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Der Orient · 1847-10-22 · 43 (22.10.1847) · p. Spalte 677-678

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
43 (22.10.1847)
Date
1847-10-22
Page
Spalte 677-678 (sequence 3)
Language
German
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677 Studien. Biographische Skizzen. -— Die jüdischen Grammatiker. 678 c 6cibc Äc^tc.vc mit in einer Stadt gewohnt, , und so mancher Andere. Der mit der Chiffre Wno Niro (Elltsch. 2, 46, 126) erwähnte, ist der bekannte Jisrael Brünn, Rabbiner in Regensburg, welcher gleich dem David Frank fpJil iVno ©. 19) »mfc dem David Sp r i n z bei Joses Kolon (G. 170) angeführt wird. Der mit der Abkürzung bezeichnete vVno Vq scheint Mose Meinz (Entsch. 22, Schriftstück 167) und Elija, Rabbiner in Prag, (E. 14, 64) der inr 169 G. bei Kolon Erwähnte zu sein. Aus den Entscheidungen heben wir des allgemeinen Interesses wegen folgende hervor. Die 24. erzählt uns von einer Rabbiticrversammlnng in Erfllrt, welcher auch vier namhaft gemachte Greise beigewohnt: N)n HT O ,mi:m jvn cniD-wa' pr» nw .w p*j/:n>6 nnp fi d.tdn -nwno ,-jn'i twie " jpD’1? '-nVio c^pr ...cn:in lannna.Die 80. über Pijjntim, ob diese^in der einen Synagoge gebetet werden sollen, wenn in einer andern eine Beschueidung ist, bringt eine auch für unsereZeit wichtigeAensternng : fiizrüDty /CpVD ,fc£Oi n?D'12D P^DDH1? IDl!?ITHH nilD3b: Vpl ... dhV nth bjad dj/öd?.. -- In der 102. wird die Frage, ob Jemand die Frau des gen Himmel gestiegenen Propheten Elia und des Rabbiner» Joschna ben Levy heirathen könne, bejahet, weil nur die Frau des Nächste», -pjn rmv, nicht eines Engels, eines Geistes Verbote»» sei. — Ans Eritsch. 126 wird erkannt, daß Jakob Weil (auch ein Schüler des Salomo Runkel) in Mainz stndirt und von Jakob Molin zum Rabbiner befähigt, in Nürnberg gervohnt habe. — Die 126. ist von Jakob Weil, die 127. von David Sprinz und die 128. von unsrem Jssertein, »velche Alle den Ji srae l Br ü n »» in Regensbnrg gegen den dort wohnenden und ihn verdrängenden Anschel in besonder»» Schutz nehmen. — Das 203. Schriftstück enthält Etwas über einen Eid more Inckniev, den die Juden in Brüssels?) oder Breslaus?) zu leisten sich sträubten, »veil sie unbedeckten Hauptes stehend den, Namen Gottes anssprechen sollten: ü'lVüb'm HnW'-fTTM WM by nDüTD IBM . UW2 yiwb .mosp .nyi3b-; p’3«TOn. oninw-..i^onao . V^?nn- 'b'-iyi w-nb in^npa -nron. - — Ans dem 210. Schriftstück ersehen wir eine von uns Gott Lob vergessene Sitte oder Unsitte, beim Umzüge m der Synagoge am Snkkotfest sich gegenseitig zu stoßen, welcher Unfug zu lebeilsgefährlichen Verletzungen im Gottes- Hause und zur Rache gegen Feinde zum Oefrern Aulaß gegeben. So. stieß Einer seine») Feind dermaßen, daß dieser mit zerbrochene»»» Beine davongetragen wurde,. den Arzt ju Rath ziehen u»»d das .Bett lange Zeit hüten : mugtcw D^iyn arnoa hi ipnnb /.mmD N^n., --upo *fru dni nxin. nya m^rrn lb PTN/ citfc Stoße»» war allgerneiner Brallch. Jsserlein fand schon bei seinen Zeitgenosse»» völlige Al»erkett»lttng, eine »»och größere erlangte er nach seinem Tode, welche ihm bis auf die neueste Zeit anch verblieb. Es wurde sogar vor» ihm behauptet, er habe z»»r Zeit der Jude»»verfolguttgen (»velche? könne»» wir nicht angeben) Wunder durch die praktische Kabbala ausgeübt und Israel gerettet (Asnlai x. III. Ul.. ' »um. 16). Seine Errtscheidultgen werden ge»vöh»»lich als rechtskräftig und giltig angenornrncu, auch sehr hänsig von der» später»» Decisorm angeführt, »veil deren sehr viele auf die Speisegesetze ' und die alltäglichen Lebensverhältttisse sich erstrecken. Dr. Fränkcl. ältesterr jüdischen Grammatiker und Herr Professor Hermann Hupfeld kn Halle. Eine kritische Notiz von;' Leopold Dukes. (Fortsetzung.) Den zwei vorhergehenden Artikeln würdig schließt sich dev dritte ganz richtig an. M e n a ch e m bei» @ ccuf ist S. 11 besprochen, und wir folgen auch hierin unser»»» Verfasser. Wie in. den vorhergehende»» Artikel»», so ist auch in diesem keine einzige neue Notiz oder Bemerkung; alles ist einzig und allein ausgeschrieben aus unserem Buche. Manche Notiz, die nach Erscheinung unseres Buches vcn anderer Seite her bekannt gemacht wurde, hat der Programmatist nicht benutzt, so z. B» die Auszüge aus dcrn Briefe des Menachem an Chasdai be»» Isaak, welche 2 uz za t to im LB. des Orients 1816. S. 114 bekannt »nachte, und die genau d»'e Zeit bestimmen, »venn Ben S er »rk lebte und wodurch alle kritische Muthmaßungen überflüßig gemacht »verden. Ueber das Vaterland dieses.Schriftstellers war kein Zweifel; Jbn Esra berichtet uns, daß derselbe Spanien angehörte; R a p a port hat' in der Einleitung gu dem' Lexikon des S al o »n o P ar ch o n darthun wollen, daß derselbe ein A fr i k a n e r »var; allein diese Vermuthung, die schon die einfachen Worte des Jbn Esra gegen sich hat, hat auch die dürren Worte des Jona den Gannach ge.^en sich, der denselben in emer Stelle seinen Landsmann nenntV Derselbe spielt in einer 21) Im ^^p^ -»so S. 16b lesen »vir die Worte: nr»~»n nirwon rn^-mir nwi&n rrtiiNn y^p niav n-ho TOü^üna nin.mfe., VDi’.TnDn^nono dhd pobib wr USD bY un'N' pn?D» D’sipon" jo nnNi D-)Dtya,'TDl?nn hy 43 V

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