Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 49 (3.12.1847)
- Date
- 1847-12-03
- Page
- Spalte 775-776 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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775 Kritiken. Rapaport und der Brief Scherira's. 776 Nimmt man nun Len Zahlenwerth der ersten fünf Wörter in Pf. 110: ’J’D'i» a»"\riN^ mrp DNJ'.fo zahlen sie 664. Nimmt man dann zwei eins für denjenigen, der auf dem Throne sitzt und eins für den, der neben ihn sitzen soll, so ist es zusammen 666. Oder man nimmt an: ljitt und wie 1 Sam. 23, 24 btt". — (Beschluß folgt.) S. L. Rapaport in Prag und seine neueste literarische Thatigkeit. Ei« Beitrag j«m Verständniß des Schenra'schcn Briefes. (Schluß.) Am Schluffe des Aufsatzes „Rapaport und der Brief Scherira's" in der vor. Nummer habe ich, nachdem ich die 4 Daten: 1) p"n für Rab's Kommen nach Bad.; 2-) 3#pn für Rabbi's Tod; 3) ^p'r, oder NÜ'pn für Gründung der Hochschule Sora's und 4) für den Tod Rab"s, als aus Seder ha-Dorot und Juchasin eruirt zusammengestellt, die Worte gesagt, wir werden sehen, wie'Rap. diese unschuldigen Daten auf den Kopf stellt und ich habe nun die unangenehme Aufgabe dieses hier zu zeigen. Rap. sagt: „Noch mehr muß man sich wundern, daß der Red. in einigen Nummern später, nämlich Nr. 7, diese ganze Verbesserung vergessen, weil sie ihm nicht gehörte, und behauptet, daß ein kleiner Fehler in beiden Reeenft'onen die chronologischen Daten verwirrt. Denn bei Rab heißt es aOBV während es ' heißen muß. Und dieses har er nach Seder Lannaim wa-Amoraim entschieden, weites dort heißt y\ DW “Ta, und wenn man 24 mit ^pn zusammen addirt, so giebt es für den Tod Rab's nj"pn. Aber dadurch beweist Fürst, daß er der alten falschen Lesart gefolgt und daraus irrthümliche Konsequenzen ziehet". Run Hr. R., entweder sie haben mein einfaches Deutsch nicht verstanden, oder Sie haben geglaubt, einen Chitluk-Lext vor sich zu haben, wo der Rambam herb sein muß, oder endlich, was am Wahrscheinlichsten, es war jene Ihrem Landsleuten: eigenthümliche Hinterlist, die Sie um so eher anzuwenden sich getrauecen, in der Voraussetzung, daß das große Publikum auf dergleichen Dinge nicht eingeht. Ich will aber auf Ihren Satz genau eingehen. Sie sagen, ich hätte einige Nummern später die Verbesserung (pn für ^pn) vergessen, weil sie nicht mir gehörte; ich habe sie aber nicht vergessen, weil sie dem nnn j jW - P*Dy,"fr NlDQ, “HD nnnru gehört, und es mir sehr wohl in Gedächtm'ß bleiben mußte, wie Sie, in Erwartung daß man in Deutschland diese alten hebr. Bücher nicht mehr liest mit der Ausplünderung derselben prunkten. Also ich habe nicht vergessen! Ich habe auch nicht aus dem DWms'l Dwn VID, daß Rab 24Jahre N’DHD NntD3 -two war, sondern ganz einfach aus dem nnnn VIO (44b);Sic sehen also, daß Sie ein schlechter Prophet und Sie haben, somit zum zweiten MaledieUnwahrheitgesagt. Zürn dritten Male haben Sie die Unwahrheit gesagt, wenn Sie behaupten, ich hätte blos darum öuS.rupn die Zahl nJpn gemacht, weil ich mich an bpn hielt, so kniffig war ich gar nicht, sondern ganz einfach, weil es mJuchasin (106 a) heißt, daß Rah mhw) h gestorben, und dieses macht ni'pn und nicht n^pn, und ich mußte also annehmm, daß in Scherira, wo rwpfl steht, ein n für n gedruckt ist. Nun kann doch ein Schulknabe so viel rechnen, daß wenn Rab W)hm (Juch, :106 a) otet: rupn (Scherira 36) gestorben und 24 Jahre als fungirt (Seder Ha-Dor. 44 d) er nothwendig oder 5»NvrL^ als E\sh sein Amt angetreten haben muß, und wenn es eben so gewiß ist, daß Rab nnDwi? pY) nach Babylonien gekommen, so versteht es sich von selbst, daß er während der Jahre zwischen p^ und *?pn der Amora Abba Schela's war^ So was ist aber einem galizischen Charef viel zu einfach; was wäre da für ein ruft er aus, da ist ja nichts herb? Rap. „Aber er (Fürst) hat entweder aus Versehen oder absichtlich meine Ansicht ganz umgekehrt und alles verkehrt behauptet. Ich sagte dort im Kerem Chemed (S. 215), daß in Seder Lannaim rfj für na des Rektorats Rabs stehen müsse, weil ich pn für ^>pn korrigirte und er starb mit Recht M pn, wie es in beiden Recensionen steht. Er kann auch schon darum erst n/pn gestorben sein, da bei Samuel, der -7 Jahre nach Rab als Schulhaupt fungirte, steht, daß er nopn gestorben — in Juchasin steht ein kleiner Fehler Iv'pn". Hier zeigt sich unser Rap. als Falsator, und wir wollen seine Sätze näher beleuchten. Er sagt vorerst, ich hätte absichtlich oder aus Versehen das gerade Gegentheil von dem behauptet, was er gesagt. Gut! Nahmen wir an, es sti absichtlich geschehen, aber dann, lieber Hr. Polak, wie paßt denn die Beschuldigung des Plagiats? ipvu Doch wir wollen zur Sache übergehen. Unser Rap. macht aus na (28) im Seder Tannaim rn (58); sehr schön, wieaber! Wenn das gar nicht geht? Es heißt im a'frn'Bfc« DWn Tio' wie folgt: :n nnöp .)wb nJpn mw na ttrnruanmo* Dies ist nämlich die Lesart des Machsor Virtry. Hier steht also 1) sein Tod mit fi^pn angegeben, wie bei Scherira, nachdem ich njpn ln rupn kocrigirt; 2) anstatt der pjty na. die er nach Seder ha- Dorot (44 6) na'V' WtO gewesen sein soll, hat das tf'n niv die Zahl pW na, also um ein Jahr mehr, d. h. von ^)pn bis na^pri- Das wäre ganz in Ordnung, auf das eine Jahr würde es nicht ankommen, und Sie brauchten keine und zu machen. Was Sie aber hätten wegkorrigiren sollen, ist das Njmrtt3/ wofür oder NOE stehen muß. Nun