Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 49 (3.12.1847)
- Date
- 1847-12-03
- Page
- Spalte 773-774 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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773 Studien. Einige Stellen in der Offenbarung Johannis. 774 III. i Apokal. 2, 17. Hier sagt „der Geist" zu den Ge-! meinden: „Dem Sieger werde ich von dem verborgenen Manna Zn essen geben: „unsr pn sy". Zufolge 2 M. 16, 32 wurde eine Flasche'Manna für immer verwahrt. Das mm wieder zusammengczegme Wort Ps» 48, 15, wird von mehrern hebräischen Eregeten von 2^y, verbergen, abgeleitet. So noch Jbn Eöra z. St. — Von dem Manna heißt es 2 M. 16, 31: p^ *!) y^D Nin) / Manna , das wie Coriander beschaffen war, warweiß, oder es war wie weißer Coriander. —, Nun prmktirt Joh. wie weiß. -Demnach Ist der Sinn in Ps. 9, 1: Dem Sieger wird der verborgene, Weiße zu Theit: " niühy Auch kam das Manna mit dem Ahan und im Midrasch heißt es, daß die Todten, die einst durch Th au wieder belebt werden, nie wieder sterben werden. Ferner Apok. 2, 17: „Ich werde ihm eine weiße Steinplatte geben. — Die hebräische Uebersetzung des N. T. hat hier Kies. Stuf Kies kann man aber nicht schreiben. (Es* hieß im Originale wahrscheinlich — „und einen neuen Namen daraus schreiben". Der neue Name ist yyp* statt — Synonym von 2^3 verborgen ist obiges Wort und dieses Wort "zählt auch 666. -— Apokal. 13, 18 'Wn. — IV. Stprkal. 2, 26. Die Sprache Lu dieser Verheißung verräth deutlich, daß der Verfasser den bekannten schönen Slusdruck des Jes. 14, 12 — über Babel benutzen wollte: njrcu rfej -px DMirby So heißt es hier: „Dem Sieger bis zuru Ende d. h. bis zum Tode Ps. 9, 1: niG *?y gebe ich — a) daß er „ein Besieger der Heiden" sein solle: D'tf ]DN * — 1)) V. 28. — ich gebe ihm den Glanz des Morgensterns: in'tf-p **. Also Ps. 9, 1: Den Sieger über den Tod fi-G-ty mache ich zn einem Morgenstern: : Dies soll als eine Ellipse, in dem Worte p^, so viel als liegen.-- Der Sieger gelangt zu der Wurde oder zu dem Glanze des Morgensterns: ^'Pifcrp ^vr^N: : Diese elf Buchstaben haben den Zahlenwerth 666.' — Oder •) Der hebr. Uebersetzer hat hier weil er nicht bemerkte, daß auf Jes. 14, 12 angespirlt wird. **) Auch hat d^r hebr. Uebersetzer hier GG3 — einen G ermanismus — weil ihm die Anspielung auf "lnt^p nicht bei ge fallen ist; viel weniger, daß so viel als IJTdf~p? bedeuten solle. — Im hebräischen' Originale des Johannis', Apokal. 22, 16 hieß es Zweifels ohne auch da: -iroerp?7n. — Hn&^p. ■ «lit. der Licentia: eins fürs Ganze hinzuzn berechnen : cy". — Dder der Sinn ist: er wird nach dem Tode hinauf kommen zumMorgenstcrn und ihm zur Seite glänzen. Die bisherige Uebersetzung — griechisch itnt hebräisch —- „ich gebe ihm einen Morgenstern" hat keinen Sinn und kann die Meinung des Autors nicht gewesen sein. — V. Apokal. 3, 5. „Der Sieger soll mit einem weißen Kleide bekleidet werden": „pb TD Ecob' Nin". Das SBort p^ Ps. 9, 1 wird wieder als pnnkttvt. — Ferner: „Ich werde seinen Namen, auszeichnen im Buche des Lebens". pM"^y, il>., wird wieder als angewendet: das ewige Leben. — Endlich: „Ich werde meinen Vater und seine Engel bekannt machen mit dem Namen des Siegers." Dieses soll wiederum in pb liegen: Der Sieger soll dem Vater im Himmel als ein Sohn sein p*? rpn». Bei den vielen Auslegungen mußten auch nicht'-einfache mitgenommen werden. — Worte wie etwa folgende: njh | pb TD egq^ Nin nbtyb »TN' zählen 666. — VI. Apokal. 3, 12. Wir haben schon früher entwickelt, daß durch das Schreiben der drei Waws, oder der 666, die hier benannten drei Gegenstände ausgedrückt werden: A. drei Mal sechs — 18 — ist der Name Gottes als der Zahlenwerth des Worts TI. B. Der neue Name jw und der Name D'^n* —zusammen 1332 — machen zwei Mat 666 aus. — Am Schlüsse einen Anhang hierzu. — VII. Apokal. 3, 21. „Dem Sieger gebe ich,* daß er bei mir auf meinem Throne sitze, so wie ich auch gesiegt habe und neben meinem Vater auf dem Throne sitze." Hier sieht jeder, daß er auf Ps. 110, den ersten Vers sich bezieht: „Gott sprach zu meinem Herrn, sitze mir zur Rechten u. s. w., welches bekanntlich von jeher ans den ju kommenden Messias bezogen oder aufgelegt würde; siehe Math. 22, 45. — M. s. übrigens eine. Uebersetzung dieses Psalms — mit anderer Deutung —- in unfern oftcrwähnten „Forschungen über die Ueberschriften der Psalmen u. s. w." —- Die Anspielung auf Ps. 9, 1 ist nun hier: Dem Sieger über den Tod hinweg, gebe ich, daß er zu dem Sohne komme: pso viel wie p — *) Wahrscheinlich dafür, daß er dem Tod nicht zu entgehen sucht, aber dadurch „ein Heiliger" wird. Etwa Anspielung auf Hosea 6, 1 und 2. — **) Auch ist in V. 16 eine Anspielung auf p*T Ein Mann „zwischen beide" heißt 49*