Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 23 (3.6.1848)
- Date
- 1848-06-03
- Page
- Spalte 357-358 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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357 Kritiken. Jsraeli's Jesod daß ich im Einverständniß mit Herrn Goldberg Herrn Dr. Cassel ersuchte, bei dem noch übrigen Theile des Werkes die Funktionen, welche bisher. Herr Golb erg versehen, mit zu übernehmen, und da vor Vollendung des Druckes Herr Goldberg Deutschland verließ, so machte sich Hnrr Dr. Cassel auch daran, die zum Jesod Olarn gehörenden Tabellen, die von Herrn Goldberg nicht berechnet waren, auszuarbeiten. Es gehören daher Herrn Dr. Cassel: die Redaktion des Textes der drei ersten Abschnitte, sämmtliche Tabellen (mitAusnahme der drei ersten, die von Herrn Goldberg sind), die auszüglichen Uebersetzungen, die dem Werke beigefügten kritischen Noten, die Vorrede und die Zeichnung der theils als Lichographieen, theils als Holzschnitte beigegebenen Figuren; alles Üebrige rührt von Herrn Goldberg her. Was'die Holzschnitte betrifft, so habe ich nur das Bedauern auszusprechen, daß durch die Unkenntniß der hebräischen Buchstaben von Seiten des Holzschneiders diese Buchstaben oft undeutlich gedruckt erscheinen, zuweilen auch ganz fehlender sachkundige Leser wird diesen Mängeln leicht abhelfen können. Während mir über den inneren Werth der Arbeit kein Actheil zusteht, darf ich doch die Hoffnung aussprechen, daß die mannigfachen, Mühen und die nicht unbedeutenden Opfer, welche die Veröffentlichung verursacht, eine Anerkennung finden dürften. Es wäre mir aber auch trotzdem nicht gelungen, das Ziel zu erreichen, hätte ich nicht an vielen Orten und besonders in Berlin allseitige Unterstützung und Aufmunterung erhalten. Vor Allem aber fühle ich mich gedrungen, dem Manne meinen tiefgefühltesten Dank darzubringen, dessen Weltruf nur von seiner Humanität übertroffen wird: Herrn Freiherrn Alexander v. Humboldt Exe., dessen vielbedeutender Fürsprache wir die Theilnahme unseres allergnädigsten Monarchen, Sr. Majestät Friedrich Wilh el m des Vierten, so wie mehrerer Mitglieder des Königlichen Hauses verdanken. Möge er noch lange Jahre die Zierde seiner Mitwelt bleiben, Segen und Dank um sich her verbreiten. Bei der Durchreise unseres hochverehrten Glaubensgenossen Sir Moses Montefrore durch Berlin im Sommer f846 hatte derselbe die Gewogenheit, unsere Bitte, ihm unser Werk widmen zu dürfen, zu erfüllen, wofür ihm sowohl als allen denen, die dem Unternehmen ihre Theilnahme geschenkt, der ergebenste Dank hiermit abgestattet wird." 13) Die handschriftlichen hebräischen Werke der k. k. Hofbibliothek zu Wien beschrieben von Albert Kraft, Skriptor dcr k.k.Bibliothekrc. und Simon Deutsch. . Wien, 1847, 4. 190 S. VIII. Aus der k. k. Hof- und Staatsbuchdruck'erei. Nebst einem Register der Werke, der in dem Kataloge vorkommenden Verfasser, und der in demselben genannten Kopisten, und einer lith. Tafel. Angezeigt von Leopold Dukes. (Fortsetzung.) Die Rubrik XVII.(S. 128-142) enthält aristotelische Philosophie» Dlam» — Wiener Katalog. 358 Hier begegnet uns zuerst MM LNlv des Jehnda Kohen ben Salomo. Dieses Werk ist selten, es befindet sich auch in der Bibliothek des seligen H. I. Michael in Hamburg. R. Abrad Sar Schalem in seinem dmi OJJDN erwähnt dasselbe. Wir haben jetzt dieses Werk nicht vor uns, um die Stelle genau angeben zu können. Das Buch des Jehuda ha-Kohen betitelt jpton ihn, welches sich in Leyden (Legat Warner Nr.' 13) befindet, so wie auch in Paris (Nr. 305 ancien Fonds) und woraus wir das Schlußwort bereits in diesen Blättern mitgetheilt haben, ist vielleicht ein Theil dieses Werkes, nibo des Maimüni. Dieses bekannte oft gedruckte Werk besitzt die Pariser Bibliothek ebenfalls oft handschriftlich. In einer Handschrift desselben (Nr. 397 auden Fonds) lesen wir die folgende Nachschrift: V'r cddSn (mäh -o irmv irma!? jron n^D p) Dn ro’D nrw *Tyy mdj; \wb k yvho Op'npn nitjj.'m awnn rvan p Vi j>E&nnvi2 jnann iod1? nob n'DcU p W nühttr 12 Daß der arabische Text des p\in sich in Paris ^befindet (Nr. 214 anden Fonds) hat Munk bereits im ersten Bande von Geigers Zeitschrift angezeigt. ^DDn nonn des I0sef Jbn Caspi. Dieses Werk ist nicht häufig. Die Pariser Bibliothek besitzt cs nicht. Von eigentlich aristotelischen Werken mit den Erklärungen des Jbn Roschd finden wir hier "n&n pN )Wi in der Uebersetzung des Jakob Abba-Mari. Die Pariser Bibliothek besitzt dieses in verschiedenen Exemplaren. Das Schlußwort des Aebersetzers haben wir in diesen Blättern bereits mitgetheilt.^ 17) Wir bemerken hier gelegentlich, das pvp des Jbn Roschd befindet sich unter andern in Paris (Nr. 93 Oratoir*-*, Perg. gut geschrieben). Es ist dies nur einige Blätter stark (S. 311—348';., Au Ende lesen wir die Worte: bmn Dann ran im b“n jrann map cbm inpnyn na^ttoi nen p D’EnDan ew> min’ p. ’Wna toatp w ray^ nnyo mpnynt pnyin -cpi. yi nnbar p pna’ppWap ''n' “iddh nDDJty ~ty N’nn npnyra nm npa ibsji aas1? ipn1? rinn znj?n Dwpa uaat aron m nnr« wai idin üjj.DDi nia nnnty no ia^t?n Nbi N-nn npnynn b^nai anwü “IDDH “iNtMl DIE'1? rpH fs’V DJlpnE' na nr ’niNrai oapan ^np arax aayb iraan nyibJi aaya yaan n^ymn Daiya ’njjna vnjw na oy nsy ’db nn N'^sn^ no'Nn niaan pp nap rnnb bra Nin new iiann nsjnN nsoaey na np'ni nrajn aniNa cp*? nson nn ivn pN n nxa hjioti nbyan nNUty na pann nsD na:nN Dn’Vy no' wDaasn " . 23*