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Der Orient · 1848-01-01 · 1 (1.1.1848) · p. Spalte 13-14

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
1 (1.1.1848)
Date
1848-01-01
Page
Spalte 13-14 (sequence 7)
Language
German
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Studien. Die Stadt Beuchen. — Vier Fragen. -M rim mit ihren Chumaschu. Po ß uk-Leett'o't\crvtzew Grund ge-; legt zu dem was unse: e Weffely's Eüchcl's unsre Dubno's rc.-später geworden 'sind. — Dieses Alles und mehr dergleichen würde Hr. Pr. zur Nechtievtigung 'seines lieben Ja- - cotot angeführt haben, wenn er mitder Didaktik der jüv. Chadarim bekannt gewejen wäre "s. - Da er aber dieses nicht-- ist, so konnte er jenes nicht tbun — und wenn wir es an seiner'Stelle versuchten, so geschah es nicht,' um Jacot'ot vertheidigen zu helfen, sondern lediglich nur , um wieder einmal einen Gegenstand in Anregung zu bringen, der'in diesen Blättern schon lange nicht mehr besprochen worden, und welcher besprochen , -und gründlich besprochen zu werden, unseres Bedünkeus durchaus nicht unwerth erscheinen dürste. — Literarische Miseellen. Die Stadt Beuthen. In einer unter dem Titel: „Geschichte des Geschlechtes von Schönaich" kürzlich von dem Gymnasiäldirektor Herr Dr. KloPsch zu Glogau erschienenen und durch die Reisner'sche Buchhandlung daselbst zu beziehenden Schrift wird die Geschichte der Stadt Beuthen und der dazu gehörigen Castellanei bis 1591 beschrieben und-enthalt das uns vorliegende erste Heft nicht nur über die Stadt Beuthen sondern auch über'die schlesische Geschichte überhaupt manches Interessante und Neue, *) da der Verfasser nicht nur früher unzugängliche HülfsqürlleN' in Schlesien , wie das Familikn-Archiv zu Kärolath, sondern, von dem jetzt regierenden Fürsten zu Karolarh - Beuthen unterstützt, auch das k. t Gubernial - Archiv zu Prag benutzen konnte. Auch über die dortigen Juden wird. Einzelnes berichtet, ^das wir hier zusammenstellen wollen. In Beuthen'oder Bytom — wie es früher hieß — haben schon früh Juden gewohnt und zwar, ohne Zweifel auf der Anhöhe östlich vor der Sradt, die seit 18) Und so wie er, um Iao. zu vertheidigen, von Sophokles und. Euripides sagt, daß sie ihre Meisterwerke verfaßt hatten und Hellas 200 dramatische Dichter zählte, ehe ihnen Sokrates in seiner „ ars poetica“ ^feid>fam Gesetze vorschrieb, so würde er (Herr Pr.), wenn er mix einigermaßen mit unserer Literatur bekannt gewesen wäre, lehr viele Beispiele haben anführen können von Männern, die da Schönes lieferten in Prosa und Poesie, ohne je geahnt zu haben, was Grammatik ist und Dichtkunst bedeutet. ') Hierzu gehören für einige Leser des Orients auch die ungriichcn Gulden, hebe, deren in unserem Merkchen mehrmals Erwähnung geschieht. Der geehrte Herr Dr. Frankel — wahrscheinlich in der wohlgemeinten Absicht, Zunzens treffliche Abhandlung über-die Münzkunde in dessen neuestem Werke mir einer dort nicht erwähnten Münze zu bereichern — spricht in der letzten seiner in diesen Blättern veröffentlichten Biographien von G e ri gülden, obwohl er schon aus jZuxr.. lex. talm. und noch früher aus dem Targum zu pf. 83, 7 hätte lernen können, daß bei den Rabbinen Ungarn bedeutet. uralter Zeir der Judenberg /heißt. Sie bestellten gleich den Freien, d. i. den Deutschen — im Gegensätze zu den slavischen Leibeignen — zu Anfänge, des^ 13ten Jahrhunderts das Land . und mußten wie aus' "der Urkunde . des auf Anordnung. deS Papstes Honorius 111. im.Jahre 1227 zwischen dem damaligen Herzog Heinrich'; mit dem Barte und Laurentiusdem Bischöfe von Breslau, geschehenen Vergleiches hervorgeht,' wie die Freien, welche außer den Juden daselbst das Land, baue- Len,' künftighin an den -Bischof den vollen Zehnten liefern» Später erfuhren auch sie, wie. sämmtliche Juden in Schlesienharte Verfolgungen und gingen aller ihrer Rechte verlustig. „Doch schon von 1563 ansagt Hr. K l opsch — wurde mit evangelischer Toleranz (!) dem Juden Joe l -und bald mehreren andern verstattet, Häuser, auf welcher-Gaffesie wollten, anzukaufen und- Gewerbe zu treiben. Einer derselben, Kiph, war ein Goldschmidt, Ln Beuthen bis 1565 unerhört. Dem Joel „„den ich aus- und angenommen, sich unter mich in. das Städtlein.Beuthen zu begeben, weil er denn seines Gewerbes und Nahrung nach durch fremde Lande reisen muß,"" stellte Ritter Fabian den ersten Paßbrief aus (Karlatt den 2. December 1563), dem Kiph den zweiten. Sie mehrten sich bald so, daß sie eine Synagoge brauchten, und sie dursten sie errichten und an Fastnacht 1576 den Bürgern Bartel Nudluf und Caspar Schönauch ein Haus dazu abkaufen um 175 Mark, die sie nach und nach abbezahlt haben." Doch schon 1586 verlangte derungestüme Pastor Tietz, „daß die Synagoge der Juden verschlossen und abgeschafft werden sollte, und hatte darum mit Recht mancherlei^Noth, da er des 11. Capitels im Nömerbriese uneingedenk gewesen." Ob der „eifrige Prediger und gelehrte Mann" sein Ziel erreicht habe, läßt der Verfasser unentschieden. *_ * * Vier Fragen! 1). David b c n S a m u c ( ha-Le w i, Verf. des i'tt, war bekanntlich ein Schwiegersohn des Joel SirkeS und heirathete dessen Tochter (G.?8 der nw) wahrscheinlich im Jahre 1614. 2lrje Jehuda Lö w, Vers, der unb Sammler des n’utf D’JIM, war ein Sohn des Samuel Zebi Hirsch, der wiederum ein Sohn des Joel Sirkes gewesen, also genannter Löw hatte zum Vaters-Vater oder Großvater den Joel Sirkes. Wie kommt es. nun, daß Low den David ha-Lewi Stiefvater nennt, Wenn unter dieser Benennung der zweite oder dritte Gatte der wirklichen Mutter verstanden wird-? Allerdings können Beide/ David Lewi's Frau und ihr Bruder Samuel, die Kinder des Joel Sirkes, früher gestorben fein A und David Lewi mag. Samuels Frau, die Mutter des Löw alsdann geheirathet haben. Ist dem aber wirklich so? 2. In den r\)2W nw (Jore Dea G'. 70) Lautet die Ueberschrist: -fV'mD NpDiDn^n.in inno nnron pph ^opiw nits pwpi "»a«

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