Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 10 (4.3.1848)
- Date
- 1848-03-04
- Page
- Spalte 151-152 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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151 Studien. Materialien zur Beurtheilung der Septuaginta. . 152 thung richtig ist, daß unter den Phönizien hiermit erklärt (Jalkut Malachi Kap. 3. Psalm §. 874). verstanden wird, so hätte man dadurch einen Beitrag zum Es hiejje demnach „er bewahrt die Kleinen". phönizischen Wortschatz erhalten. Wir erfahren durch die Lalmudisten auch manche specielle Bedeutung eines fast bekannten Wortes. So z. B. (Jalkut Job §. 997) r^p Ö’H '3"»-33 "in ben Seestädten heißt eine Frau, welche die monatliche Regel hat, Galmuda". .Der Talmud versucht nach seiner Art eine Etymologie zu geben, ntyzo nbipJJ? rmD^I *NÜ. Diese Etymologie hat keine innere- Nothwendigkeit, da das Wort biblisch und feine Bedeutung nicht unbekannt ist. Im Midrasch rabba (Parascha 79) wird dasselbe als arabisch bezeichnet. Die hier angegebene Etymologie aber fehlt dort. . Die Zahl derjenigen Wörter, die aus dem Arabischen erklärt werden, ist größer als die, welche Hr. Jellinek anführt. , Wir lassen hier die sämmtlichen Wörter mit einigen' Bemerkungen folgen. t)'iy-D. Der Lalmudist erklärt die biblische'Stelle (Hohl. 4, 3) lyDD damit, das iy3D ist hier nach demselben nicht ein Partikel, sondern ein Hauptwort mit der arabischen Bedeutung. , 2) *?2)\ Im Talmud lesen wir nspy 'l 1DN tthr ioan^ p)p> rn Nrmyb TO^niaa. — „R. 'Aklba sagte: als ich nach Arabien reiste,, hörte ich, daß Man einen Widder Jubla nannte". Es wird hiermit das pp3 2 Mos. damit erklärt. Es heißt demnach mit dem Horne des Widders. 3) Die Stelle D'feo Döirfcl (Zefanja 1, 17) wird durch das arabische Wort erklärt. Es ist zu übersetzen „ihr Fleisch wie Unrath". 4) Die Stelle nON fe N^V (Lhren. 1, 15) wird damit erklärt. Es wäre demnach zu übersetzen „er hat ausgekä mmt". 5) Das Wort (Job. 38, 36) wird damit erklärt. hieße demnach ein Hahn. Vergl.-Parch o n Lexikon Art. n^l#. Dieselbe Stelle findet sich auch in Jalkut Job (§. 925). Daselbst heißt es 'prymj ■> D H Ü, welches als ein alter Schreibfehler'zu betrachten ist. 6) Nrniy. Das Wort "piM nD (Thren. 2, 13) wird nach den Talmudisten in dem arabischen Sinn genommen. Diese Bedeutung des Wortes N"iy ist auch im Chaldäischen 7) b^y. Hiermit wird das p.-p^y (Job. 16, 11) erklärt. Es hieße demnach „ihre Jungen. Das hebräische ist nur die erweiterte Form von ^y. Nirvny. Die Stelle -|njn (1 M. 25, 21) wird im Bereschit rabba hiermit erklärt. Das nnyn wird daselbst wie “iftm genommen. Diese Etymologie hat keine innere Nothwendigkeit, da die Bedeutung .des Wortes nicht unbekannt ist', sie ist aber in literarischer Hinsicht belehrend. 6) N'im Die Stelle nwiö (Ps. 117) wird Auch dieser Etymologie fehlt die innere Nothwendigkeit. 10) y up- Die Stelle (Malachi 3, 8) “i^yDp^nEO wird so erklärt (Jalkut Malachi §. 587) v^y 1^ -ft* nnN nnn nn il> tdn rran dj? n'vnb w nih •»jy’DIp.'//Sm Arabischen, wenn man zu Jemanden sagen will, du beraubst mich, sagt man Die Stelle riEO ‘pjyap wäre demnach zu übersetzen „womit haben wir dich beraubt". Dieses Wort kommt außer in Malachi noch in Proverdien vor, wo es ebenfalls diese Bedeutung haben kann. 11) Die Stelle (Job 38, 25) jfe ''Q wird in Midrasch (Jalkut zud.St.) erklärt H>py^ „Im Arabischen heißt man ein Haar Die Stelle hi Lob (38, 25) wird nach demselben übersetzt „wer theilte dem Haare seine Grube mit". Es heißt nämlich daselbst, daß jedes Haar seine eigene Grube hat, worin es wächst. Möge Hr. Jellinek ferner im Dienste der hebräischen Literatur tha'tig sein'und möge derselbe seine Sprachenkenntniß zur Aufhellung dunkler Partien in der jüdischen Philologie benutzen, und alle Freunde derselben werden ihm ihren Dank spenden. Materialien z u r Beurtheilung Her Septuaginta, von Dr. F. Hildesheimer. (Fortsetzung.) Varianten. 1) Gm. 5, 3. f2W DNDV nwbw. Sept. diaxoGia ml- TQia%Qvia evrjy in fcctn Codex Coislinianus (Eichhorns Repertorium I, 90) tq. x. ö. 2) — 4. JW hlND .riJöfiy. STZTaxoöia hry. 3) -6. rjjty DND) 0*01# WDT] öianoGia -ccee nsvxs hi\ Cod. Coisl.?r. sc. 6. 4) --7. w rw£> njDBcn dw yn&y s%xmoGix sxt]'aal £7cra ’sxrj. C. C. eit. § %. stc%, s. ö)-9. Dwn sxaxov ivvevr]xovxa hr\ C. C. SV. sa. s. 6) -10. nw nwo ntopi w m&yy mn I». TCiXOGlCi SX7] XCtl Ösm7t£VX£ SV)]. C. C. ÖSK. L. n. B71. S. 7) -- 12. nw D^yaty sv.axov sßöofi^ovra. C. C. sß. S7C. 8) -- 13. 71)^ niND NW by^N S7imnb~ Gia (errß) ml xsGGa^anovia er^. C. C. tsgg. s. X. LN. §.