Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 22 (27.5.1848)
- Date
- 1848-05-27
- Page
- Spalte 341-342 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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342 341 Kritiken. Wiener Katalog. Manche Parallele Hatte hie und da gelegentlich zu manchen Stellen gegeben werden können. So z. B. (Art. $<p) ZU --2N die Stelle (Jalkut. Samuel §. 134) a* .itep' NPH -))> Ti'büp. Ein : IQ'iN btPD.n In demselben Artikel bei Erklärung der Phrase ^2' h§tte das oft vorkommende evÄ *6 Ti^ HD angeführt werden können. Auch zu mancher Bibelstelle selbst hätte eine Stelle des Talmuds als Parallele angeführt werden können. So z. B. (Art. pN) zu iipo px ist das taimudische p’JTN sehr paffend zu vergleichen; (Wajikra rabba Kap. 32) eine Redensart die sich wörtlich in verschiedenen Sprachen findet. Der Nutzen solcher Parallelen ist außer Zweifel, und führt den Leser am besten in die Geheimnisse der Sprache ein. Hie und da fehlt eine literaturhistorische Notiz. So z. B. (Art. *>3), wo die Rede ist von der Sitte berTalmudisten Brbelstellen anzuwenden, welches aus der Eirileitung unserer Blumenlese ergänzt werden gönnte20, ist die Notiz vergessen, khk io1? nn pN : [jatt* do^d] nIto n^npi : n'niy^io ptn priN . „Wenn ihr de« Löwen selbst nicht gesehen habt, so habt ihr seine Lagerstätte gesehen". Auch dieses Sprichwort ist als Ergänzung zu unserer Blumenlese zu betrachten. 24) Dieses ist auch die Parallele zu dem in unserer Blumenlese (S. 230 Nr. 589) angeführten Sprichworte. 25) Wir lassen hier gelegentlich die bei den Talmudisten üblichen Schwurformeln folgen. a) HDriD HNIN „ich will den Trost sehen" Sanhedrin 37. Ir) „bei Gott" Gittin7. e) mun „beim Bunde" Wir wissen augenblicklich nicht anzugeben, wo sich diese Formel sinder. Wenn wir nicht irren, haben wir im-pyD des Menachem Lonsano angeführt gefunden. Wir vermissen es auch in diesem Wörterbuch. (!) b$-H2' Jalkut Psalm §. 685. e) rmuyn „beim Gottesdienst" Ncdarim 19 b. Sabbat Abschnitt 18. Sifri onm S. 29. Jalkut Jesaja §. 316. t-) nm jiypn Knrur 6, 3. g) D'DttM „dnm Himmel" Midrasch Kohelet S. 73 a. Nasir S. 66. 26) Folgende Zusätze dürften den Leser nicht unwillkommen sein. „ „ nn'Q b m (rp ten un> nanw pn .(ne ib ^pim) n't^n bj npm ten d~d nbp (Jeruschalmi Sota 3 a). - Cn■ n"1? Nin d^n1? "ps nns nt p» (Baba Batra S. 41 a). Ji 121) min Nsn p^'D o ->dni jjw fi Dp npD -inab (Jeruschalmi Nedarim 10 b). 12$ pw Vn? nm nbn b2w nt bw rw izx (') 2"2 bm) r\)bt2 w'xb mb (Baba Batra S. 171 b). nnu? VipD n,n|.? d^d m * nny sma ^p Cd '4 nw) pN*n nn (Jeruschalmi Challa S. 7 a). daß schon in dem Ben Sira und in dem Buche der Weisheit diese Sitte sich findet, worauf wir bereits a. a. O. aufmerksam machten. Manche grammatische Form fehlt, so wie auch hie und da ein Wort. Wir begnügen uns einige derselben wie sie uns bei der Lektüre des Buches eingefallen sind, hier anzuführen. Im Artikel vermissen wir die Form mit der Stelle iPesachim S. 113b). Im Art. fjn ist die Verbindung mit den Zahlwörtern übersehen N’ODrD (Jalkut Psalm Kap. 145). Im Art. d*>Nhätte bei mntf HDD die ausführliche Erklärung dieses.Wortes gegeben werden sollen. Im Art. mn stylt die Nuance „erdichten" z. B. D'MN sn!? natfl* (Nedarim). Wir haben über diese Stelle in einem Aufsatze in diesen Blättern gesprochen. Im Art. ü)2 Form nNDil vermissen wir die Phrase n*am robn. In p vermissen wir die gewöhnliche Form ^5,42 (zwischen). Es ist dies nur eine Zusamnrenziehung von der seltnen Form D'CD.i'O, die der Verfasser anführt. (Beschluß folgt.) Kurze Anzeige«. 13) Die handschriftlichen hebräischen Werke der k. k. Hofbibliolhek zu Wien beschrieben von Albert Kraft, Skriptor der k. k.Bibliothekrc. und Simon Deutsch. Wien, 1847, 4.'190 S. VIII, Aus der k. k. Hof- und Staatsbuchdruckerei. Nebst einem Register der Werke, der in dem Kataloge vor ko mm enden Verfasser, und der in demselben genannten Kopisten, und einer lirhographirten Tafel. Angezeigt von LeopoN Du?eS» (Fortsetzung.) KommenLarvonR. Lion zum Bechinat Ol am von Jedaja Bederfi. Dieser Kommentar befindet sich auch auf der Pariser Bibliothek (Nr. 110 aacien Fonds. 4. Pap. Wenn Hr. Deutsch diesen Kommentar dem R. Lewi ben Gerson (4dVj) zuschreibt, so ist dies eine btose Vermuthung von demselben, in der Handschrift selbst läßt nichts aus Lewi ben Gerson schließen. - Es konnte auch Jehuda Messer Leon sein. 12) Zu Ende der Handschrift lesen wir die Worte: i) 'MM tsmiDD mm p^fn na ^di1» .d^h na N'pm ijtirbt *si!w noon Wir bemerken hier auch, 'daß das (S. 100 des Kataloges) befindliche [?] pntnK in der Pariser Handschrift richtig )T)2U?m f)tw. 22*