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Der Orient · 1848-07-29 · 31 (29.7.1848) · p. Spalte 489-490

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
31 (29.7.1848)
Date
1848-07-29
Page
Spalte 489-490 (sequence 5)
Language
German
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489 Studien. Die Abhandlung über die Partikeln von Ich. Jbn Bakam. 4M matik ausmachte," .wurde von den älter» jüdischen Grammatikern wenig oder gar nicht behandelt, und wenn auch Jona ben Garlach, wie er uns selbst in seinem nüpin *1QD! berichtet, denselben seine Aufmerksamkeit zugewarrdt hat, so ist es dennoch sehr verdienstlich voll nnserm Autor, daß er dieselben in einer eigenen Abhandlung gesammelt hat. Für uns, die wir des Werkes von Ben Gau ach ermangeln, bleibt Ben Balsams Abhandlung die Schrift über diesen Gegenstand. Fragen wir, wie es kommt, daß die Partikeln von den jüdischen Grammatikern so vernachlässigt wurden, so sind verschiedene Gründe anzuführen. Zunächst tritt uns der Grund entgegen, welcher in der Grammatik selbst liegt; es ist der, daß die Partikeln nur wenig Veränderungen unterworfen sind, und daher weniger schwer zu erlernen und zu begreifen sind als die Haupt- und Zeitwörter, deren verschiedenartige Formationen zu fassen allerdings mehr Schwierigkeiten darbieten. Ein anderer Grund, der mit dem ersten in Zusammenhang stehet, liegt in der Methode des Unterrichts selbst, den die Juden bei der hebräischen Sprache befolgten, und worauf wir schon im Allgemeinen anderwärts aufmerksam gemacht haben. Der Unterricht in der Bibel wurde oft ohne Grammatik betrieben, und nur mit Hilfe der Jnterlinear-Uebersetzung in der jedesmaligen Landessprache eingeprägt.*2 Die welliger Unterrichteten lernten so ein wenig hebräisch, diejenigen die tiefer eindringen wollten, verbanden daö Studium der Grammatik damit, urld nächst der Uebung in der Bibel mit der Lektüre der später» Schriften verbunden, lernten die meisten hebräisch schreiben. ' Das Studium der Grammatik beschränkte sich nur auf dcnjenigenTheil, den wir heute Wortforschung nanntell, Syntax wurde von keinem der ättern jüdischen Grammatiker behandelt, wurde ebenfalls aus der Uebung erlernt. So ist es leicht erklärlich, da die Partikel nur erst durch die Syntax ihren eigentlichen Werth erhalten, daß dieselben nur beiläufig erörtert wurden. Ueber die Benennung der Partikeln bei den hebräischen Grammatikern wollen wir hier nur einige Worte voranschicken. Menachem ben Saruk urld Dunä§ ben ßifirat brauchen oft dafür D'Jttyn NQ'N, andere heißen 11) Bergt. Note 13. 14. 15. 12) Vergl. eine Notiz in unserer Einleitung zu S. 50 Note 70. Diese rein empirische Methode hatte auch Abraham B a l m e si im Auge, wenn er (M i k n e A b r aham S. 90) von seinem Buche sagt: d’ejnh tem’? nVn nn mura 1'N n- ’D1? ab ’nioN'lDin by N'11,1' imi- )Ep3' IEN — .UM 'eon nn D'nie IM D’ts^n ^/nn fcuiYIlkn D’Dj/D nfe." Parchon in firmem Lexikon (D'bj/Dn ij/e) heißt sic ppirn. Joses Kimchr in seinem 11131.112D heißt dieselben p31,l N1^>0. Gcwohnticl/ heißen dieselben schlechtweg nho, so unter andern Schein Tob Palcincra." Der Ausdruck 'bn (Instrument) ist sehr selten, dieses Wort hat Abunazar Alsarabi der berühmte arabische Philosoph gebraucht, aber unsers Wissens' hat kein jüdischer Grammatiker von diesem Ausdrucke Gebrauch gemacht." . Proten. - * IN .IIDED IN , DEN IN E'N D'131 ’3E )’2 TTE TIIDN' nj' ro in M' p in "dn„ Dipon Naon * 03E in '.I^N fl’N 103 "N 1 'Nl„ Dipa NaO’l * [lENU T’aiT D’isan io nriN ra1? min nn 0"''3’3Nte) oöEon i’DN ihn ddini mjn ddie de |’ne p3Ein nn t ’EIJ/ b D31DN3 N'3Jn ION T 1j/l D^>1j/n HD D'MI^ "DDEon nh n'N in„ psn ni.i DN31 'n tjo 210 jn TIN’ n^e Dipono. W’E N’rono D'Ep30 nn '3 Ippni TT) [n j 1 ’ '1 DE3 piio i’apn N3in ntn eitd.i} idn in NDO im bn jun ien edj. in mje 121 didV 1®.('n 'n Nip’i) iIndd .i'n rtam ‘PN ,p^2 h iw/* psnn nnNN Vn [nii] t "p,, psn ilED^N DJ1DE IEN Pl3 "|D„ Dipo NaO'1, HED k INT) NN PIT ,pDD) ,1EO ]D ,()"' 'N J/E1.1') 1’^ J/vEs p pIND,, W'JJ) (,12 ^pTl’) ,1D'1E3 )JD3 pIN ‘jN 1'NUIN piN3 nnJIE uoj/l 11 1DD ",1O'1E3„ NI'N pn'l ' "1JO2 N'ENNI) F)Dn k 113E^> 1122 INI' nn D’1E231 p'23 NEN P "NIED N'2„ Dipol NUO'1' "P,D1' P (P ND "dj/,, Dipo Nao’i inn 111N.1 % ('2 n"' Nip'i) IN'OJ/ Dipo NaO'I ' (BD DD '’EN13) 'N13N ’pn TIN 112p 13) So lesen wir in dem eepon 1OD (MünchnerHandschrift S. 236): D.11 HE^E D^E.1 1121.1 nönNO 3".l 2EN N21' ^11 — .D'DJ/O nPDl D'bj/Sl Dl OE 14) Mebakkesch S. 23 b. 11211 'P^>N '2 D'pipion 11ON ' N'2E nW 121,1 NN IDE VON! ]D’DT. n^O) ^J/1D1 DE HEIßET /«) (3"’ f!? N'EN13 °) Auch Maimonides bedient sich dieser Bennung im- More 2. Kap. 30. 15) In dem bereits angeführten *1E)D S. 236 lesen wir: ' .'LNV fl — — nnpöi ndoi '^31 n-boi DE dt. dioji b]i nn N1NE.11 D'pO2 Dj/O.1 NI^D Nin ')>3T ' D1pD3 /)21 P '^31 131 1Ep 16) Wie der Leser selbst stehet fehlt hier die Erklärung zuin Ezech. David K i m ch i in seinem Lexikon erwähnt, diese Erklärung im Namen des N. Jona. , 17) David Kimchi in seinem Lexikon Art. sagt 1N3 p Ni.11 112.1 113E^„ Nl'.l^ pNN — iPE'i’ p]DV> hu honao welches sehr richtig ist»

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