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Der Orient · 1847-11-05 · 45 (5.11.1847) · p. Spalte 711-712

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
45 (5.11.1847)
Date
1847-11-05
Page
Spalte 711-712 (sequence 4)
Language
German
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711 S. L. RäpaporL m Prag und seine neueste lil. Lhätigkeit. 712 ungehalten sein und nicht murren' (— wie Bescheiden' der Polak ist!), so was hat mir schon begegnet, er wachs es wie der'Mann, dessen ich im Kerem Chemed IV Br. 9 gedacht (d. h. wie Carmoly) und übertrifft ihn noch' in dieser Kunst. Ich wunderte mich gleich anfangsals ich sah was er LB. Nr. 52 geschrieben: „Mi t dem Beginn e - e s letzten I a h r h u n d e rts v o r 2C tt f l ö f u m 9' d e s j üdifchen Staates beginnt: die entschiedenere Wir k famk e it der badylonisch e n ©tut) len." Es schien mir wunderbar, wie sollte das weiße Blatt in den jüdischen Studien in Babel und Persien, von dem zweiten Lem-' pel an bis Rab und Samuel ausgefüllt werden! Ich erstaunte, da kein ausgezeichneter Mann sich findet , von dem er sagen kann,-er war Lehrer oder Schülerin bab. Akademien: es waren ja in jener Zeitgarkeine Akademien dort!!"*) Ich weiß, daß der Leser diesen polnischen.Kniff in dem Angriffe und in den .Beschuldigungen gegen ' mich vom richti-, gen Standpunkte aus ansehenwird, ich meine nämlich den . Angriff, der qat nichts sagt und behauptet, sondern nur verdächtigt; ich beschuldige auch- Rap. nicht einmal, daß er diese listige Waffe braucht, da er als ehemaliger Lichtpächter, wo man. einer Frau ihre Katze wegpfändet, wenn sie nicht den Kreutzer für die Schabbeslichter bezahlt und tausend Lügen sagt, ohne sich ein Gewissen daraus zu machen, an dergleichen Waffen gewohnt sein mag z ich beschuldige ihn blos des eigenen Widerspruchs und der -lügnerischen- Erfindung, die er aus.Achtung gegen das Publikum, das gegen sein früheres Leben fo> nachsichtig war, nicht hätte an wenden sollen. Ich will dahier die S.ätze genau analysiren und sie in ihrer ganzen . Blöße darstellen. Rap. meint, daß das ganze Gebäude meiner Literaturgeschichte feinen Aussprüchen in den Bikure Ha-Jttim und Kerem Chemed und änderen Werken von ihm entnommen sind. Nun *) onpo enn >2 mnyo p2 n)2 222.2 own byi 2i)2 y02't12DDD D'DIpb 21Nb 22N D2n. N'3)2 21t3N2yü'b N121 b22 pN2 b'2201 21DN2yü'b M'2" 51 b ]D 020002 1846 2)V0 0jy'2N-’2y 2220 btt) BBNbo 847 ii rwo d.i -pmv ,!?2 D-obin 022 D’oipbm ibw d'2dnd2 by p2 2J2 022 pnn b2i 2iD\2 b) runr. 02300b p2 . 212220 2Ntff) 202. 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Jeches.kel, weder über die Hüna's noch über Nach man und Schescht, weder über Abbaj i noch über Raba, weder über noch über die pm etwas gefunden, und ich begreife gar nicht, was er mit dieser allgemeinen Phrase sagen will. Dasselbe ist mit den ivn 'D1D} die er freilich äls galizischer Held zerstört durch .seine widerliche Polemik, der Fall. Karme Chemed sind nicht so umfänglich äls die ^etL Sanetornin; die 7 Bändchen sind, noch durchzulesen; ich habe sie auch nochmals durchgelesen, aber nichts gefunden, was meinen Aufsatz mit Rapapoctin Berührung bringen könnte.' Ich sah übrigens gleich ein, daß Rap. es selbst nicht glaubt; denn er, der so gern citirt und citlrt sein will, weist auf' keine Stelle hin, und es war nur so ein polnischer Kniff, wie die nranD ‘‘IW Rap's., die ich gar nicht., kenne. Welches sind die nebelhaften nn OJID? Sind,es die und otg ws, die Hr. Rap. schon 1832 hat heilig sprechen lassen, ohne daß sie je existiren. Nun diese habe ich nicht; ich bin auch kein Hexenmeister, nichtexistirende Bücher zu benutzen. Hr. Rap. weiß aber selbst, daß diese allgemeinen Phrasen nichts sagen; wenn ich den Aufsatz aus nrariD ’INty genommen, so hätte er sie der Wahrheit ge-' maß Nachweisen sollen, zumal da er nichts spart, um mich zu .verdächtigen. Er sagt, ich hätte, mir seine Arbeiten zum- Führer genommen, dann sagte er wieder, ich hatte sie wirklich übersetzt. Nun wenn man sich etwas zum Führer nimmt, so müßte es da sein , wenn man etwas übersetzt, so-setzt es ein Original voraus, und wo ist das Original? Wäre es Ihnen Hr. Nap. denn so schwer (— cs kam Ihnen - doch auf ein py nicht an —), genau das Original, die Stelle, das Buch, die nrOflQ &u bezeichnen. Wie jede Allgemeinheit in einer Beschuldigung dumm ist, so ist es auch die Ihrige, Hr Kap.! bbob N2 Dy2 bb^b : X2& p’2 —) —~) Haben Sie die Dummheit übersehen, daß wenn Sie mir vorwersen, ich wäre Ihnen ganz gefolgt, Ihr Gebäude ausgefiihrt, Ihre Grundfesten zu den mcinigen gemacht, ja nur getreulich übersetzt, wie konnten Sie mir dann vorwerfen, ich hätte ganz' gegen: Ihre wahre Ansicht das Unrichtige und Falsche iider Babylonien geschrieben, meine ganze Entwickelung . wäre durch und durch falsch, weil ich Ihnen nicht gefolgt? Haben Sie nie dieses Unlogische, diese Dummheit gefühlt? Sie schimpfen, daß ich Sie nur einige Mal bei Kleinigkeiten citirt, während bei den Hauptsachen nicht, und dabei gethan, als gehörte sie mir. Aber Polak,- rvo hast du das rechte Ohr? Wie konnte ich in den,Hauptsachen Sie citicen , da, wie Sie selbst sagen, ich gerade das diametral Entgegengesetzte behauptete? Auch die wenigen Stellen, wo ich Sie citirte, waren mehr um Ihnen ein Vergnügen zu machen, als daß die Ansicht aus Ihnen geschöpft wäre, weil ich weiß, und es ist bei jedem Autodidakten zu entschuldigen, daß Sie auf Citate eitel sind. Es gab überhaupt

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