Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 9 (26.2.1848)
- Date
- 1848-02-26
- Page
- Spalte 137-138 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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137 N D/ entspricht nach den Talmudisten dem biblischen (@fra 7,, 24) Und wird mit ^02 „Kopfgeld" gegeben.* * * 4 5 6 (Ial kut: Esra ß. 1069.) ist ein Eigennamen. Vergl. unsere Blumenlese S. 238. Nr. 631. ßbz fehlt die Stelle wo es stehet» N ) ist hebräisch. irpio ist aus einer hebräischen Wurzel entstanden. Vgl. den Artikel im Glossarium unserer rabbinischen Blumenlese •"nOTD kann hebräischen Ursprungs sein, eine Palpelform von von dem Hin- und Hergkhen, so wie das Wort ">N1O ebenfalls von der Wurzel >, herumgehen" abgeleitet ist. L Z) stammt ohne Zweifel von Behälter eines kleinen Baumes, ein Blumentopf. Oder, ein hölzernes Gefäß für die Erhaltung einer Pflanze. * - ' „So wie die Mauleselin unfruchtbar ist, so schließen sich dieselben (die Israeliten) auch nur von den Völkern ab." Eine innere Nothwendigkeit ist für diese Erklärung nicht vorhanden, da die gewöhnliche Bedeutung des Wortes hinreicht, aber sie regt an, den Zusammenhang dieser beiden Bedeutungen des hebräischen Wortes einzusehen. 4) Vergl. Jalkut zu dieser Stelle (§. 1069). 5) Vergl. unsere Sprache der Mischna S. 40 zu der Stelle (Ketubot 3, 4) nfW DJND. 3n gewisser Beziehung hat auch die spanische sprichwörtliche Redensart „deder por ealade/a" („aus dem Kürbisse trinken") Aehnlichkeit /mit der unscigen. Es wird dieselbe nach Oudi n (Dictionaire espagnol-francaise) zur Bezeichnung für übereilte Heirathen gebraucht. Das 'I'vrtium 6ttmparati<)„i8 ist, wer aus einem Kürbiß trinkt sieht nicht was er trinkt, und lauft Gefahr mehres Unreine zu verschlucken. So auch wer eine Frau übereilt heirathet, ohne sich mit ihrem Charakter und ihrer Abstammung bekannt gemacht zu haben, läuft Gefahr manches Schlimme mit in Kauf zu bekommen, welches er hernach zu bereuen hat 6) Vergl. Sabbat 77 b (^m TON? )N .j’O'N'Ü n"' rb “p-iyö jnJJl N^p ">!!). „Wird das Wort Ga rinin mit einem 2t le.f oder Ajin geschrieben? Ra b ba der Sohn der Ulla antwortete, es wird mit einem Ajin geschrieben, denn es heißt (3 50?. 27, 18) p-)pß yiJU7 „es wird vermindert von deinem Werthe". Der Lalmudist leitet dieses Wort, welches das lateinische Gr an um (Kirn) ist, von dem hebräischen p-,ss ab. Der Kern heißt deshalb pjnJj, weit derselbe die Frucht vermindert. Die Talmudisten haben ein Wort von pjnjj gebildet. Es heißt nämlich (Schebiit 4, 10) Dies Wort wird verschieden ausgelegt. In Jeruschalmi a. a. O. lesen wir 'Dm p-tf. O NTD ljn.JPWD (ib Jj'b DV’N.'1. Das )p-)^ bedeutet flüssig werden, wie es (Job. 36, 27) heißt: „er läßt fließen" (jn.V>). In Berachot S. .36 6 lesen wir die Worte pn.l N)D 1DD Nin. „TOQ und pnJl ist identisch". Wenn die Kerne der Trauben sich zu bilden ansangen heißen sie ‘idd und py^ Daselbst wird auch bemerkt, daß der Kern der Früchte deshalb pjrrt heißt, weil er den Umfang der eigentlichen Frucht vermindert. Dazu wird ebenfalls die oben angeführte Stelle 138 p) 2 D Das wird von einigen hebräischen Exegeten von r^D!* „zwitschern" hergeleitet. Verschiedene dieser Erklärungen haben /wir bereits im LB. des Orients bekannt gemacht. v Nfi^Brp von dem hebräischen „dieMelone". Es wird neben dem ausländischen pp-,.1 gebraucht, welches von einigen Talmudisten ebenfalls für hebräischen Ursprungs gehalten wird.G Der Verfasser hat zu seinem nDttf noch Zusätze geliefert, die viel Belehrendes enthalten, die aber auch an einer allzugroßen Kürze leiden. Es ist dies zwar ein Fehler, dem durch abermalige Zusätze abzuhelsm istaber der Leser vermißt dann die verbindende Einheit und das leitende Prinzip, sowohl für den Gebrauch den die Talmudisten selbst davon gemacht haben, als für denjenigen, der jetzt-davon zu machen ist. Wir führen hier den Inhalt dieser Zusätze dem Leser vor, und erlauben uns dieselben ebenfalls vorläufig mit einigen literaturgeschichtlichen Bemerkungen zu begleiten. Wir werden bei einer andern Gelegenheit ausführlicher diesen Gegenstand behandeln. . Die erste Rubrik enthält" Lexika lisch es. Der Verfasser ergänzt hier seine Artikel in U'ü2n rw. Was der Verfasser (S. 6) über den Eigennamen ijj/n sagt, daß es eine persische Uebersetzung des hebräischen d wäre, ist zwar nicht unrichtig, jedoch könnte es^ geradezu das hebräische sein. Zu - NQ^.1 hatte der Verfasser bemerken sollen, daß die Wurzel o^i hebräisch ist und daß Sa ad ja bereits in seinen 90 Wörtern (Nr. 6i) auf das ralmudische verweist.' Wenn der Verfasser ^S. 6) im Artikel rrn (Jalkut Esther zu rnno Esther 1, 6) die Worte cr>n „an den Küsten des Meeres" auf den Ursprung der Perle beziehet, so ist dies unserer Ansicht nach nicht zu billigen. CPH heißt „in den Städten, die an der Meeresküste liegen" (Job.'36, 27) als Beleg angeführt. Das jnjp wird daselbst in der gewöhnlichen Bedeutung vermindern genommen. - 7) Wir lassen hier den Artikel aus dem rVW"itfif ^DD des Josef Caspi folgen. ->2in by miyttt roDin dVj i.vi tojo -irnn ’pbro d’idn mis pinh □’"DNn nni« iN-cut? mip ■ fjun disi >^p UM PI (I"' 'v!?u N!2!< NN21 noN) nipiriD nnatb pfta/ d!»J rtan nt njra n»N ('n nm«) d^d d'idt tdj DiNnty Dbat* yrrn wbo by"(fj kpiir) HIN 73vl7 M3 D’“13N mi3 ÜDD HNT1 N^l IDinD d~n~ ro’“o by pi n’jrV.i N*ip' D’wn ni uidn nJirun nim )bo "jnD nbu 'N'L/ tj; mx in do^d) Di^’i inn.N npn dp: niDipoi nslvn W; ('3 '3 Kritiken. v Sefat Chachanim»