen! R. I. Landau war sehr befreundet mit dem EW) R. Israel Frankel, einem s. Z. durch Reichthum, Energie und talmudisches Wissen allmächtigen Mann .in Prag. Freilich wirkte er für Prag und für ganz-»Böhmen sehr Vieles, und man erzählt, daß ihm die nbnp jährlich an 10,000 fl. CM. gekostet habeer hieß aber auch der Iudenkönig, und als Maria Theresia ein Mal in Prag war nnd die Iudenvorsteher Audienz hatten, empfing die Kaiserin Frankel mit den Worten: Also du bist der Kudenkönig; worüber er heftig erschrak - sie aber suchte ihn zu beruhigen mit den Worten: Nun, man heißt dich hier so! — Da der bnpH iJWl die drückende Iudensteuec zu distribuiren hatte, und dabei fast willkürlich jedem die Steuer, die er zu entrichten habe, bestimmen konnte, so legte er es darauf an, pnT der nie in glän-