Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 23 (3.6.1848)
- Date
- 1848-06-03
- Page
- Spalte 363-364 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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363 Kritiken. Hebräische Lexikographie, 364 Es besindet sich auch in Leydcn (Nr. 6 Legat Warner) mit der Ucbcrschrist NipJl jNDp’ p jNi'n 2Nra (§1^ J2 (<'1' und Paris (508 ancibu Fonds).29 ^Fortsetzung folgt). Hebräische Lexikographie. D'DDri Wörterbuch enthalteild hebräische Wörter und Redensarten , die sich im Talmud befinden. Gesammelt, hebräisch erläutert rmd ins Deutsche ■ übersetzt von David Löwy, Rabbiner im Amschelberg. 1. u. 2. Heft. Prag, 1847, 8. Haasesche - Druckerei. Angezeigt von Leopold Dukes. (Schluß.) Im Art. rro, welcher sehr vollständig ist, vermissen wir pIN TO (Sat!ut 84).' Das Wort ddd -in der Bedeutung „berauscht sein" fehlt. ÜÜ2t\tt nnisn (Kohelet rabba S. 83 ix). . ,s- Im Art. Api) fehlt die Redensart NlL^p^I, welches mit den darauf folgenden Fürwörtern gebraucht wird. Z. B. (Ialkut Mischle S. 146 b). Im Art. vermissen wir ähnliche Kompositionen wie im Art. p (ebenfalls sehr vollständig). Z. B. jrpN 22 (Menachot S. 53, s. Blumenlese S. 95), (ebends.) n“UN 13, JöWl2 (Bereschit rabba 10b), nUDlN 12 (Bereschit rabba 19). Im Art. ist der Gegensatz zu übersehen in. der sprichwörtlichen Redensart (Jalkut Job S. 148 6) o.TDN 'UV 1J 2 HON 2VN 1 Vitt'2 HON — „Abrham hat es frei gesagt, und I o b hat es nur angedeutet". Im Art. tlD kann der Verfasser nachholen. Im Art. ist das Wort übersehen, womit im Midrasch Schir haschirim rabba S. 3t a Vers nbyN) das Wort ^2*)0 (Daniel) erklärt ist. Die biblische Bedeutung mancher Wörter ist zuweilen nicht gegeben. Z. B. im Art. rDN ist das rUPDNH 125N 29) In seinem Kommentar zu den ripsin DWDN des Ihn R oschd erwähnt Moses N.arbonni, daß derselbe Willens war das Ha j' b en Joktan zu kommentiren, und daß der Krieg ihn davon abgehalten habe. Wir lassen seine Worte hier (aus der Leydner Handschrift) folgen. N111.1DD1 KT01 U'D’!<1 ■-pN’ DN1 -—- E1N11 nj)2!0 N*< 1201 ,11 VV1'2!L' 11N ^>!vp' fl '1) '1Sl!>M Ndl!-1 0'21 flNO IttfN D'P'JJOUP 'tb 1V2N 'bk Eins!? njn 112 'IVI'OLI .102 'IplOl 122!>11.11 pn!?1 IS 111.1 D)T )i?in ~\bü ^nJn.-jbon '2 uhn nip'yon DibEf |D' mdmi tbwn);it>’s!n 12 n? i pN2 u’!>j> 1D3 1111p IBW V? N2llk.il ,112 W2N O^ll-11 pN2 : jon in!>sii 'n ba 0N12' 1'0N12 nid dd Ullki'Ollk (Kohelet) übersehen. Ebenso Art. So auch Art. NDD und wo das zuerst gestellt werden sollte (vergl. oben über das Wort Bei denjenigen Formen, die in der Bibel nur einmal Vorkommen und im Talmud öfter, sollte dies immer angemerkt sein. So z. B. vermissen wir dies im Art. ko wo das (Ezechiel 8, 5) übersehen ist. In Bezug auf die Citate des Herrn Verfassers, so hat man die vollkommenste Ursache mit dem Material derselben zufrieden zu sein, aber die Form der Citate laßt manches zu wünschen übrig. Für den Leser sowohl als für den Herrn Verfasser wollen wir über diesen Gegenstand ebenfalls einige Worte bemerken. Die Citate müssen vollständig sein. Die Stellen aus dem Talmud sollten immer wörtlich angeführt werden, denn sie sollen dem Leser das Nachschlagen ersparen. Kimchi ist bereits hierin in seinem Lexikon mit gutem Beispiele vorangegangcn. Wir finden oft in dem eben besprochenen Werke die talmudische Erklärung nur dem Sinne nach angeführt. Von den spätern Autoren hätten wir gewünscht alle namentlich 'angeführt zu sehen und nicht mit der allgemeinen Formel n$Jp njn^. Es ist nützlich in der Literatur dasMein und Dein genau zu kennen, man lernt dadurch den Fort¬ oder Rückschritt derselben bemessen. Manche Citate, die gelegentlich gegeben werden, sind nicht motivirt. Z. B. Art. zu Ende. Art ist der Ausdruck ro D.ÜD1? erklärt, im Art» DJ hatte darauf verwiesen werden sollen. Hie und da fehlt die Angabe, wo sich das Wort findet. Z. B. welches ein seltenes Wort ist. Die Erklärungen des Talmuds zu den Wörtern der Mischna sollten ganz wörtlich angeführt sein, besonders zu solchen, die in der Bibel Vorkommen. Z. B. ^pp. Daß das (?PD in der Mischna mit dem Biblischen zusammenhängt ist klar, die Talmudisten haben dieses selbst ausgesprochen. Wir lesen im Ieruschalmi zu Maserot 1, 2. 1212 DtJlSJ 011 ION INI 102 IN'N ' ,!>12'!NO ('n n"' D121) — ’3 „Das £irp' heißt reif werden wie es heißt (Secharja 11, 8) p nbrD übersatt sein". Die chaldäische Uebersetzung giebt dies Wort rfcra mit nyp „anekeln" (vergl. auch oben). Manche Talmudstelle hätte gelegentlich angeführt werden können. So z. B. in Artikel hätte der Leser folgende Stelle (Schir haschirim rabba Vers ja nblj/ DNT '’D ‘"ididh) finden sollen rpn «Adn rrn pmw K“)nx nw HDIHp. — Daß diese Stelle im Art. r^p izu finden sein wird, zweifeln wir nicht. ' , . Die Definitionen der Wörter anlangend, so find dieselben nicht immer klar genug, um dem. Leser gleich verständlich zu sein. . Es ist eine Anzahl von nicht üblichen Wörtern ge-