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Der Orient · 1847-10-29 · 44 (29.10.1847) · p. Spalte 699-700

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
44 (29.10.1847)
Date
1847-10-29
Page
Spalte 699-700 (sequence 6)
Language
German
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699 Studien. Dir ältesten jüd. Grammatiker'imd Prof. Hupfeld in Halle, v. L. Dukes. 7W art tfnN’IBV ist allein richtig, da ^It2 im Aruch («6. 8. v. p. 106) mit erklärt wird. Für Nptföin in Rec., 1 hat Rec.2 nun ist das Wort in Nec. 1 einfach ein Unding, und das in Rcc. 2 entweder zu lesen, was richtig bedeutet, ober KifrObN. voir ^2^, was bedeutet In jedem Falle sind diese zwei Wörter bei R. verfälscht. Dann heißt es nicht p,-£ piyoi DW1-1^ ll.l^j’Tl.lD, fonbtrn pn1? p-|inDl pi3}’Dl D’N’iyjn, sich den vorigen zwei Wörtern anschließend. Der Sinn ist: „denn es ' waren (in jenen Jahren) Wanderungen und Umh-erziehungen der Resiim (Geonim), die wegzogen und wiederkamen." Hr. R. hat diesen Satz nicht verstanden. Ferner heißt es nicht plb frOnTi:) sondern nw' W3TO, ■■ was auch grammatisch allein richtig ist. Doch dies, nur beiläufig. . (Forts, folgt.) Dir . ältesten jüdischen Grammatiker und Herr Professor Hermann Hupfeld in Halle. Eine kritische Notiz 1 ’ , von Leopold Dutkes. (Fortsetzung.) . Das Buch selbst ist ursprünglich arabisch geschrieben, und von I e h u d a' I b n Ti b b 0 n, dem berühmten Uebersetzer des riOI^I 1QM des Bechai und des nnoppn von S a l 0 m 0 den Gebirol, welche derselbe hier in fci^ nem Vorworte etrbähnt mit der Bemerkung, daß er in Hinsicht der Uebersetzung so verfahren ist als .bei dem eben genannten Werke. (Daß Sab bata i geirrt-hat, wenn er Alcharisi als den Uebersetzer des 1N2 nennt, geht hieraus klar hervor.) Dieses Vorwort giebt auch einige lehrreiche Notizen für die Geschichte des hebräischen Sprachstudiums bei den Juden, es werden auch einige Namen darin genannt z. B. Mose Chiquitilla als Uebersetzer der Werke des Iehuda tzhajjug', Abraham Jbn Esra/ Isaak ha-Lew i, der Verfasser eines Buches, genannt IljM 122, welches ' sonst nicht weiter auftaucht*\ Die 2-7) S. 3 der Handschrift des ,^vp11 122 heißt es: ter 12132 .w bin nbi ^2 pN — — onspn.Dnb w? naiyn .pccto nn'DD oi'x. dhn pN ■ Dvv o, yun5? ivb) oinnn‘122.1 '1212 1^.1 nn .121J \dw 1122 ,11 -anpn Dnpnpn-■ nnw .imN n^Dp.v j.n s.12.1 hk'D 'i 221.1 i^npn p&yio d^idüiI rnin\ 'i nso w asv p\iy.i) 11052^ Di12 111 21 WtW U2Ö1 D.imn2D lilftb Uebersetzung selbst schließt sich eng, oft zu eng an das arabische Original an, und wir finden hier verschiedene Wörter, die nachher aus den grammatischen Büchern der Juden verschwunden und durch andere ersetzt worden sind. Jehuda ben Libbon war einer der ersten Uebersetzer, der auch einige gute Bemerkungen über das Uebersetzen überhaupt machte (vergl. dessen Vorwort zu seiner hebräischen Uebersetzung des nraabrr 1O?l), und 'der für gewisse Begriffe erst die entsprechenden hebräischen Wörter suchen mußte. Nach der bei den maurisch - spanischen Juden, nach dem Vorbilde der Araber, üblichen Weise, ein jedes Buch mit einem Gedichtchen KU beginnen, lesen wir hier auch zu Anfang des Werkes folgende zwei Gedichtchen: mp^i wa nip idid ’iiN ifoa jnet npD.yjbety D3ip lb Uly D’l’rf? mion mnni33 piipi ud’ . ' -unob 2Ö biDJ b.s‘ nbw min’biNty p1? 13,11 iy b p bs ysn .13’U rrn ’23 pDDb n:’3i no3n 3’ru ’jnni .13,113 1.113 -jbnnnb ’^> Dtsn npnsS. ’Jityi . nsiüb ’V .T1311 ’.iiop Diese zwei Gedichtchen fehlen in der zweiten Handschrift. Zu Ende der Einleitung lesen wir folgendes Gedichtchen: napin isd ns’l?D3 ' ,iv3i pj bN ’Jiiy nop H3i’ D’jiN j’Nbi * N3 pin now i’.in ’Dprai - ’s by -jm psin p3 : n»aiN ^i pt? ^3 by h n^oi ’D nnu nstii Das Werk ist eine Grammatik der hebräischen Sprache mit vielen gelegentlichen Erklärungen von Bibelstellen. Es umfaßt 46 Kapitel, deren Inhalt wir weiter unten angeben werden» V Dn«nN3 n 11 y j 3 d m 3 n 'i nnnn N3 ie»n ijj msrol?) c,13 ^3 D’IHp D’1?3n3 .11.1 ]’JJ?3 N1.1 DJ C.11? 1TJ11 mbj, ’ ibn pns’ 'i c^nn dji vonpi nnora nnii Ifi'iDü'SP’b’ji1!3 D’bbO 13 F)DN li pDI 1DD Dlb 13N1 f'^N — — .D’bjiDi ’j’J3i pty^n Die jüdische Literaturgeschichte kennt 3 Grammatiker, die den Namen I sa a^k h a - L e v i führten. Der Eine übersetzte das Wörterbuch des Jona ben G'annach (welchen auch Wolf Bibi. hehr. I. S. 670. Nr. 1223 erwähnt, vergl. unsere literaturhistorischen Mittheilungen S. 172,' Note 2). Jose f K i m ch i erwähnt ebenfalls einen dieses Namens. Ob beide identisch sind, können wlr nicht an geben. Endlich der Verfasser einer Grammatik, die ebenfalls ivpll 122 beißt, und woraus wir bereits Proben im LB. des Orients '1846, S. 706 mitgetheilt haben. Wolf a. a. O. Nr. 1225-erwähnt denselben, sich auf eine Oxsorder Handschrift berusend, und^ glaubt, daß derselbe vielleicht identisch mit dem Uebersctzer des Jona b n Gu n nach wäre, welches aber nicht richtig Zu sein scheint.

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