Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 8 (19.2.1848)
- Date
- 1848-02-19
- Page
- Spalte 119-120 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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119 Studien^ Erklärung der Offenbarung Johannis. 129 Bergt. Zacharias 5,7. 8: HDwn -pro rwr nm. M. st da Targum und Naschi. V. 7. „Der Geheimsinn der Frau" ftWK'r} TiD nämlich Jerusalem — l'lO sagt so viel als, daß^^^ Symbol ist -— wird von dem Thiere getragen: d/h. die D^!#)T“^nD nxrfcen von demselben Thier, dem sie die Namen der Lästerung beigelegt haben, in die Hölle getragen und das Thier selbst, nämlich das verletzte d. d. der höhnisch abgekürzte Namen Kap. 13, 1 soll ebenfalls zernichtet werden in der Hölle, während das Thier mit seinen acht Köpfen — hier V. 11— erstehen soll. Daher schließt unser Vers auch mit klarem Ausdruck: das Thier mit seinen sieben Köpfen und um tnuii zehn Hörnern nstt. bcmt hat a cht Köpfe und zwölf Hörner. —Daher: V. 8. „Das Thier, welches Du gesehen, nämlich war gewesen; ist aber nicht mehr, denn eö wird vom Abgrund zur Zernichtung gehen und alle werden sich wundern u. st w. wenn sie sehen werden, daß es nicht mehr da ist, obgleich eö doch da ist:, d. h. mit dem Ajin. V. 9. „Hier ist Weisheit", dies soll so oiel sagen als Symbol; nämlich nicht buchstäblich zu nehmen, sondern bildlich, „geistreich": „Die sieben Köpfe sind—bildlich — /.„Serge".* *... Auch 'heißt es Pst 125, 2. Zum Ruhme Jerusalems, das diese Stadt von Bergen umgeben ist; jetzt sitzt sie auf andern Bergen sagt Joh. nämlich auf ihre Lästerungen, die mitsammt ihr selbst in die Hölle gehen. —Berge: wichtige B uchstaben sind es jetzt. „Die Berge werden einsiuken". V. 10. Ja, es sind sieben Könige, die ihr richten und zernichten, denn der Name Jeschn ottf, diese fünf — Buchstaben — sind gefallen, paral.Kap. 18, 2:'gefallen ist Babel. Ferner: „Einer ist aber da, nämlich das also der sechste:'nämlich der Name Jeschua: ywi —- „Ein anderer" ist aber noch nicht gekommen, d. i. der vollständige Name, von dem — im spätern Hebräismus—eine Abkürzung ist; daS ist also der siebente Buchstabe, nämlich der Name I eh o sch na y&,v\j-p ct# d. i. die Hilfe Gottes zu der Zernichtung 'Jerusalems, der strafende Richter/ ist noch nicht gekommen, denn „das Maaß ist uych nicht voll" und wenn er'kommt wird er ein wenig stillstehen, wird eine kurze Zeit aufgehalten werden. — M. f* ®cf* HW. Nr. 4 „stillstehen", — denn so Heißt es: Jer. 51^33: „die Stadt Babel ist eiueTenne gleich zur Zeit, wo man darin drischt, ein wenig noch „Schlangenbrut" Matth. 3, 7 mehrere „Namen der Lästerung" hervorgerufen, als: Dämon, falscher Prophet, tiefe Lehre bes Satans „wie die Pharisäer sprechen". Ap. 2, 24. „12 -!llf j -ipW W2? | jSOtfn u. s. w. 0 D. h. sie sind nicht so leicht zu überschreiten. ftjjp liy -— und es konusie ihre Erndtezeit." Daher heißt es in unserm Verse : ntojP Dieses hinzugekommene He: deutet auch hier auf den fehlenden Artikel in und da es. heißt, daß der zu erwartende Messias ein Sprößting Davids sein solle, Jes. 11, 1 so ist es mit dem hinzugckommenen He:. y— f ach t Buchstaben, oder daher im folgenden Vers : V. 11. „Das Thier das gewesen ist, ist jetzt das mit dem wieder geheilten achten Buchstaben" und es hat auch die sieben Buchstaben, nämlich jenes Thier d. h. die sieben Köpfe: n&i welches zur Zernichtung gehet, bleiben auch'in dem wirklichen Namen — d. h. wenn das Ajin hinzukommt. — Dieses soll nun versteckt dem Leser eigentlich deutlicher zeigen d. h. von dem Koneipienten zur Auflösung der Symbolik dienen, daß das Thier in Kap. 13, 1 d e r abgekürzte Na ine ist. Vergl. Brief an die Philipper 2, 9 und 10. Daß es in unserm Vers heißt n'l'D&n statt ■WDtfn ist weil das Wort ausgelassen ist. ' M. s. Gestm. unter — Der Ausdruck „n^wn Nity ist wahrscheinlich auch Anspielung auf Ps. 12, 1 und soll hier den Nebensinn haben: „Dies ist die Meinung in den Worten Davids: ,rmb 1WD n'l'Wn by niüicb"z dem Sieger über die Pharisäer wegen des achten Buchstabeil", wodurch nämlich der richtige Name zum Vorschein kommt und „die Namen der Lästerung" zernichtet worden-sind, ward ein Gesang vom David. — Mit dem Namen der Stadt —1^3 und obiger Anspielung Jes. 11, 1 Sprößting, findet eine Zusammenstellung statt mit den: schon besprochenen Ausdruck in der Apokalypse Kap: 22, 16: Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids. Es. heißt nämlich im Daniel 11, 7: "ISUD NOy:, dieses ist wahrscheinlich buchstäblich ausgetegt: Von deln Sprößting entstehet ihr Wurzel; demnach soll Wurzel und Zweig eins und dasselbe sein. — Bemerkenswerth ist nur, daß die letzten Worte im. Daniel 12, 12: „Heil dem, der da harret und erreicht tausend drei h u n d e r t u n d fü n fu n ddreißig Tage" , dllrch die Kunst der Gematriot zu folgenden Namen und Prädieaten passen: '"lM M'-zählt 741} ~ r ' ooc „ — Zusammen 1335. — IN p rwD — 424— , .r 0/. * L ' . — Vergl. Math. 24, 15. *Dnvrn‘pD.— 170) J iliicl. 13: „Du aber gehe dem Ende zu, und du *) Als Sprößling wollten ihn die Pharisäer nicht anerkennen; sondern als von Nazaret Vergl. Joh. 7, 41 und ib, V» 62. — Weil aber in das Wort zu Grude liegt, hat man r-|3J beibehalten; sonst hätte es UDnbn geheißen. Micha 5, 1. — *) Oder und NN'N pleno. wurde aber wegen angenommen.