Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 6 (5.2.1848)
- Date
- 1848-02-05
- Page
- Spalte 89-90 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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89 90 Studien. Ueber aranräische Fabeln. (6nnan!? Na^a man ^nn (s*pN Doan: sn jrvaa ndv» > (8rpaab ■ Nin■ wnnw Natoi Nin nai «naa (7^ (10 *^dji Dp nm inmw Nna Njnn p (9na^i mma aDN-pp’mn. o^ba p"N*i noNi (unia .yja »wdj (13nonynn w pr nma pann nnni? (12px »rh (i4pn p rppaj p^N rvjn* n!h (16Nnm6 p^xn (l5pD«^noa ton ni nsäd .(17pnpo N^na Die Hunde. Ein Hund, dessen Herr in seinem Hause ein Gastmahl bereiten ließ, traf, als er ausging, einen andern Hund zu dem er sprach: Es wird heute in unserem Hause ein Gastmahl veranstaltet,- komme also mit mir, so werden wir uns zusammen gütlich thun. Hierauf führte der Hund seinen Freund in die Küche, wo aber der Koch, als er Ln ihm einen fremden Hund erkannte, ihn am Schwänze ergriff und zur Thüre hinaus auf die Straße warst Nachdem er nun aufgestanden und sich abgeschüttclt hatte, begegnete ihm jener und frug ihn, wie er sich heute unterhalten hätte? In der Thal, erwiderte er, ich habe mir so gütlich gethan, daß ich nicht weiß, wie ich von dort herausgekommen. Dies lehrt, daß diejenigen verachtet werden, die zu einem Mahle gehen ohne geladen zu-sein. 8 t n m e r k u u g e n. 1) Hier muß ein n hinzugedacht werden. 2) Für nnn in Goldb. Auög. 3) Für rna, wie AaO Aj] |aoi Atol Lukas 15, 17; Lokman: 4) Goldberg u. Mskr. haben hier: nn, das, wie ich vermuthe für 'in oder besser pnn und mit dem darauf folgenden NDP wie daö in dieser Fabel später vorkommende pp für NJpn gesetzt worden ist. Lokman: 5) Wie NTina.j Lokman: \juJL* 6) So das Mskr., in Goldb. Ausg. fehlt dies Wort. 7) Nicht wie in Lokman's Fabel: To <Jf, in -die Küche, sondern in das Haus des "Kochs, (wie ^20 jedes Haus, Math. 12, 25) weil hier Nnaü Subjekt des darauf folgenden Ntn ist; Lokman: 8) Für tojha ma1?) in Goldb. Ausgabe, wie (jäj£ in Lokman. 9) und außerhalb der Thüre hinaus warf er ihn; wie: yc\,U Jf JaaLsäJf \jo^ in Lokm. Fabeln. LO) Für ,n-^D) , nämlich ^nDZ-v, so auch Jes. 52, 2 ^nM / wo durch das Etpael mrsgedrückt wird. Vielleicht steht '22^ für (von rad. N2D) der Sinn wäre dann: und als er aufstand, um sich zu retten u. s. w.; doch dieser, Lesart widerspricht; olydl. uäAÄi!^ ,jUt in Lokm. Fabel. — 11) Hier muß entweder mrsri, ober wnnN Na^o ergänzt werden. Lokm.: x'.I ^\'^s 5 Acsop: Tdiv öe wvcov avxm tzqoövthxvtcqvtchv xtL 12) Vielleicht: Ja, in Wahrheit, wie oderr es ist die Wahrheit, mit darauf folgendem 1, daß... 13) Für Barheb. 193. 2. Bis zu dem Grade, daß. — , 14) Aesop: cog yap 67ZG)v, (AS'd’vcj'&eig vtisq xq- Q0Vp ovde xt)v oöov, oftsv s^'rjX'&ov, slöov, 15) Goldberg hat irrthümlich p^itfnDn geschrieben. pt^OTiDn von rad. jL&r wie: .?2oi^ Ho Acta Apost. 19, 27. 16) Für nvTt£6 in Goldb. Ausgabe. 17) Chaldäische Form für das syr. Particip pass. Aphel von srnp. Vielleicht soll pnpDQ gelesen werden. Folgendes Stück, das kaum den Namen einer Fabel verdient, hat Goldberg in seine Ausgabe nicht ausgenommen. «d?p^p? tt&yl na «npya Njw-yai (2nddh pinn C1 Dip-'pi nim na pn (6tk ■on (5naa?a Cn^n^n (3tond nk/j na nn n'D’N p Dip'p nai baon (7Tny antra .(9 anra p qm (8 fWDn ns? idid .(u^d Nnpj; xm oan (10«n pnn pn Npio. Der Mensch und der Schwan. Der Mensch und der Schwan lehren, daß die Tage des Menschen traurig dahin gehen; demr der Mensch weint, wie er von der Mutter geboren wird , gleichsam über die Mühsal, die er wird zu erleiden haben. Der Schwan aber singt wie ihn die Mutter gebährt, weil er über Alles Unheil lacht. Dies lehrt nun, daß das Leben der Menschenkinder tranervoll ist. Anmerkungen. 1) Für das griech. nünr/os (st fabulac aliquot Li-am. etc., pag. 36, f. ru). 2) Mskr.: anora, was wahrscheinlich für NDDy oder besser NnDin korrumpirt ist. 3) Mskr.: rpDnD, was wie weiter unten ersichtlich für nwD, oder besser rrDN p gesetzt ist. 4) Für n^n^n 5) Der Infinitiv bedeutet hier die verstärkte Handlung (st Uhlenran's syr. Gramm. § 63, A. d.)