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Der Orient · 1848-07-15 · 29 (15.7.1848) · p. Spalte 455-456

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
29 (15.7.1848)
Date
1848-07-15
Page
Spalte 455-456 (sequence 4)
Language
German
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455 Studien. Jehuda den Bal'am's Buch über die Tedschnis träge, welche die spätem Lexikographen oft benutzten, theils anonym theils mit Anführung der talmudischen Stellen. Es liegt zwar in der Natur der Sache, daß das Lexikon alle Bedeutungen eines Wortes angeben muß/und jedes derselben muß die Homonyme enthalten, dennoch aber hat eine Sammlung derselben ihren Werth, besonders wenn sie zugleich, wie dies bei unserin Autor der Fall ist, Erklärungen zu Bibelstellen enthält (vergl. auch weiter-unten). Gewährt die etymologische Betrachtung der gleichnamigen Wörter den Nutzen für die Erkennt'niß der Sprache an und für sich selbst, so gewährt die Betrachtung derselben von der rhetorischen Seite für die Handhabung der Sprache nicht minder großen Nutzen. Dieselbe leitet zum Witz au, eine Methode, welche Jean Paul übersehen hat, und führt zu einer leichten Beweglichkeit auf dem Gebiete des Wortspiels, eine Unterhaltung, die im.Orient von jeher sehr geschätzt war, und die im Oocident ebenfalls ihre Verehrer hatte. Alle Ca lern b o u r g s (vergl.. über dieses Wort die Eiieyclopedie melhodique) und alles was damit zusammenhängt, beruhet nur auf die verschiedene Bedeutung eines und desselben Wortes. Das Tedschnis (D\3Jin), welches, wie wir bereits anderwärts bemerkt haben, Alcharisi in seinen T achtem oni mit TOin T'E> übersetzt, wurde von den maurisch-spanischen Dichtern der Juden oft benutzt , vorzüglich glänzte hierin Moses ben Esra aus Granada, von welchem wir ein ganzes Werk dieser Art besitzen, und woraus wir bereits auf verschiedene Seiten mehre Proben mitgethcilt habend Es ist dies der vollständigste Reim und das Verfertigen so wie das Verständniß desselben erfordert große Kenntniß der Sprache. Das Werk des Moses ben Esra und das des Jehuda ben Balsam gehört einer und derselben Zeit an, und ob einer den andern anregte, ist nicht zu bestimmen. Beide Werke mit einander zu vergleichen, gewährt uns heute großes Interesse. Wir lassen hier abermals einige Stellen aus den WerkenB en BaPam's folgen, und zwar solche, welche bereits frühere jüdische Gelehrte .entweder ausdrücklich mit dem Namen der Werke oder nur im Allgemeinen als von Ben Balsam herrühreud auführten, wohin Jbn Esra und der unbekannte Glossator gehören. Ueber letztgenannten hat Delitzsch bereits in einen der frühem Jahrgänge des LB. des Orients Auskunft gegeben. Vergl. auch ebendas. 1846 S. 471 Note 27. Unser Autor hat in seinem OM TDD auch viele 2) Vergl. vorläufig unsere Notizen im LB. des Orients 1844 S. 501. Note *3—16. 3) Auch Alcharisi hat in seinem Lachkemoni ähnliche Proben geliefert. 456 Eigennamen mit aufgcführt, und es ist dies als der erste Versuch über die Namen, zu betrachten./ * DEO * DEO ' DEO 'dtv ('n nndt) um tddi TOD m nnNn ce> 'mw -f|U .onnD) (n"' 'i ^1). »TEM innrnrns1 tdin iöe/41 rby n n /piii . 'znyn dm dtn .s.('d f* dweO *priN praN.i tp niDDirq ••DT* Dl v DT * DT )b PN WJT ') P NTp') DT bo btt' TPN TflNH ■ D^nn) ddt TpT?.T)M ('n d'd ™oeo ddt iTTDT)?DO NOT Tin'DT 'm - 4 5 6DT}W WJJfl (l"' 2 9 (VdV ItprnO'-iotd;djd 'irn ' nnoyn owjn 0-'ö TO' hde^ 2X ]”y] 7h^d idd nnri^n [thdj] nnD3 ■: [DD ]D'D 4) Die Artikel p^ und iT, worauf sich der genannte Glossatoc beziehet, fehlen in unserer Handschrift. Es beginnt dieselbe mit dem Worte nD. 5) Bergt, unsere literaturhistorischen Mttheilrrngen S. 65 Note 1 und eine Stelle aus dem nDpTH TDD des Isaak ben Eläsar im LB. des Orients 1846 S. 708 anfangmd njDpm. — 6) Wir lassen auch hier die Erklärung dieser Stelle von Zmanirel aus Fermo folgen. Dl -1:031 Tp' .T'T'» VS * ‘ 1’3’J13 DD-l Tp'l — .D’yttnn ini32»'» D'3D' m/ 1’3’Jp D'31'3Mn 7) Iakobben Rüben, der Verfasser des Buches TDD TE/'I-.T (vergl. über denselben unsere Notiz in unserer Einleitung zu S. 33 Nr. 8) hat blos die Worte: - pTy )dd TD' 't non jd:d Iosef Jbn Caspi in seinem Lexikon genannt Scharsch.ot Kesef/vergl. darüber unsere Notiz im LB. des Orients 1847 Nr. 3!) hat folgendes darüber: 12-10 miD jD.io itdn d^ini —-• nm -131» .TD 13) -|3» DT »DD DT 0J113D ,Tt» DM TD1N ni»J>D mi3 '3N» ujnm T33 ,T3N DT »Tl»3 'NDpn »T1»D'^SM bn fl^l DZ1DT nilD l'T DM M^M ”3» »TI» 1JU3 D’0T3 D'DT 1'DT3 D'3T p»b 1TDM TU-Tl DDT TSD DT NMIT TN'^T MTP3 blNl l'OD l’OT 'niT'D.Tl TM»D D3öpbl 'DI?1T3<? DT NH 'T3Mb .TDTDD1 DD1T MIT» TDltlD 1DN JD33 MID IN'TT TpJJ b '31 n»!^»D NIN'i.T m'Qnn» nnon jd nriN nn idd Tao dtmiT bo nti idm dt DT1M D'31J1 DT 33J1 DT lMTpl 1D3''3»3 HTim N'^DT py n'on DT^ non Ml.T» 'pb P33 ,T1 D3» DND3 1DM DJID .'3 "abin»' D'D b>V 1DT3 JD33„ TDN1 ^plH» D'D3 n^in» JSJ.T nn'.T D'32^ '3 nb k<T»' DD33 by nmp mob nt '3 ncsi rrs pM3 totdo n^in» nnjn nnn d'd.ti dth» ti:^3 nn * h^ddo nnyi nbn.i nnSana pjn |D» ’D1? jDJ DTl DT TDM1 D3111 pb TJ3 T3T )'D TDM ^>3« )TT3 iT’.T '.'nDTO,, TDM DM1 33JJ DT MS' dnh nniMl p Min» jnn TN3 T3TD Min» "idto,, 1DM DTD pl3’1 ,T33' pH» 13TDM T331 * D'33^> nn’^Sil» D1D by 1TDTD H’iT» »TDT TSD ]DJ3 1DM TDM lb ni pil VlTJ.b M3' D’DiT [Dl D'D.T by .bin» |DJ.T» 1D3 .bin» m D’jsb ,T'.T» riDTD |iu ni’n '3 1DTD b p miDjn

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