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Der Orient · 1848-04-22 · 17 (22.4.1848) · p. Spalte 259-260

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
17 (22.4.1848)
Date
1848-04-22
Page
Spalte 259-260 (sequence 2)
Language
German
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259 Kritiken. Kurze Anzeigen. Esra, aber in keinem läßt sich eine Spur finden, daß Jedaja wirk- Lich dev Vers. ist. Die Handschrift, die Wo lf gemeint haben kann, ist "wohl die Nr. 23 Oratoire. Diese enthält unter andern wirklich einen anonymen Kommentar zu Jbn Esra auf rWi03 “1DD, worin auch der Anfang fehlt, und in der viele Blätter auch zu Anfang derselben ganz verwischt sind. Dieser Kommentar erstreckt sich in der erwähnten; Handschrift von S. 102 bis 113. Ein Blatt ist auch zu mofly -M. Damit übrigens aus einer andern Handschrift dieses Werkes der Name des Verfassers ermittelt werden könnte, so lassen wir hier einige Proben daraus folgen.^ " - ru nssno N’,m ninu norm W'W Bnn jai ' 'wann nyn wm manan nVn.t nana tyims nDa’t? piy |di nnoDH) nmn nann nV »"d d'tti (Dti/'n jd’d pSnn aipS fy pn a"a) 10333 tyats'n man pxVo b"i nDN w laa man pxVo Nim ma iV w 'Ul 13333 bttO niN nD3Diy jnn n^' Nini n3ialv3 mpaa pttn ’n^i a’atyn * mit' "13 's [ma-, Nim] ,D’o.m ja piVdV ’3iVs ns \a nm nn nanjpn n3tvi dkS VVsnnti'SdiVd nanyan. [pd naSa] npn Vn oma« S nax -pw VS [Q'otyn] pxn ’nV na.xn dni p’am n’Vsni iV VVsnN axty atro aa1? new aipV’ '3 pn noiD) a’aan nax NVni ’nVsn iV V’yin na Vip na nPn nmst’ amppn D’yanN (naVn p’D a’Vnn mPa ni’N] mm aV biVdV ’3iVd. na nnaiNi nNsn pnn «inty VS nvo xin nax p bypnaa jrunDnn nt nni’ nnix VapV nain v' ’a Ntnyim '3 V"n nnD3 in anaa ntt niN3 U'Nvi niN3 ’a V't nax p 'by nta D’ayD ptDsai ax an piDsa nnx atpaa naNi» laa VS nma nmv ’a biVdV ’3iVd na VS naj ay byd’ tyiV^i nt D.ii aiVs na Nim nnx nain k nman aitvn anxn : Dia’ 'sa tan np’jtn Nirnsf annaN maya as^n nV ayai Naaa uaD nxaV n’ny mn pn*’i aiv nn annaN ’a V"n : DV mn’ wayi naa ats» n’n pnsw la aw V"n * pxVan 'f by DiPna n.’aini * tm-'a Wnn na n’Na 'n ’Jm na pa pann anp ann ’3yiaai Ntya ia’t? aanpa njia (mye?) ann ayiaai laa npn aya mn'3 nn’) .naa nnaV nanaV pmp ’ a n y paSa pi ann npna '’sa [nanDnn niVa nt’N] mann laa aw naiVa pan D’tntD ]’ni ♦ nnm 's nun laut? ’3Da ^ma» Nin pn pion p nU3 win© ansin Vyt mmnan p3y anstni nipn pjy D’tmö ’a V"n tnsa pisn D’tDinty nxna an dyyy ais ’a pwn 13’N nax nt nVi n’tniD ]a ntJ3ty ins ca mxm nnx D’tnia nVi naana Nin ptona nta t3Ntta^’3j/N ansin nVaa p axya [n3nDnn niVa ni’N] Vpn p a’tstni 20) In - demselben Bande befindet sich auch der g/rpD des Zosef Jbn Caspi zu Jbn Esra und dessem Kommentar zu 26« Wenn dieser Kommentar vielleicht auch nicht won Jedaja ist, so ist derselbe seiner nicht unwürdig. Ueber die übrigen Werke des Jedaja, die nach Iunz angeführt werden, bemerken wir hier, daß Munk eine sehr lehrreiche Notiz in den Ai-chives israelitH.s (Januar 1847) gegeben hat, welche in Deutschland nicht bekannt geworden zu sein scheint. Wir lassen hier, dieselbe auszüglich folgen. 1. njnn Dro „das Buch der Erkenntniß". Dieses Werk ist die Paraphrase eines Merkchens von Alfarabi, dessen hebräische Uebersetzung unter den Titel nfc'&m'T b&yn 1DD sich ebenfalls auf der Pariser Bibliothek (Nr. 110 aneien Fonds) befindet, und dessen lateinische Uebersetzung unter den Titel de I n t e 1 I e ct u et i n t eile c t o unter den Werken des A v i c e n n a gedrückt ist. Venedig, 1495, in Folio, so wie auch in einem kleinen Werke betitelt: Alfai'abii, vetustissinii Aristotelis interpre* tia, opera oninia quae latina ling-ua conscripta reperiri potuerunt (Paris, 1638,8.). In einem kurzen Vorworte sagt Jedaja, daß bei seinem Durchlaufen verschiedener Werke über die Seele, habe er auch eine gefunden betitelt njnn HDD/ welches ihm geschienen habe, Alles zu enthalten, welches zu wissen nützlich ist von der Natur des Verstandes z er habe aber auch gefunden, daß es schwer verständlich und die hebräische. Uebersetzung schlecht sei. Er habe unternommen den Styl zu korrigiren und die nöthigen Erklärungen zuzufügen. Wir können dieses Werk als einen Kommentar zu Alfarabi betrachten. An der Spitze des Weckes lesen wir die Worte njnn sro yrori .irun nnn hmn Söd. II. nDHn mjnn „Die Meinungen über den materiellen Verstand", das was Aristoteles den leidenden Verstand nennt, nennen die arabischen und jüdischen Philosophen des Mittelalters den materiellen Verstand wegen seiner Beziehungen zu den andern Seelenkräften, die dem Körper verbunden sind. Die Dunkelheit des aristotelischen Ausdruckes gab zu verschiedenen Erklärungen Anlaß. Jedaja giebt 5 Erklärungen an. Den von 2llexan.der von Aphrodisia, den der Erklärer des Aristoteles im Allgemeinen, die Meinung einiger einzelner Kommentatoren desselben, die des Jbn Roschd und die des Alfarabi. Er charakterisirt diese 5 Erklärungen nacheinander. Mehr Aufschluß findet der Leser im Dictionnaire des Sciences philosophiques Art. I b n Roschd. III. ^nori •ODm “iOND ,/Traktar von den Gegensätzen der Bewegung oder der Richtung". Diese Abhandlung ist ohne Zweifel identisch mit der von Ben CHabib erwähnten Schrift rwn ’Oan uns. Diese Schrift knüpft sich an eine Stelle des Kommentars von Jbn Roschd zu Aristoteles Schrift vom Himmel (Buch 1. Kap. 4). Nach Aristoteles kann die entgegengesetzte Bewegung nur in einer geraden Linie stattsinden u. s. f Jbn Roschd widerlegt diese Ansicht. Die Einwürfe derselben sind der Gegenstand dieser Abhandlung. Es ist dieselbe an einen Freund gerichtet.

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