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Der Orient · 1847-12-10 · 50 (10.12.1847) · p. Spalte 793-794

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
50 (10.12.1847)
Date
1847-12-10
Page
Spalte 793-794 (sequence 5)
Language
German
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798 Studien. Literarische Ztnalekten von Wunderbar. 794 des Pf. 9 g'ttvesm fdn, oder die Meinung dessen, der die Ueberschrfftcn der Psalmen geschrieben hat; aber die Rabbinen pflegen bei gesuchten Auslegungen zu sagen: „Ist es nicht die wahre Meinung des Textes, so ist es doch ein Wink: jjpY^ Auch sagten sie: „Die Tora kann auf neullund'vi'erzig Arten verstanden werden". Dieses rührt wahrscheinlich davon her, daß das Studium der echt hebräischen Sprache damals oft im Verfall war, daher war es schwer den einfachen wahren. Sinn im Texte der hell. Schrift zu finden. — Am wenigsten aber liegen dergleichen Winke in den Überschriften der Psalmen.— Endlich heißt es in unserm Verse — Apoßal. 3, 12 — : „Auf den Pfeiler will ich Gottes Namen, meinen und Jerusalems Namen schreiben". Daß diese drei Namen mit dem „Zeichen" oder mit „der Zahl des Thieres — Apoi'al. 13, 15—18 — mit 666, das heißt mit drei WawS (m) auSgedruckt werden, wenn er nämlich auf die Stirn des Siegers dieses Zeichen macht: Apok. 22, 3-—4 — zum Andenken, daß derjenige dem dieses Zeichen zn Theil wird ein treuer Diener des )V° ist, dessen Zahlenwerlh 666 ist — haben wir bereits auseinander gesetzt. Hier bekommt also der Sieger d. i. der Priester das Zeichen w d. i. 666 welches zugleich Anspielung ist auf 2 M. 38, 28: Q^üjjb D>JJ das Wort Haken, -als Buchstaben?Ä)aws, angewendct! — Nun ist folgendes „Gematria" NnTO — wenigstens als ein bemerkenöwerth: Aeußerte derKoncipient nämlich'bei der Verheißung in unserm Verse: „Ich will die Waws auf den Pfeiler schreiben." Hebräischr 0YZN -51^ so haben diese fnnfzchn Buchstaben genau ,,den Zahlcnwerth des Thieres 666", nämlich: K zählt I. 3 — 20. n — 400. 3 — 2. 423. n — 5. 1 - 6. 1 — 6. ' — 10. 3 — 40. '67. V — 70. y — 30. 100. n — öl N — 1. y - 3o. D - 40. _ 76. Zusammen: 666. So mich: X zählt 1. J> — 70. V — 300. - n — 5, 376. J — 3. D — 40. b — 30. 73. i - 6. 1 — 6. ' — 10. .3 — . 40. 62. h — 30. 0 — 5. i> — 70. □ — 40. ) — 6. 7 — 4. 155. Zusammen: 666. - Ein „Wink", daß wir dag Richtige getroffen halben , daß das Zeichen deS Thieres im 13. Kapitel der Apokalypse aus drei Waws bestehet. — Literarische Analekte« . - I. Der Buddismus. Ueber den Buddismus (eine im Reiche der Burmanen, m den Königreichen Siam und Kambodja seit uralter Zeit herrschenden, so wie auch nach China, Kochinchina, Tonkin und Japan, bis in die Kalmücke: und nach Sibirien verbreitete Religion, welche die Seelenwanderung zum Grunde hat), schreibt Isaak Jakob Schmidt in seinen „Forschungen im Gebiete der altern religiösen, politischen und literarischen Bildungsgeschichte der Völker Mttetasiens: Petersburg, 1824, S. 241 jf." wie folgt: „Wir entdeckten ein sehr altes Religionssystem, das, wie es jetzt beinah den ganzen Osten der alten Welt beherrscht, in seinem intellektuellen Theite vor Zeiten nicht minder anf einen großen Theil des Westens derselben eingewirkt hat. Der Buddismus war es, welcher als erste Ursache, entweder rein oder mit Parsismus vermischt, in der Gestalt .-der Gnosis schon zu Anfang der christlichen Kirche sich in dieselbe emdra'ngte.— Daß aber die Gnosis von Syrien nach Indien gelangt und hier den Buddismus begründet haben sollte, . ist nicht ganz wahr-

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