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Der Orient · 1848-07-15 · 29 (15.7.1848) · p. Spalte 453-454

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
29 (15.7.1848)
Date
1848-07-15
Page
Spalte 453-454 (sequence 3)
Language
German
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453 Lemberg, : 1,808, 8. 25 Bl. — 296) nwjJD. "iöd nyiE'nD, t. >. moralische Erzählmigcii und Legenden ans dein Talmud und Midrasch mit Bearbeitung derselben; von Rabcnn Nisstm ben Jakob. Dieses Buch ist von demselben eigentlich als Trvstschrist für feinen SchwicgcrvaterDlmäs, beut ein Sohn gestorben ist, verfaßt worden, und heißt cS von demselben im Vorworte wie folgt: pro psn , psn i>ND iide» H’Ti ’JHn . . . MIL' pnDD nnDll tel 1SD IW i?N*n fe) -~pTj;f -omo idd Q'j’D1? ■onjnim tei idip1 idd nnp^> nun -/DD -jb -an1? yca nt^pm, . msr npia nn« njw’D vnn nW , b\ D’DDnn htojjd p , pj/n nta idivn niDDi tei pi<n p1? , dohti nDDD nnpb ins njNJi jnh d”n D^> notfan iDiff ‘ni.i t>"tn idkdd y.\* WV tei nDNO tJ'DJ DnjDi. — Slbcc S. 39 heißt cö daselbst lviedcr: 'vdpo O'pwDn i^dr 'nrdnD n!? D'DJ \jni b"l t^N-nn nND ndnd DW7D .— Lemberg, 1809, 8. 28 Bl., bei Naftali Herz Großmann und Oftroh, 1814, 8. — (Fortsetzung folgt.) N. Jehuda ben Balam und seine Werke. . Ein Beitrag : zur Geschichte der hebräischen Sprachforschung von Leopold Dukes. Wir haben bereits früher (vergl. Literaturblatt des Orients 1846 S. 659) einige Auszüge aus den Werken dieses. Schriststetlcrs gegeben, es sei uns in diesem Artikel, erlaubt dessen Werke abermals zu betrachten unb näher daraus einzugehen, so wie auch die Stellung dieser Werke in der Literatur zu den Vorgängern und Nachfolgern des Verfassers ins Äuge zu fassen. - Von den vier Werken dieses Schriftstellers, die auf uns gekommen find, gehören drei in gewisser Beziehung der Lexikographie an und eins ist. der Lehre von den Accenten gewidmet. Vorläufig betrachten wir nur die drei Werke, die zur Lexikographie gehören. Es sind folgende:. I. Duann “vdd. (D a s B u ch d e r H o m o n y m er,.) Aristoteles und nach ihm die jüdischen Gelehrten der maurisch-spanischen Epoche theilen die Wörter überhaupt in 3 Klassen ein. Homonyme, Gleichnamige Wörter; bei den jüdischen Philosophen mottf genannt. Synonymen, Sinnverwandte - Wörter; bei den jüdischen Philosophen tPDTP HW-genannt. 454 Paronymen, abgeleitete Wörter.; bei den jüdischen Philosophen mDfc1 -genannt.-1 Diese C'inthcilung mochte unserm Autor bei der Abfassung seiner Werke vorgeschwebt haben. Die Synonymen jedoch hat derselbe, nicht betrachtet, und man darf denselben nicht deshalb tadeln, denn diese Aufgabe zu .lösen ist nicht geringe, und selbst die Neuzeit, der doch in jeder Hinsicht mehr Hilfsmittel zu Gebote stehen, hat dieses Gebiet wenig angcbant, obwohl jüdischer Seils mehre schöne Vorarbeiten dazu vorhanden sind. Die gleichnamigen Wörter sind dem Sprachforscher in vielen Hinsichten merkwürdig, sie bieten sowohl von etymologischer als von rhetorischer Seite betrachtet viel BeachtenSwerthes dar. ' Von der ety m o l o gi sch e n Seite betrachtet, bieten dieselben dem Sprachforscher sehr viel Stoff zum Nachdenken dar. In der Verschiedenheit der Bedeutungen gleichnamiger Wörter liegt der erste Grund aller rationellen und erkennbaren Etymologie, d. h. der. innere -Zusammenhang der zwischen den Wörtern selbst ist, und der Grund der Ableitung' der Wörter ciri sein ander. Der letzte Grund der Benennungen in allen Sprachen ist dunkel, die Brücke, welche die ursprüngliche Anschauung der Menschen, .mit dem Worte verbindet, welches dieselben dafür bestimmt haben, ist für uns abgebrochen. Die Urbedeuütng eines Wortes war nicht immer diejenige, die heute das Wort hat; m an-"darf hierin aber nicht zu weit gehen, man muß sich in einer gewissen Grenze halten. Für das Maaß selbst, welches der Forscher halten muß, läßt sich keine allgemeine gel aufstellcn, ein gewisses Gefühl muß dem Etymologen hier angeboren sein. Das Nebcneinandersiellen dex glcichuamigeu Wörter hat den Nutzen, zum Denken cnznregen im Allgemeinen sowohl als zu speciellen Zweckm für die Exegese. Der Talmud, worin sich die ersten Elemente für Lexikographie und Synonymik finden, liefert auch für die Erkenntnis; der Homonyme, wofür darrrals noch kein bestimmter Ausdruck cxistirte, sehr beträchtliche Bci- 1) Diese. Ausdrücke, hat Jehuda ben Tibbon eingeführt. Vergl. pvjn des Malmün i. ' Gelegentlich bemerken wir .hier, daß auf dec Pariser Bibliothek t.Nr. 397' an eien Funds, Papier, 4) sich das genannte des Maimuni mit folgender Ueberfchrift findet:. ' ^>"1 DDQnn linE" nty yon. uhd1? p.in nfa t)DP iP'D nnnw nps nnoy )ie6 V pn ]wVd cp'nyn nuj; 'nn DiK'nn nnn imsb e/d'd p V'r pvin' id *;jwnn n3N»*D3 wd^> mb2 ,*u> d * j . p. Ä nosi-V p Zu Ende desselben lesen wir die Worte: jvoni yy ’JN '5 ’T by-— jwn nbü iahet} —• jEnD n'pL" ’nD2 npr *) Bekannt' unter dcm Beinamen Estrok. S, Schem Hagdoiim II. 252 ed. Fkfurt. Studien. Jehud cd ben Bal'am und seine' Werke. 29*

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