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Der Orient · 1848-06-17 · 25 (17.6.1848) · p. Spalte 389-390

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
25 (17.6.1848)
Date
1848-06-17
Page
Spalte 389-390 (sequence 3)
Language
German
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,389 Kritiken. Herzfeld's Geschichte des Volkes Israel. .■ vum bn W ’D hIton ntf .. ' y . .. . V2n)xh O'ü" * WplD- HDilDl -)TO)"?DT1p' -DINPV * V^npV Vp ,'DDDn. QN hym mn ' nbonobioo nn^n ': pND hin/ noiob hn? "P ido ,n.DQ-^iy IJJHO'iT b 171 flD-GS>‘p 11D; .(nobO/ oh i? nmnb ' nittn Wir haben dieses Gedichtchcn bereits in nuferem Bache: Zur Kenntniß u. s. f. S. 1?2 Nr. 18 mitgethcilt. Wir bemerken hier, daß das leizte Wert der ersten Zeile hier richtig lautet bsbo, lvozu der Glossator bemerkt Dun UW d. h. es beziehet sich auf die Stelle 1)111) bb.7 .(dun) mwo pnyN * “pruo Von 5(6tahain ben Esra. Die 5(nfangsbnchsiaben der Strophen sind omiN. Das Gedicht hat eine allgemeine philosophische Färbung. Wir lassen die zweite Strophe hier folgen. . - s-posin bn L/'-ich HN'i &ym . -renn yoor rmsn iDin i'uyu: inm nnapn ww mo rvo 1)0'- D.i : 'nii orn m*iD an m jjhn ddd' ♦ noin) Tnn VDpJ DD , TU , 101D , OÜ)l yziBin iDE>ni rrn dhd * TPD1Ö TiDN' ]whi roM hiddi rnno ]ikw jw >in? upr? T*fist ]WN7 b&!1Dlb'OWÜ) ' bü7 'ti'w wizbo : rnpb pra.'iwb pi)0 .nöDi jn thd^/d non? hdbo * hd^ . 1 Die 5lufangsbnchstaben geben DD-br-7, scheint aber nicht ben Gebir.ol zu sein. .by» hy DD' bb ddd-* tsmp . Der Name deS Verfassers , der in den Anfangsbuchstaben der .Strophen sich findet, ist IDID. L'n zzatto hat es im Ke rem CH ein cd IV. S. 32 mitgethcilt^ ob es ppjn rroiD, der geistreiche Verfasser der Dchp'l^ hwo r oder der Bruder S erach ja Ha-Lewi ist (bergt, über denselben Sachs S. 25? Note 5 und Steins ch n c i d e r NI a n n a S. 108) können wir nicht mit Bestimmtheit angcben. (Fortsetzung folgt). 7) So sagt auch Jehuda Ha-Lewi in seinem Gedichte anfangend nninp kl DIIDN, welches in dieser Sammlung oster vorkommc. : xnini :1:6a am nipan bbn ■ 8) Das V' ist hier, ein Hauptwort, 3,-1 tj/i heißt hier „viel Seiendes". So sagt ben Gebirol in seinem XD rn:6a ebenfalls jjpnJi L"N yp*ui >\xn k piijpl. 390 Kurze Anzeigen. 16) Geschichte des Volkes Israel von der Zerstörung des ersten Tempels bis zur Einsetzung, des Makkabäers Schimon' zum hohen Priester und Fürsten, von Dr. L. Herzfeld, braunschweigischem Landesrabbiner. Erster Band» Braunschweig, . 1847. Gr.. 8. Westermann. 2 Thlr. 20 Ngr. * (Schluß.)' Die jüdische Geschichte wird gut und mit kritischer Sorgfalt dargestellt, freilich bei Voraussetzung der schon erwähnten Chronologie. Ganz vorzüglich aber müssen wir die freilich noch nicht ganz ausgeführte Schilderung des Umschwunges, den die religiösen Ansichten der Juden im babylonischen Exil erfuhren, hervorheben. So weit solcher aus den biblischen Quellen ersichtlich, hat der Vers, mit Freisinnigkeit und ohne Rücksicht auf veraltete Vorstellung von den Prophetien recht anscbaulich entwickelt, und wir bedauern nur, daß (S. 126) noch manche religiöse Begriffe, welche den Prophetien mit zum Grunde gelegen haben sollen, auf eine spatere Nachweisung verschoben worden; ein Verfahren , dem wir in diesem Werke gar oft begegnen, — warum? , Eine ausführliche Untersuchung wird den assyrischen Exulanten gewidmet, deren muthmaßliche Verhältnisse der Text S. 138 ff. darzustellen sucht. Die geographischen Resultate sind, wenn auch mit einiger Zuverlässigkeit gegeben, ebenso unbestimmt wie alles Bisherige, und noch unbestimmter das Wenige, was von der Lebensweise der Exulanten gesagt ist. Manche Vermuthungen mögen aber einer besondern Erwägung werth befunden werden, namentlich die Idee vomSambatjonfluffe in jener Gegend. Die Frage, ob etwa gar die Exulanten ihre neuen Wohnsitze: Neu-Palästina genannt haben dürsten? (S. 140) ist entschieden zu verneinen. Aus 700 v. Chr. weiß man nichts von Palästina als Name des israelitischen Landes. Es ist auch überhaupt nicht anzunehmen, daß die Exulanten in dem weiten Lande dichte, abgesonderte Massen gebildet haben. , Sie zerstreuten sich ohne Zweifel nach allen Richtungen, und nur Stamm- und Familienbande hielten die kleinen Haufen beieinander. Ortsnamen mögen daher immerhin von ihnen herrühren. Was von den Berührungen der neuen Exulanten mit den assyrischen (S. 140—147) vermuthet wird, hat keine historische Grundlage und ist eben nur Bermuthung. Die alten Rabbinen waren dreister, sie erklärten die 10 Stämme für völlig untergegangangeu. Indessen können doch Reste Israels auch mit den judäischen Exulanten sich wieder befreunde: haben. Zu diesem Ähnle' der Geschichte gibt der Vers, einen Excurs, welcher sich mit den Oertlichkeiten der Exulanten genauer beschäftigt, — eine jedenfalls sehr fruchtbare Arbeit, insbesondere insoweit die Angaben des Talmud mit in Erwägunggezogen werden. Auch hier wäre namentlich bei Erörterung des'Zabfluffes tS. 368) eine Prüfung dessen, was Bochart darüber hat, am Orte gewesen. Für diejenigen Le- 25 *

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