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Der Orient · 1848-04-22 · 17 (22.4.1848) · p. Spalte 257-258

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
17 (22.4.1848)
Date
1848-04-22
Page
Spalte 257-258 (sequence 1)
Language
German
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des Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte u»d Literatur. M 1V. « cip zi g, dm 22. April 1848. Inhalt. Kritiken. Kurze Anzeigen. Übersetzungen aus der hebräischen Belletristik des Mittelalters. Von L. Dukes. (Schluß.) — Studien. lieber die Volksbibel des Rabb. Sachs. Von D. T Heu mann. — Materialien zur Beurtheilung der Septuaginta. Von Dr. Hildesheimer. (Forts.) — Ankündigungen. Kurze Anzeigen. Übersetzungen aus der hebräischen Belletristik des Mittelalters. Angezeigt von Leopold Dukes. . 1) Manna von M. Steinschneider. Werlin, 1847 8. 2) ntiTO von Jedaja B e da rsch i (Bcdarsi). Mit interpunktirtem hcbräischen Texte und mit neuer metrischgereimter Uebersetzung von M. E. Stern. Nebst einer biographischen Einleitung von I o se s We i ß e, Rabbiner in Gaya. Wien, 1847. ü. (Schluß.) 'Was diese Ausgabe des oft gedruckten Werkes noch auszeichnet, ist eine literaturhistorische Einleitung von Hrn. Josef Weiße. Derselbe hat früher eine kleine Abhandlung in einem Bande des Kevem Chemed geschrieben, und wie wir aus der Anzeige des pna- "ODD im LB. des Orients (1847, S.'654) ersehen, auch eine Biographie von dem Talmudisten Rab (DerBiographRab'sistHr.Weiß. Red,) Die Einleitung zu unserm hier beurtheillen Buche ist in vieler Beziehung höchst beachtenswert!), und wenn dem Verfasser' manches unbekannt geblieben ist, so rührt dieses ganz einfach daher, weil derselbe in einem unbekannten Winkel der Welt wohnt; jedenfalls könnte sein löbliches Streben gar vielen Rabbinern unserer Zeit, die in großen Städren v otjnen und mit äußern Mitteln reichlich versehen sind, zur Nachahmung dienen. Indem wir diese lehrreiche Einleitung durchlesen, haben wir hier einige Bemerkungen und Ergänzungen ausgezeichnet, welche wir dem Leser jetzt vorlegen. Der hebräische Name des Verfassers war und sein spanischerAnbonet, eigentlich das ist em bei vielen spanischen Namen der Juden nur vorgesetzt, wie man aus dem tcon nnwn unb pVi oft erstehet. Werm der Verfasser das zu den Beinamen unsers Autors zählt, so ist dies unstatthaft, denn dies ist ein Beiwort, welches viele Gelehrte führen; es heißt ja blos „der Dichter". Der Ausdruck \^)9n glauben wir kommt daher, daß man denselben für den Verfasser des nfDD wie dieses auch in den ältesten Ausgaben zu lesen ist, welches aber ganz unrichtig ist unv Herr Weiße hätte (S. XV.) gar nicht so viele Gründe vorzubringen brauchen, um diese Ansicht zu widerlegen. Ueber den Vater des Verfassers Abraham Bedarfi hätte Hr Weiße noch auf dessen höchst schätzbares Buch nvon cmn Rücksicht nehmen sollen, aus dem wir in unfern literacurhistorischen Mittheilungen (S. 199) einige kleine Proben mitgetheilt haben. Die Werke des Jedaja Bedarsi sind zwar vollständig aufgezählt, aber auch hier ist mehres zu ergänzen. Das Werk über die befindet sich auch in Hamburg, woselbst wir es durchgelesen haben. Wenn wir nicht irren) so erwähnt es Isaak Abravane! in dem Vorworte seines ' royitfin. Es. ist dieses Werö von der literaturhistorischen Seile sehr beachtenswerth, unserer Ansicht nach steht dasselbe aber andern Werken dieser Art nach. Es wird kein Schriftsteller darin erwähnt. Was den Kommentar desselben zu dem Kommentar des Ibn Esra anlangt, so ist zu bemerken, daß Wolf allerdings in seiner ßibliotheca hebraica (111) dieses Buch mit dem Bemerken erwähnt, daß sich nur der Theil zu idd rWNTl in der Sammlung des 0i'atoii6 befindet. Die Par. Bibliothek besitzt zwar mehrere anonyme Kommentarien zu Ikn 17

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