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Der Orient · 1848-08-05 · 32 (5.8.1848) · p. Spalte 507-508

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
32 (5.8.1848)
Date
1848-08-05
Page
Spalte 507-508 (sequence 6)
Language
German
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507 Studien. Proben aus Jbn Bakam's Abhandlung über die Denominativen. 808 Arbeit zu erinnern wissen, welche selbst bei unverkennbarer , Meisterschaft jeder auch nicht allzustrengen Rüge entgehen könnte. Wir wollen nicht die Freiheiten aufzählen, welche sich' Herr Szänto bei all seiner Gewandtheit in Ausdruck und Versbau (in ffeinen Mufterstücken auch bei weniger Gebundenheit an Strophenmaß und Rcimstelle hat erlauben müssen, wollen seine Eigenheit im deutschen Reim, wie seine Umwandlung des Lief ein biblisches Faktum hinweisenden in eine poetische Figur dahingestellt sein lassen:, auch Herr Sachs in seiner echtpoetischen kunstvollen. Nachbildung des p qj&k (ontDD b"b) wird, me wir glauben, seine Auffassung beS puttp DH schwerlich rechtfertigen können. „Schweig du Fe ln dl Nimm o Freund ein des Klagers Stelle!" - Die Härte und Zweideutigkeit des ganzen'Ausdruckes betrifft zwar nur die Darstellung; aber auch die Auffassungsweise, gemäß welcher von der Apostrophe an Gott plötzlich ein Absprung mir förmlicher Anrede an ein untergeordnetes Wesen geschehen soll, ist eben so ästhetisch störend, als im Iudenrhum verpönt. Ueberdies ist die Deutung des npl U3)p£ als die Stelle ei nn eh me n ein Germanismus, woran das Original nimmermehr gedacht haben kann. Offenbar hat der hebräische Sänger hier das Wort DD/ unbekümmert um seine sonst intransitive Bedeutung, transitiv gebraucht. Sei es, daß er das DP*} (Num. 13, 30) darun als ^p - Form betrachtet hat, weil auch sein Synonym MNN , analog -pri , p!?n, in einer Form die zweifache'Bedeutung ausgedrückt, oder, was uns viel wahrscheinlicher ist, daß er, wie er in nDD das zweite Beispiel liefert, das Bildungs.--^ des dem Wohllaut aufgeopfert hat. Steht aber einmal das ^Dp DH in unmittelbarer Beziehung zu Gott, so schließt sich das' npf, ganz natürlich daran: Scheuch den Feind! Nimm den Freund an des Klägers Stelle! Doch wollen wir mit dieser ganzen Bemerkung nichts Anderes darthun, als daß auch entschieden gelungene Arbeiten im Einzelnen der Bemänglung unterworfen fein können. , Schriften etwas Neues bieten kann. Wir hoffen, daß der Standpunkt ’fcec Vertreter in Frankfurt ein solcher ist, daß dergleichen Schriften, weder für noch gegen, einflußlos obprallen müffm, wenigstens kann man sich die Berather der Grundrechte des deutschen Volkes nicht anders denken. ES mögen jedoch immer schwache Seelen geben, die gerade'bei dieser Zeitfragk im Finstern herumtappen und für diese mag ■ eine solche Schrift ein Wort zur Zeit sein. Hr. Schwarz berücksichtigtnach, einer allgemeinen Einleitung, worin er dea Grund des langsamen Fortschreitens der Emancipationsfrage in Deutschland nachweist, vorzüglich die Vorwürfe, die man dem Judenthuime macht und in dieser Darstellung ist er sehr scharf und beredt, oft sogar überzeugend, ungeachtet er die Orthodoxie in ihrer äußersten Konsequenz als Norm nimmt. Als-Theologe kann man es dem Vers, nicht verargen, daß er vorzüglich diese Seite hervorgehoben, indeß da gerade der neueste Gegner diese Seite ganz unberührt gelassen und blos die StammeSverfchiedenheit zum eigentlichen Mittelpunkt gewählt, so hätten wir auch die Beleuchtung von.einer andern Seite gewünscht. Als Anhang folgt: „Offen es Wort aer den christlichen Clerus", welches Wort der Verf. zuerst in der „d e urs ch e n k o nfti t utionelle n Zei tu n g" har abdrucken lassen und nach jenem Abdrucke denselben hier nochmals ausgenommen. Da dort von einem Christen eine: „offene Antwort auf das offene Wort" erfolgte, so ließ Hr. Schwarz auch diese folgen. Wir wünschen berri kleinen Schristchcn einigen Erfolg, und dies würde wohl dem jungen Verfasser der beste Lohn sein. Zehuda ben Bala'am und seine Werke. Ein Beitrag zur Geschichte der hebräischen Sprachforschung von Leopold DuKes. (Fortsetzung.) HL nibtßrn mnn onw d'^jjdd idd. (Das Buch der Zeitwörter die aus Hauptwörtern abgeleitet sind.) Kurze Anzeigen. 18) Sendschreiben an das deutsche Parlament in Frankfurt am Main, für die Aussprechung der Iudenemancipcitt'on, und ein offenes Wort an den christlichen Cterus v° Israel Schwarz, st. theoL. Heidelberg, 1848, 8. Da auch einige judenfeindliche Schriften der Nationalversammlung übergebm worden, so kann es am Ende nicht schaden, wenn auch eine in günstigem Sinne vorgetegt wird, wenn auch der Znhalr so wenig als der der gegnerischen *?*** 3"d ,1'M') nxt ('n d"!? Dn:n) own man |t« “ihn (ttb i'ü •bwn) nyow jind nuj (J’3 19.otobpw')myi oyiNCD nv7 ('n a» rbnp) ipn 19) Josef Äasp i hat folgendes in seinem Lexik«« Art. JtN -im npn cy "oib jroni prm v'^r> inr< u'iy i’j'DD 'iriN njiiinm n^jjsrj dc? nhdi bru jid txxxw mpm jw mipn srw spd nmn jnn nvr a W

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