Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 19 (6.5.1848)
- Date
- 1848-05-06
- Page
- Spalte 291-292 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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291 Studien. Ueber das Sefer Iezira. - 292 benachrichtigt,daß gedachtes Manuskript mit diesem gar keine Aehnlichkeit habe. Der ganze Kommentar, zu welchem sich in Philo's Abhandlung „über dieWettschöpsnng" einige wichtige Vergleichungspunkte finden, zeigt uns hohe Begriffe von Religionseifer, ist sehr geheimnisvoll, und gibt eine theoretisch-praktische Anleitung zur Vereinigung mit Gott. Um ihn jedoch näher kennen zu lernen, wollen wir einige Stellen aus demselben mit einer kurzen Analyse aufführen: Kap. I. Abschn. 1 lesen wir im, Texte des Kodex: -‘"lDD1! “1DD3, iur Kommentar aber finden wir die auch in Vergleichung mit atibctn Ansichten übereinstinunende Konjektur und Erklärung: EDDO niö P’ijd Nin iDDi iDD ainbb'i )üd nrniNn nNin np iiDor-ob nbyub pm. ]\ne> , ppYiD nh'd bib'n id "idhd nm by. Ab sch n. 3 finden wir in unserem Kodex die von allen Lesarten verschiedene ntyDUN WüH, auf welchen Grund, obschon sich im Kommentar auch die Konjektur findet, eine von andern Interpretationen abweichendeErklärung gegeben wird, durch deren Deutung der Buchstaben wir aber eine Stelle Phi- (ü*ö,5 welche lautet: „öexcc yag, ag zrjg Lsgäg yQucprig tovSpatin' uvxcdag ix zcov dgzicog XE%&evTCDV yevdiv iSrjiiovQyrjOE, {jLrjxei [aev oxzcb %a\ eixogi 7tr\- Jxaört/v? slg'ös zszrctgug TCrjxvg rtgog. svgog ävciZEivwv, fiva Kctl ÖExadu e%coql zy\v navzElEiavxea zb^ctbct "riösxuöog ovölccv, xoä vov oxzco xal sixoöi ägid'^ov tsXeiov“ in ihren: eigentlichen und wahren Sinne erfassen können. . Abschn. 5 wird in unserem Kommentare die Meinung geltend gemacht, daß unter yi pöijrt 2)ü pDiy das Paradies und die Holle zu verstehen seien, wahrscheinlich auf den Grund der Talmudstellevm xm N^DD DpjP ID NtlN Dl DDN HDD! DVÖ^ D'Ö PD NlH *0 TON welche Ansichten auch in den Traditionen der Muhammedaner vorhanden sind, von deren größte:: Theologen Einer, Alghasali* folgendes sagt : äJJI Jy> ^sUvJI und bei D'Ohffon^ heißt es: „Le pont est dresse au dessus de Penfer; il est plus fin que le cheyeu, plus affil.e que le sabre: les elus le posseront ayec la yilesse de. Peclair, ayec la yelocile du yent/V 5) Lib, Ilf. de vita Mosis. 6) Chagiga 15 a. 7) Bei Pocock, specimeu historiae Arabum, ed. sec. p. 283. 8) Tableau de l’enipire Othoman, Tome premier p. 47, K a p. II. A b sch n. 4 heißt es im Texte des Kodex: tini dvindd Wäd nnnnp piov nnniN' nwi bntyj; □ntf/yb Die Erklärung hierauf lautet wie folgt: YlYp YiYi pEny&o noorn, iTtsp nwyY obiy nnonD nwdd ND^n pDINI DPD pD^HDl HNnDH DPD' ^.ipl p D’nDDDi mnp' nd^ d*d 'ndeh ^nw n"di nnip nn 'ws/d d'd bn id nrn^n Ydd. pi;dd pi nun p^n nun wvr'vb n'di pn Ynnj^DD:'nm , d dh b TiD nnn^D otowN’ did: dSö p )\b n man n"d) m^ssDn nrniNn p nwyb pom * 'nd □'dj;d mwy) mwy nw Yd d d n fn fp (niODun n'd"i p d,#d. Offenbar ist die Angabe von 221 fehlerhaft, und dieser Jrrthum dürfte wohl durch die Verwechslung des Wortes E'ny&y mit Dniry. eingeschlichen sein. Auffallend ist, daß in den hier so vielfach angegebenen Kombinationstafelu die ganz einfache Kombination von nicht aufgenouunen ist. Nach dieser wäre die Zahl 231 hervorleuchtender, als es bei den andern mit mysteriösen Umschreibungen der Fall ist, und wäre an deren Stelle die einfache Komb'inationstafel von Jn'dn und p'.D cmsgefnhrt, so müßte sich nach den Gesetzen der arithmetischen Progression die Zahl 231 entziffern. Abschn. 5 lesen wir eine Erzählung des Kommentators: r\ni uY? rpnD ndd Nni^ pN o rnnnwD jm. -wx Nin ^nn um - nnp.1 wn ddini nnmi ninNi dud m nnNi , . hinid1? nD nwnpn nniDnp1 7 8?, welches Mährchen mir ganz unerklärlich erscheirtt; denn wer die Grundsätze des Abraham Jbn Esra in: Altgen:einen, besonders aber seine Erklärung zu 1 M. 12, 5 kennt, kann nie und nimu:ern:cbr glauben, daß ein so erleuchteter Mann durch anagrammische Künste Proben seiner effektiven Kraft ablegen wollte; und Moses Jbn Esra, der in seinem zu Oxford sich bcsindenden Werke des Konunentars des Saadja Ha-Gaon ans Sefer Jezira erwähnt,9 kann deswegen nicht gemeint sein, weil er kein Zeitgenosse des Raben:: Tan: war. Kap. IV. Abschn. 1 ist in unserem Kodex nicht die gewöhnliche Deutung nach Tagen, Wochen und Monaten des. Jahres angenounnm, sondern die Erklärung heißt: hYmdd 'id jods? o' by jwd jnniom jm Y'di 2'by dudo 'n jniNi '' bY'jn dhV d^ddid nivy by nzM n^nsr jop!? uuet pi h^td nrrb.)bti nte i.ud 'r nb)t>.) d^hnd 'im yi b wvj )Dp b.b>.) ihn jnoD ouinj d^.iYi D%i?]pu 't bw iD'pnm Y -et'et nnNi oonr piYnn d'ddd Y in mET pDibnn ni^Q n"nni p^nnn Dieselbe Erklärung ist auch anderswo Kap. VI. Abschn. 3, wo'außerdem auch die mathematisch-geographische Emtheitung der Himmelskörs 9) Wolf, bidUotbeea hehi'aica IN. L. 4»