Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 43 (22.10.1847)
- Date
- 1847-10-22
- Page
- Spalte 681-682 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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681 Studien. . Dukes über Hupfeld's gramnr. Abhandlung.—Zur Literatur des Judeneides. 682 Wir scheiden von dieser 6omm«ntatio, mit dem aufrichtigen Wunsche, daß Hr. Prof. H. fernerhin inhaltreichere Arbeiten zu Tage fördern undsich nicht einzig und allein auf das Verstümmeln fremder Werke lege. (Zweiter Artikel.) Wenn »vir Hrn. Prof. H. in dem vorhergehenden Artikel gefolgt-sind, so eilen wir ihm jetzt voran. Haben wir bis jetzt Zusätze zu seinerOommentatio gegeben, so sei es uns erlaubt Vorarbeiten zu seinen künftigen Commentationen zu machen, welche wir vorläufig als Zusätze zu unfern literaturhistorischen Mittheilungen betrachten wollen. Wir beginnen mit R. Jona den G'anr»ach. , Derselbe war aus Kordova, ging aber in den damaligen Kriegsu nruhen nach S a r a g o f f a (vergl. die hierauf bezügliche Stelle aus seinem' nftp^in *)DD den hebräischen Beiträgen zu unserer in französischer Sprache erschienenen Einleitung zu SprücheS. 13). Die ßibliotheque royalfe besitzt 2 Exemplare des “)öd wovon das eine Nr. 473 ancieu fonds, $ol. Perg. 136 Blätter stark, sehr schön geschrieben ist, in sogenannter Ra sch i schrift^). - Das andere Nr. 490 ancien Fonds 8., Papier 337 Blätter stark, ist etwas verschnörkelt geschrieben^. 11N ’n -ninmi' 'l7'v!Nn nono tini 21 "f?D , — ,.Nip: ioti 'D rütp dW itw In unserer Ausgabe der Werke des Iehuda Chajjug' fehlen die Artikel von bis hier in dieser Handschrift finden sich dieselben und wir werden sie bei Gelegenheit bekannt machen/so wie die Stellen, die auf einiges unserer Ausgaben ein Licht verbreiten. In dieser Handschrift findet sich auch der Katalog der jüdischen Grammatker, den W o l s (Bibliotheca hebraica l. 337. II. 595) hat ab drucken lassen. Als Anhang zu diesem Aufsatz werden wir später noch einige specielle Bemerkungen über diese Uebersetzung des Mose Ben Eh iquitilla erscheinenlassen. .25) Wie bemerken hier gelegentlich, daß man diejenige Schrift, die wir jetzt R a sch ischri ft nennen, bei den altern Italienern ’pl^D n:rrD „span i sch e Ma schki-Schrift^ nannte. So z. B. in dem Epigraph eines sehr schon geschriebenen Tachkemoni des Je hu da Alcharisi (Bibi* royal« Nr. 236 Oratoire Papier, '4. nicht datirt). Wir lasten hier den Anfang dieses Epigraphs folgen. W'i rio^tp '1022 nnp («ide> oinnn on mip ’t’in labrf ni \1120 tn 'bin mopn ndiio N"f' IfTip’ 102^i"j3amo nmsD.’piyo no’noD --.11102 ni’20 NDnc *?"r k’ji 1022 Auch Abraham Balm e s i nennt diese Schrift so zu Anfang seines schätzbaren Mikn eh Abraham. 26) Diese Schrift ist eine verschnörkelte Raschischrist wie man dieselbe in Afrika und Italien schreibt. Aus dieser Schrift hat sich allmählig die jüdische sogenannte Kurrentschrift gebildet, vergl. unfern Artikel darüber im LB. des Orients 1843 S. 809. Dieser Artikel ist in dem Voicc of öaeob verstümmelt und anonym und nachher in die Archives'israelites (August 1847) ebenfalls anonym übergegangen. Lieber die verschnörkelte Schrift taffen wir hier Alle unsere Auszüge, dies wollen wir hier ein für allemal bemerken, sind aus'der ersten Handschrift gemacht. (Fortsetzung folgt.) Kurze Anzeige«. Zur Literatur des Judeneids. 42) Die Eidesleistung der Juden, in theologischer und historischer Beziehung von Dr. Frankel. Zweite, mit einem Anhänge vermehrte Ausgabe.. Dresden, 1847, 8. 43) Der Eid „mm« judaico“-, wie solcher bei den Gerichten der freien Stadt Frankfurt noch'in Uebung ist, von L. Stein. Ff. a. M., 1847, 8. Kein Produkt jüdischer Gelehrsamkeit hat in neuerer Zeit solche erfreuliche praktische Resultate erzeugt, wie die rubricirte Monographie Frankels, welche einerseits beitrug, daß die judenfcindlichen Tendenzen, jene unverbesserlichen Freunde der Nacht, die bisher ihre Nahrung aus dem vergifteten Boden eines Pfefferkorn, Eisenmenger und Konsorten, zogen,, vor einer solchen unparteiischen Darstellung, die gründliche Sachkenntniß mit glühender Rechtsliebe vereint, verstummen muffen, andererseits, daß die gesetzgebenden Behörden und Körperschaften über einen fast in allen Ländern angeregten Gegenstand klares Licht erhalten, ohne in die tiefen Schächten des jüdischen Rechlskanon Eindringen zu muffen. Und so erhielt auch der Verf. die belohnende Anerkennung, aus einem der Oeffentlichkeit übergebenen Schreiben des Herrn Martin, Advokat beim Pariser Kaffationshof, zu vernehmen, daß er durch diese Monographie zu einer richtigen Auffassung des Eides der Juden gelangt sei und hierdurch die Rechtsmittel gefunden habe, die letzte Schranke niederzureißen, die noch auch eine lehrreiche Stelle aus dem -iDlQri rfON des I ehuda Jbn Tibbon als Ergänzung, zu unserm eben angeführten Artikel folgen. kni bm *]nb"D2 fOTü 2’on1? Hntwii — — Pjii "jn 112 n iiy^nDi nnsp pni'ruij ni'i^ j’2 ii’n y^2i i>Ni inoiyi nintroi idiin nwyb ^osy nmn ip2 dun ncrji "]n bin hin ie\vd oin^ iin i'iixsi ibraV idun pio^i nto 211211 ,i2'i2i 'ooi NI'L» 11211N1 pinn P0211 i'Oipi p> IV'1 1p by ’IDJ lsnpn’ DNtf H2'n22 III'III ]D1 )W1 □'1©' IDO1? f1'pit7 rvnn n1?» nnN ided ps2 in pm in p-aip. in pick D'iso’n’Ni i2Di ,ini2no 1211p N^I 111210 map iin '1 b® 132 11 10117 ip 111 p3z?2 'ITDty? ’T 2120 IliS N’l I1? niDN 1»N2 12’121 '2. ^OQ1?/]21 2 py' -—- .1111S1;0 Diese Stelle ist in der Handschrift des Hrn. Dr. Carmoly in Brüssel, woraus wir bereits einige Stellen im LB. des .Orients 1846 S. 798 Note t und 2 mitgethekl.t haben. n