Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 27 (1.7.1848)
- Date
- 1848-07-01
- Page
- Spalte 425-426 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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425 Studien. Literarische Zlnalekten. — Strauß über Judenverfolgungen. 428 ■■.(pnsp) rupD nup1 2 3 4 5 6 * 8 * 10? rpoi’ * jidtö -.w3n nnNtsrnTp-'"T* Ji"D .(p?n 1P.1 n’rni) pcn juro vi * vnbvv Die fünfte Strophe mag hier folgen. - nntyiDD nPnin N’3n tid’? * H3i3 npn nNDi miPcn noi i^d tsnpDj on : n3N^on ’ttMj) n’ Py ^ipPN (Fortsetzung folgt.) Ltterarifche Analekteu i. Zeba, der Alte" <bl. 240), und fein Agava-Werk. Jeba b. Jose, der Alte genannt, war ein Schüler Rab's und Studiengenoffe Berona's und Chananel's, die ebenfalls Schüler Rab'H waren/ Als Schüler dieses großen Meisters theilte er viele Lehren desselben mit, welche die andern entweder nicht gewußt oder unbeachtet ließen/, und er diskutirte mit Nachman b. Jakob, der um 250 das Rektorat zu Nehard^a übernommen/ Wir erfahren ferner, daß sein Schwiegersohn Aschjan b. Nidbach, ein Schüler Rab's war/ und daß er sieben Söhne gehabt/ die wir auf allen Gebieten der traditionalen Lehre, ohne daß sie sich von andern Lehrern der Tradition unterschieden, antrcffen/ Das ist- Alles, was wir über die Persönlichkeit Jeba's wissen. Bon diesem Lehrer wird, wie von Hamnüna Saba, rin Haggada-Werk angeführt, daß entweder „Agava" schlechthin^ oder Agada-Buch des Rab Jeba Saba oder die seiner Schul/ genannt wird. Aus diesem Agada-Werk, das für uns verloren ist, wird in der kleinen Jdra zuweilen Einiges bruchstückweise ausgezogen/° und diese Bruchstücke 1) NDD iU*. — 2) Pesachim 103 a b 5 Chullin 86 b; Chananel ist aber als Schüler sonst weggelassen und ist aus diesen Stellen demnach zu ergänzen. — 3) Pesachim 1. e.; Chullin 1. e.; Baba Batra 22 b; ^Arachin 5 b. — 4) Baba Kamma 59 b. — 5) Baba Batra 22 b. — 6) nämlich: Sama, Sasra, Rame, Samuel, Chanin (Chana), Chijjcr und Acha. 1) Baba Batra 5a; ib, 9a; ib. 174a (vergl. Bechorot 48 a); Sabbat 83 a; Beza 8 b; ^Arachin 11b; "Aboda Sara 15a; Nidda 15b; ib. 61 b; Sukka 42b. — 8) NHI-iN f* kt. Jdra 19 a; 19 b; 20 a; 24 a. — , 9) *QD JO” 2-) Ul NiVtf&a iODD kl. Jdra 18 b; 22a; 24a. — 10) Die kleine Jdra (Jdra Sutta), wurde in den S ohar zu Abschnitt Ha-Asi'nü eingeschoben und reicht in der Sulzbacher Sohar-Ausgabe von Col. 488—503, was auch klar und deutlich angemerkt ist. Das große Jdra ist im müssen uns die Frage über den Inhalt beantworten, über die Klasse, wohin wir dasselbe einzureihen, Bescheid geben, was im Allgemeinen auch möglich ist. Wir erfahren nämlich, daß die göttlichen Attribute und die thätigen Ausströmungen des unendlichen Wesens nach menschlichen Gliedern symbolisirt" und bei den Anthropomorphismen der Schrift ausgedeutet wurden; daß die Benennungen Gottes" nach einer Buchstabensymbolik ausgelegt, die mystische Deutung des Wortes Bin a {vovg) gegeben15 unb daß darin ferner das Alef-Bet, mit Bezug auf den Zahlenwcrth bei einer Ausschreibung desselben, mystisch erläutert wurde." Es gehörte somit dieses Haggada-Werk der theosophischen Literatur an, wie auch das Agada-Werk des Hamnüna Saba und des Jüsa Saba dahin gehörte. Jndeß sehen wir auch aus den Fragmenten, daß zuweilen auch Schriftstellen so gedeutet wurdrn, daß der Satz, den man als allgemein hinstellte, in ihnen eine Anlehnung findet," also schon in gewöhnlicher midraschischer Weise. Judenverfolgung und Judenemannpation. Bon David Fr. Strauß/) Wie man doch in dieser wahrhaft neuen und jeden Tag Neues gebärenden Zeit auch wieder an die alte erinnert wird.' Im Odenwald, im Tauber- und Jaxtgrunde, scheint aus dem Boden, in dem seine unglücklichen Opfer seit drei Jahrhunderten schliefen, der Geist des Bauernkriegs wieder aufzustehen; während das Angstgescheei verfolgter Juden, die aus dem Elsaß in die Schweiz, aus Hechingen nach Tübingen flüchten, uns noch weiter zurück, in die Zeit der Kreuzzüge, versetzt. Das Werk jener Bauern zwar erweist sich nur als Wiederaufnahme und Fortsetzung desjenigen, welches vor dreihundert Jahren ihren Urvätern mißlungen war, und die Enkel der Metzler und Rohrbache zeigen, daß sie besser mit der Zeit fortgeschritten sind, als manche Erben großer Namen. Oder ist es etwa kein Fortschritt, daß sie, statt wie damals die Sohar, Abschn. Naso angefügt. Es sind aber beide Jdra'6, die große und die kleine, besonders erschienen, wie Amsterdam, .1728, 8 von Mos. Chagas besorgt, und nach dieser Ausgabe citire ich hier. Was nun unser Agada-Werk anlangt, so wird es in rinserer Ausgabe der kleinen Jdra citirt p. 18b;, 19a (zweimal); -19b; 20a; 22a; 24a, also im Ganzen sieben Mal.,— 11) Z. B. Nase (18b), Stirn (32a), Bart (24a) sc.— 12) Z. B. als jujn ‘Vjfl und Nwnp Np^ny. — 13) kl. Jdra 19 a. - 14) Ib. 19 b. — . 15) Die Stelle 1 Sam. 2, 3 rvijn 'Wt wurde in miy umgebeutet, um den theosophischen Satz: „Gott ist das Zeugniß des All" Nnnno) zu erhärten. ") Jahrbücher der Gegenwart..