Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1848-05-27 · 22 (27.5.1848) · p. Spalte 343-344

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
22 (27.5.1848)
Date
1848-05-27
Page
Spalte 343-344 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/8555529-9897534-9897557--5458-3534170
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

343 , Kritiken. Wiener Katalog. 344 Ein Kommentar zu diesem Buche von Jizchak ben Emanuel de Lattes. Ueber das Werk selbst so wie über den Verfasser desselben, haben wir in Viesen Blättern bereits in unserer Neeenston der Ausgabe dieses Werkes von M. E. Stern einige literaturhistorische Notizen' mitgetheilt. Dieses Werk hätte übrigens auch seinen Platz in der Rubrik schöne Wissenschaften (n^D) gehabt. Die Rubrik XIII. (S. 101-113) enthält die Geheimlehre {rbip),: welche wir hier übergehen. Die Rubrik.XIV. enthält die Grammatik (nasn j^n). Wir finden in dieser Sammlung nichts Merkwürdiges. .. Das Buch "jbriD des Moses Kimchi hat ursprünglich keinen andern Namen gehabt als pnpn es ist auf der Pariser Bibliothek öfter in italienischen Machsorim zu finden. Es beweist dieses, daß dieses Wcrkchen in Italien im Mittelalter von den Juden seiner Kürze halber fleißig benutzt wurde. Die Rubrik XV. enthält Lexikographie (nDD nwn). Hier verdient vor allen erwähnt zu werden: Machberetdes Menachem ben Seruk. Wir haben über diesen Schriftsteller sattsam gesprochen sowohl in unfern literaturhistorischen Mittheilungen (S. 119 f. f.) als neuerdings in diesen Blättern (1847). Hier haben wir blos noch hinzuzufügen, daß der berühmte Verfasser des NwyO Profat D ur a n (si^N ftlsnD) das Werk über die Einwendungen des Do nasch gegen denselben erwähnt." Aruch des R. Nathan ben Jechiel. In 2 schätzbaren alten auf Pergament geschriebenen Exemplaren. Die Le yd n er Bibliothek besitzt ebenfalls einschätzbares Exemplar derselben, woraus Dr. Derenburg dieVarianten in Geigers Zeitschrift bekannt gemacht hat. Die Pariser Bibliothek (Nr. 188 Fonds Sl. Germain und Nr. 180 Sorbonne) besitzt ebenfalls sehr werthvolle Exemplare. Die Gedichte , die der Verfasser des Schalschetet ha-Kabbala erwähnt, fehlen hier. Das hebräische Wörterbuch von Salomo Parchvn. Dieses ist aus bcr Wiener Handschrift gedruckt. Wir haben anderwärts bereits bemerkt, daß Josef Kimchi in seinem Sefer ha-Sikaron den P arch o n erwähnt, und cs ist um so merkwürdiger, daß David Kimchi nie seinen Namen nennt. Das seltenste Buch dieser Rubrik sowohl als der ganzen Sammlung überhaupt ist unstreitig das ’Hen des S alom 0 b en Meschullam di Fiera. Es ist dies Werk in 3 Abtheitungen geordnet, wovon die erste ein Reimlexikon enthält. Unseres Wissens ist 13) Wir werden diese Stellen anderwärts mittheilen. dieses das zweite Werk dieser Art." Die zweite Abtheiluug dieses Werkes enthält die gleichbedeutenden Wörter (ü'mwo b^D). ' Die dritte Abtbeiluug ist der-Synonymik ' (D'D’TOnw)' gewidmet. (Hr. Dr. Carmoly macht uns aufmerksam, daß das nio^D, welches M 0 rdechai. Ta m a im vorigen Jahrhundert herausgcgebeu hat, nichts anders sein soll als ein Theil des tcwu nDN.) Ans diesem Buche erfahren wir auch, daß der Verfasser die Protektion des Don Benveniste ben Don Salomo ben Labi ()n p bcjaß, welcher wir aus andern Schriften wissen, selbst ein^ Gelehrter und Mecän war." Die Rubrik XVI. enthält schöne Redekünste S. 121. — Hier verdient angeführt zu werden: Eine Sammlung von prosaischen und poetischen Aufsätzen des ebengcnannten S a l 0 tu 0 d'i Fier a, welche sehr selten und auch in literaturhistorischer Hinsicht sehr merkwürdig ist. Es ist zu bedauern, daß Herr Deutsch nicht die Anfänge der Poesie gegeben hat. Dieses Werk enthält drei Abtheilungen. Die erste Abtheitung enthält eine Sammlung von hebräischen Briefen. 1) Ein poetisches Schreiben S alomo dr Fiera Mair Algadisch (Alguadcz) worin der Briefsteller sein Unglück schildert. In der Pariser Bibliothek (Nr. 397 ancien Fonds 4. Papier gut geschrieben) befinden sich ebenfalls zwei Gedichte und ein in gereimter Prosa geschriebener Brief, wo aber der Name dessen, an den dieses alles gerichtet war, fehlt. Ans einem Gedicht erhellt aber, daß der Name desselben Meir war, und man darf annehmen, daß dieser kein anderer als der hier genannte Meir Alguadez war. Wir geben die Anfänge dieser Piecen. 14) Das erste hebräische Reimlexikon ist von Josef ben Chajim unter dem Namen tmtorj bekannt. Es befindet sich in München, bei L n z z a t t o und auf der Pariser Bibliothek. Wir haben diesen Blättern bereits Proben davon erngesandt. ’ 15) In dem Vorworte der hebräischen Übersetzung des r6on von Algazali (welches sich in Leyden Nr. 6 Legat Warner befindet, so wie auch auf der Pariser Bibliothek Nr. 508 ancien Fonds) lesen wir folgende Worte des Uebersetzers. rroon ny onwyn ’as D^rtn “ind -M3n; ' trate n’pUD) rrron nijnn mtnd d^d onvn DDnn Tod p -i”j Nn1? ja ntjnpjn n’ptt'n DDnn ■0:1120 n'31? p |n ~\m bb'on nbm ■wn niN-ov bi nasnn nipu rrann man ipW> jj’Jn i’pan ’Jn 'Jcd tppa INI Hn "iddü nt n'tyin -oun mix p’njjn1? b"i |nW pmp p n>mi k wusn mtypab ..’mnyji tynpn luw;1? k my ts^DNi mn nso ^icon« 'mux o ’ny-p pion — — .bl UDJ) 'o"? pob ’plK» |1L11 p>n noy

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.