Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 19 (6.5.1848)
- Date
- 1848-05-06
- Page
- Spalte 301-302 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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SOI Ich vermochte meinem Berber keine triftigen Gründe entgegenzusetzen, und bekannte mich'zu seinen Behauptungen. Du bist wie ich merke, sagte ich, sehr für die äthiopischen Frauen. Aber du wirst mir doch^ eingestehendaß deine beiden Damen schwarz waren? sagte nicht derProphet Ieremia: Tj^n-D ^ann man den Mohreiv weiß waschen?" ' (Fortsetzung folgt). Kurze Anzeigen. 12) pnatn 13D WI> .'An BN-pO DH13N!, herausgegeben von Elieser Aschkenasi. Livorno, 1845. Folio. 102 Seiten. IV. Angezeigt von Leopold Dltikes» Der Kommentar zum Pentateuch von Raschi genoß bei den Juden seit seinem Bekanntwerden den rmgetheilsten Beifall, und die größten Talmudisten haben denselben kommentirt. 1 Das Buch, welchem wir jetzt einige Zeilen widmen wollen, gehört ebenfalls dieser Klasse an. Der Verfasser dieses Kommentars war tonpa BrpSN. welcher in Tunis lebte und daselbst im Jahre 1507 sein Buch geschrieben hat. Derselbe war ein Zeitgenosse von S aad ia b en £) a n a n.2 Mandel Abu Simra u. a. m. die in dem nrDl£M IDiy des Abraham Gavison genaur c undgepriesen sind. Der Kommentar selbst ist wenig bekannt, wir können jetzt nicht angeben, ob und wie er citirt wird. Derselbe ist übrigens lehrreich. Der Verfasser hält sich am Wortsinn (DfitfD), und sucht alles so einfach als möglich zu erklären. Man findet mehr Worterklärung sowohl für das Hebräische als für das Talmudische und Chaldäische.. Der Verfasser - 14) Ieremia 13, 23. 1) Zunz in seiner schätzbaren Biographie von Raschi hat dieselben angiführt. Wir haben dieses Buch nicht vor uns, und wissen also nicht, ob daselbst ein anonymer Kommentar DDU 9cnQnnt angeführt ist. Es befindet sich derselbe auf der königl. Bibliothek ^Sorbonne Nr. 223, 4. Papier). Er ist übrigens nur auf die rWNiri miD und tOpU, das andere fehlt. In derselben Handschrift findet sich auch ein anderer anonymer Kommentar zu Raschi mit folgenden Worten zu Ende: ny on uni hm niDDinn )bx )ühm . rrwV [?.id'S] .WS njtca rr^ 'rra .uh) ny^n iPLi — .mir? Tran mV? rnnnm n o”n tm mm Ferner befindet sich in dieser Handschrift ppn &ynsD H£n t>y mit derselben Endschrift. Dieses Werk ist gedruckt. 2) Vergl. über denselben die Stelle aus dem nrbüM iDiy, die wir in nnferm Buche: zur Kenntniß u. s. f. mitgetheilt haben. Das Wörterbuch, welches daselbst erwähnt ist, befindet sich wie uns der Herr Herausgeber dieses Kommentars mündlich mittheilte, noch bei seiner Familie in Fez. Es ist in arabischer Sprache. Vielleicht daß derselbe später eine Kopie davon nach Europa bringen wird. 302 scheint ein denkender Manir gewesen zu sein, er benutzt auch zuweilen' das Arabische aU Parallele. Auch in Hinsicht der Lesearten ist er zu gebrauchen. Für die eigentliche Lireraturgeschichte hat er einigen Werth, da derselbe nur alle bekannte Autoritäten citirt. Von den Neuern haben wir nur R. Joel Jbn Sch o ei b citirt gesunden. 3 Wir lassen hier einige Proben aus diesem Buche für den Leser folgen. nn nnta pvini nr6in 's IHN ]BliO D'JpHD D'pnpiDD i?3N — -- nnyy nun pn by nn min mn nreOass. d’^ibdi ’nyn ’ |D)Nn nn t*aiy na o'tmDa pt (nm-na) reu nyan ivb taa napj ptt6a nt jqin3 nta» na bty upn“? -pra cn’ant 'ui nmpn nna^a nn nnta nnnni csnnyn KHip pty1? nw anyn pa6 pn nih ^>at< n^>Np„ onaiNi am pty^ napa pcy^a D'tyantyaty 3) Joel Jbn Schoeib war aus Aragonien und lebte um 1485. Derselbe war ein sehr gelehrter Mann und ein berühmter Prediger (j&m) seiner Zeit. Er schrieb folgende Werke: — a) rwv?. Dieselben sind gedruckt Venedig, 1576. Folio. Es ist dies ein sehr schätzbares Werk. b) Kommentar zu Psalmen. Er citirt dies in dem erstgenannten Werk S. 2 b. 6 a. Dieser Kommentar ist unter den Namen nfm N1U geschrieben. e) Kommentar zu Job. Ebendaselbst citirt S. 71 b. In den nwn findet der Literaturhistoriker mehr Nutzbares. Es werden darin erwähnt: a) A b u h a in e d sA l g h a z a l i) S 143 a (3py /q) wird dessen rwyDI citirt. b) nDl rtfiCN des Abraha m b e n David. Ebendas. c) Bedarsi. S. 92b lesen wir die Worte pipnn mnn iran ’uniD Dnni pipi nno nor /i nin Dnrwn Wir wissen nicht, ob dieses Abraham oder Jedaja ist. S. 40 b (^po;q) ist der D^iy rOTO des Jedaja erwähnt. 'VNN. Es ist dieses allem Anscheine nach dasselbe Werk, welches sich in Wien und in Paris lNr. 102 aneien Fonds) befindet, und wovon wir bereits in unserer Anzeige des Wiener Katalogs von Hrn. S. Deutsch gesprochen haben. S. 18 (N-pi 'd) lesen wir die Worte: ^Dn üw rarn riD'ist ^hnüd.. rin rpbiD irn ’nx miS mm,, ‘pun'wnn Auch S. 49 b (niDt^'D) ist dieses Werk citirt. e) J)^?p)\ S. Sa lesen wir - /.ll DDT/Drjn nDDD ibib# v\ov .11 rnn mb) ■ Wird noch öfter erwähnt. U f) IosefIbn Chicsu itilla S. 102!» (mß ntlN 'q) lesen wir die Worte VN'sa N'^ap-t n'n anaty na anpn1? ’t.xn — pann nio pjjn bw nnpn In diesem Werke S. 156 a (umkh 's) lesen wir die Worte ,'d nmaa na'S nity n^njn nDJm -ntcrn nt nx .ms-n Ferner wird (S. 29 h) ein rpy erwähnt mit folgenden Worten /jt n^'t 'sa jn ]inj rjD)' 'nn »-nat Kritiken. Kurze Ztnzeigen.