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Der Orient · 1847-12-24 · 52 (24.12.1847) · p. Spalte 823-824

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
52 (24.12.1847)
Date
1847-12-24
Page
Spalte 823-824 (sequence 4)
Language
German
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823 in den Wiener Jahrbüchern 1846 hat bereits aufmerksam darauf gemacht * / S. 149. Nr. 242. Vergl. weiter unten 111. Nr. 6. Ebendas. Nr. 242. Vergl. weiter unten ltt. Nr. 8. S. 154. Nr. 262. Das deutsche Sprichwort sagt sehnliches: „es sind eben so viel Kalbsals Kuhfelle feil". Eben so altfranzösisch bei Le Roux de Lincy I. 87: „il va plus au marche peaux ^d’aigenauls que des vieiiles brebis“. Josef K im ch i hat dieses Sprichwort hebräisch versisicirt und wlr haben dieses bereits aus dessen ^Hipn im LB. des Orients 1846, S. 730 mitgetheilt. S. 159. Nr. 282. Das französische Sprichwort sagt ebenfalls: „L’on croit plufcdt le mal que le bien". S. 172. Nr. 338. Vergl. weiter unten III. Nr. 7. S. 177. Nr. 367. Wir lesen diesen Satz auch wörtlich in Rocbekoucaulds Maximen Nr. 195. „Nur großen Männern — heißt es daselbst — kommt es zu, große Fehler zu haben. S. 183. Nr. 390. Vergl. weiter unten III. Nr. 5. S. 191. Nr. 426. Auch im griechischen Alterthum wurden die Frauen , die nach dem Lode ihres ersten Mannes abermals heiratheten, nicht geschätzt (Wolf Vorlesungen über Antiquitäten von Griechenland. 1835. S.222). Auch ein spanisches Sprichwort drückt dasselbe aus. Es heißt (Rune? Refranes etc. Bd. 1. S. 128.) „de persona sinalada y de muger dos veces casada“ (Hüte dichvor gezeichneten Personen und vor einer zweimal verheirateten Frau). S. 193. Note 1. Ein ähnliches altftanzösisches Sprichwort lesen wir bei Le Roux de Lincy II S. 157 welches wir hecsetzen. Vin de asne Qui se rend la persome assoupie apres avoir trop bu. (,,E se ls w ein, welcher den Menschen nachdem derselbe zu viel getrunken hat, schläfrig macht".) Vin de c er f Qui fait pleurer. („Hrrschwein, welcher den Menschen weinen macht".) Vin de Lion Qui rend furieux et querelleux. („Löwenwein, welcher den Menschen wüchend und zanksüchtig macht".) Vin de pie Qui fait cajoleiv („Elsterwein, welcher zärtlich liebkosen macht.") Vin de porc Qui fait rendre gorge, 824 („Schweinewein, welcher Erbrechen verursacht".) Vin de renard Qui rend subtil et malicieux. („Fuchswein, welcher den Menschen spitzfindig und maliriös macht".) Vi n d e si n ge Qui fait sauter et rire. (Affenwein, welcher Springen und Lachen verursacht".) S. 200. Nr. 453. ' ‘ Hiermit ist Fabel Nr. 36 bei Babrius zu vergleichen. S. 203. Nr. 468. Ganz wörtlich beinahe ein deutsches Sprichwort: „wer vom Fleische verkostet hat, der weiß wie es schmeckt". S. 206. Nr. 480. Vergl. weiter unten 111. Nr. 4. S. 209 zu Ende von Nr. 493. Dieselbe Fabel finden wir auch bei Babrius Nr. 38. Der Ausspruch des Redners bei Aristoteles (Poetik 111,4) „sie (die Samier) gleichen den Steineichen, denn die Steineichen zerstören sich selbst" hat gewiß auch diesen Sinn, wie Majoragius schon erwähnt hat. S. 211. Nr. 501. Beinahe wörtlich das deutsche Sprichwort: „An alter Schuld nimmt man Haberstroh" (Eiselin S. 556). S. 215. Nr. 526. Kleobul, der griechische Weise, empfahl ebenfalls eine Frau seines Standes zu nehmen, denn wenn man eine vornehme Frau nimmt, so bekommt man die Verwandten derselben zu Beherrschern (Diognes Laertius: Kleobul 8.4.) Ebendas. Nr. 532. Eben so das französische Sprichwort „quand le l'oup est pris tous les chiens lui mordent le fesse" (wenn der Wolf gefangen ist, beißen ihn alle Hunde, im Hintern). Ebendas. Nr. 530. Ganz wörtlich drückt dies das deutsche Sprichwort aus „Fällt der Krug auf den Stein so zerbricht er, fällt der Stein auf den Krug so zerbricht er auch". In dem französischen Sprichwort „Cest le pot de terre contre le pote de terre" liegt derselbe Sinn. S. 220. Nr. 549. Eben so das französische Sprichwort: „on cognoisfc tost i’ortie qui ortie doit". S. 228. Nr. 582. Französisch: e'est une Bibliotheque vivante" (er ist eine lebende Bibliothek). S. 230. Nr. 588. Das deutsche Sprichwort sagt-: „Wo die Wiese ist gemein ist das Gras ganz klein". S. 232. Nr. 599. Das französische Dicton: Studien. Sprichwörter im Talmud. Bon Dukes

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